<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102</id><updated>2012-03-14T01:21:03.922+01:00</updated><category term='Grüne'/><category term='Kapitalismus'/><category term='Social Media'/><category term='Grundeinkommen'/><category term='WUK'/><category term='Arbeit'/><category term='Medien'/><category term='E-Mobility'/><category term='Kult'/><category term='ORF'/><category term='Atomar'/><category term='IPhone'/><category term='Obsoleszenz'/><category term='Steuerhinterziehung'/><category term='Politik'/><category term='AMS'/><category term='Konzept'/><category term='Verbot'/><category term='Jugend'/><category term='Typisch'/><category term='Wachstum'/><category term='Verschwendung'/><category term='SPÖ'/><category term='Video'/><category term='Konsent'/><category term='dock12'/><category term='Kreuzfahrt'/><category term='Moderation'/><category term='App'/><category term='Krise'/><category term='Authentizität'/><category term='Umweltschutz'/><category term='Spiel'/><category term='DSG'/><category term='Projekt'/><category term='Gemeinwohl'/><category term='Watchado'/><category term='Zukunft'/><category term='Atheismus'/><category term='Zivilcourage'/><category term='Energiepolitik'/><category term='ÖVP'/><category term='Soziokratie'/><category term='Trinkgeld'/><category term='Vernunft'/><category term='Demokratie'/><category term='Mobilität'/><category term='Gesetz'/><category term='Wohnen'/><category term='Wendepunkt'/><category term='Auszeit'/><category term='Organisation'/><category term='Kultur'/><category term='Wien'/><category term='Verkehr'/><category term='Baustelle'/><category term='Selbständigkeit'/><category term='Blog'/><category term='Heizpilz'/><title type='text'>Günter Strobl</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>43</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1990989391045468950</id><published>2012-03-11T22:15:00.001+01:00</published><updated>2012-03-11T22:26:35.924+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='AMS'/><title type='text'>Arbeitslos: Eine Nummer auf einer Terminkarte</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Mein &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2012/03/ams-warnhinweis-terminabstimmung-kann.html"&gt;Artikel zum AMS&lt;/a&gt; hat in meinem Umfeld einige Aufmerksamkeit erregt. Selten wurde ich auf einen Blogbeitrag so unmittelbar angesprochen. Selektive Wahrnehmung hin oder her, ich treffe seit kurzem auch auf Menschen, die nicht als Arbeitssuchende mit dem AMS zu tun haben, sondern selbst dort arbeiten. Und da erhalte ich häufig den Hinweis, dass diese Menschen "sehr in Ordnung" seien und gar nicht so dem Image, das ich hier zeichne, entsprechen. Andere meinen wieder, ich hätte die Situation sehr gut beschrieben und sie hätten ähnlich Erlebnisse in der Vergangenheit gehabt. Meine letztes Erlebnis&amp;nbsp;spiegelt diese ambivalente Sicht durchaus wider:&lt;/i&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Mein erster Betreuungstermin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Letzten Montag war ich bei meinem ersten Betreuungstermin. Es gab einige Probleme bei meiner über das Internet eingebrachte Arbeitslosenmeldung und so hat man mir zwei Termine á 15 Minuten gegeben, &amp;nbsp;um alles aufzuklären.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jcoZBPjUlD0/T1oUNOuZW7I/AAAAAAAAAm4/XkYNuw8MC4g/s1600/Bildschirmfoto+2012-03-09+um+15.27.41.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-jcoZBPjUlD0/T1oUNOuZW7I/AAAAAAAAAm4/XkYNuw8MC4g/s1600/Bildschirmfoto+2012-03-09+um+15.27.41.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn man einmal seiner Betreuerin - ich habe bis dato nur Frauen an dieser Stelle erlebt - gegenüber sitzt, zeigt sich durchaus, dass man ein ganz normales und vernünftiges Gespräch führen kann. Was mich irritiert ist die Atmosphäre davor:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mir erging es erneut so, dass schon das Betreten des Gebäudes den "Kunden" - so werden Arbeitssuchende im AMS bezeichnet - in eine eigenartige Stimmung versetzt. Das für mich zuständige AMS am Esteplatz gilt Insidern zufolge als eines der "besseren". Trotzdem begibt man sich noch immer in so etwas wie behördliche Räumlichkeiten. Es wirkt verstaubt, eher wie in einer alten Schule oder in einem Amt. Eine Servicezone oder einen Kundenbereich würde man anders gestalten. Aufgerufen wird man namentlich und in fast militärischem Ton. "Maaagistaaa Stroooobeeeel" hallt es durch die Gänge in den Warteraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-DS0fxSP0T7A/T1zoELGJAZI/AAAAAAAAAnA/dXZcVx58ung/s1600/IMG_5316.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="166" src="http://3.bp.blogspot.com/-DS0fxSP0T7A/T1zoELGJAZI/AAAAAAAAAnA/dXZcVx58ung/s320/IMG_5316.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ich beeile mich in Richtung des vorgeschriebenen Zimmers zu kommen, das Wohlwollen will von Beginn an verdient sein. Einen ersten schlechten Eindruck wird man nicht so schnell wieder los, denke ich mir. Frau K. hält mir die Zimmertür auf und scheint mir zu signalisieren, dass es ihr Mühe bereitet, auf mich zu warten. Früher hätte ich den Warteraum, den ich nun zu verlassen trachte, mit einem Bahnhofswartesaal verglichen, aber die schauen schon lange nicht mehr so aus. Und so fehlt mir heute ein passender Vergleich für diesen Raum der Arbeitslosen. Es ist diese offenkundige Gemeinsamkeit aller, über die dort kaum jemand spricht. Die Wartenden sind auf unangenehme Weise solidarisiert und doch ist jeder Einzelkämpfer im Moment des Namensaufrufes.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Frau K. riss mich aus dieser Zwangssolidarität heraus. Die ersten Sekunden unserer Begegnung sind nun geprägt von einem kühlen, routinierten Begrüßungsakt, der Distanz signalisiert. Wahrscheinlich eine Art verhaltenstechnischer Schutzmechanismus, der sich an diesem Grenzübergang von draußen und drinnen etabliert hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Drinnen: ein Verwaltungsgespräch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Drinnen muss ich mich rasch orientieren. Drei Schreibtische, die so angeordnet sind, dass sie Bereiche bilden, die so etwas wie eine Intimzone suggerieren. Meine Beraterin sitzt schon vor ihrem PC und tippt etwas ein, noch bevor ich Platz nehmen kann. Ich glaube, was mich so irritiert, ist der Umstand, dass &lt;i&gt;ihre&lt;/i&gt; Routine auf &lt;i&gt;meine&lt;/i&gt; Ausnahmesituation trifft. Ich fühle mich an ein Arztgespräch erinnert - dort schaut einem auch kaum mehr jemand in die Augen, wenn man miteinander spricht. Aus Arztperspektive ist das Patientengespräch Routine, aber eben auch nur aus dieser. Dort wie da ist man primär mit der Erfassung von Daten beschäftigt, das Gespräch läuft nebenbei. Ich lerne rasch, dass ich von Frau K. gestellte Fragen nur knapp beantworte. Einmal überkommt es mich und ich will etwas ausholen, mit ein paar Nebensätzen erklären, merke aber, dass Frau K. mit der Datenerfassung beschäftigt ist. "Reden Sie ruhig weiter, ich höre Ihnen zu" sagt Sie, ohne den Blick aufzurichten. Ich entscheide mich, doch nichts weiter zu sagen und merke, es ist egal. Ich erhalte keinerlei Reaktion - quasi als Bestätigung dafür, dass sie doch nicht ganz bei mir, sondern bei ihrem Bildschirm und meinen Unterlagen zu sein scheint. Irgendwie entsteht bei mir der Eindruck, dass Frau K. und ihre Kollegen strenge Zeitvorgaben haben, wie lange man sich mit unsereins beschäftigen soll. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Frau K. ist eigentlich nett. Die paar Momente, wo wir so etwas wie eine dialogähnliche Unterhaltung führen, schaffen ein wenig Intimität. Die wird nur von Kollegin daneben hin und wieder gestört, wenn sie lauter telefoniert, als es mir angemessen erscheint. Frau K. ist aber auch eine Arbeitsmaschine. Sie hat mich in 19 Minuten bearbeitet. Alle Fehler, die durch meine Übersiedlung vor drei Jahren verursacht wurden, sind nun korrigiert. Mit "Wenn Sie keine Fragen mehr haben ..." signalisiert mir Frau K. das Terminende. Während ich schon zusammenpacke, macht sie letzte Eingaben. Routiniert klickt sie sich durch die Menüs. Als IT-Manager habe ich ein Auge dafür, dass das verwendete Kunden-Programm nicht sehr benutzerfreundlich ist - zu viele Klicks, um einen Schritt zu administrieren. Aber ich fühle mich hinreichend verwaltet und meine sofortige Datenerfassung gibt mir das Gefühl, dass alles in geordneten Bahnen verlaufen wird.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Frau K. war nicht unfreundlich, hat meine spärlichen Fragen routiniert beantwortet. Ich hatte sogar den Eindruck, manche Frage begann sie zu beantworten, noch bevor ich sie fertig gestellt hatte. Und als ich signalisiert hatte, dass ich die berufliche Selbständigkeit überlege, wollte sie mich gleich zum entsprechenden "Programm" zubuchen. Diesem Druck konnte ich mich noch widersetzen. Ein wenig Nachdenkzeit brauche ich dazu. Bis 2. April 8:00 Uhr wurde mir gewährt laut meiner Terminkarte. Dann aber sollte ich es schon wissen! Bis dahin werde ich auch die Checkliste ausgefüllt haben, die durchgängig mit "Ja" zu beantworten wäre, damit man für das "Selbständigkeitsprogramm" zugebucht werden kann. Ich kenne ähnliches von meinen USA-Reisen. Da bekommt man im Flieger auch so einen grünen Zettel, bei dem man alles mit "Ja" beantworten muss, sonst kommt man Schwierigkeiten. Ähnlich dürfte es sich hier verhalten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Wieder draußen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich bin jetzt wieder draußen. Auf dem Weg zum Ausgang höre ich den nächsten Namen durch den Warteraum schallen und wende mich noch einmal kurz um. Mich betrifft das nicht. Nur raus hier. Es war anstrengend drinnen, das merke ich jetzt. Dieser 19-Minuten-Termin bzw. die 25 Minuten im Gebäude &lt;a href="https://twitter.com/#!/guenterstrobl/status/177034901525250049" target="_blank"&gt;hatten mir zugesetzt&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen ist ein wunderbarer sonniger Tag. In ein paar 100 Meter habe ich das Arbeitsmarktservice Esteplatz hinter mir gelassen. Das Erlebte beschäftigt mich noch länger. Es ist der Umgang mit den Menschen, der mich so irritiert. Wo Routine auf Ausnahme trifft. Und der Umgang mit mir. Er gibt mir das Gefühl, nur eine Nummer zu sein. Eine 10-stellige Sozialversicherungsnummer auf einer Terminkarte. Und dabei erachte ich mich als robuste Person mit guten Potenzialen und werde von einem Ersttermin so verstört . Wie mag es wohl anderen Menschen ergehen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1990989391045468950?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1990989391045468950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/arbeitslos-eine-nummer-auf-einer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1990989391045468950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1990989391045468950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/arbeitslos-eine-nummer-auf-einer.html' title='Arbeitslos: Eine Nummer auf einer Terminkarte'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jcoZBPjUlD0/T1oUNOuZW7I/AAAAAAAAAm4/XkYNuw8MC4g/s72-c/Bildschirmfoto+2012-03-09+um+15.27.41.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-3854323926771038449</id><published>2012-03-06T12:26:00.001+01:00</published><updated>2012-03-06T18:04:18.359+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbständigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dock12'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konzept'/><title type='text'>Seminarkonzept: Eine Reise zu uns selbst</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der 5. März 2012 war ein großartiger Tag. Neben meinem morgendlichen Erlebnis zum &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2012/03/ams-warnhinweis-terminabstimmung-kann.html"&gt;AMS&lt;/a&gt; hat sich der Tag sensationell entwickelt. Ich habe tolle und interessante Menschen getroffen, hatte eine innovative, kreative und effiziente Arbeitssession mit meiner zukünftigen Geschäftspartnerin und nun sitze ich hier und hab die Zeit und Muße über diesen Tag zu reflektieren. Was will man (eigentlich) mehr?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den letzten drei Monaten hat sich mein Leben verändert. So stark, wie ich es die letzten Jahre nicht mehr erlebt habe. Dinge sind durch meinen Ausstieg in Veränderung gekommen, wie ich sie so nicht erwartet hatte. Es würde hier und jetzt zu weit führen, die Veränderungen darzustellen, die ich da in den letzten Monaten wahrgenommen habe. Aber eine Repräsentanz dessen hat sich im heutigen Tag manifestiert. Es war ein Tag voller Bewegung und Energie, voll von authentischen und interessanten Menschen, ein Tag wie ich ihn schon lange nicht mehr in dieser Fülle erlebt habe.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ein Baustein für die Zukunft - unser Seminarkonzept&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit meiner zukünftigen Geschäftspartnerin konnte ich heute &lt;b&gt;ein Seminarkonzept skizzieren&lt;/b&gt;, das ich auch in der Reflexion und mit etwas zeitlichem Abstand als durchaus innovativ und spannend bezeichnen würde:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-n2y3mLBKY7U/T1VeVP5Dd6I/AAAAAAAAAmw/q_UD8GZy9AY/s1600/IMG_5200.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="206" src="http://2.bp.blogspot.com/-n2y3mLBKY7U/T1VeVP5Dd6I/AAAAAAAAAmw/q_UD8GZy9AY/s320/IMG_5200.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die &lt;b&gt;Grundidee&lt;/b&gt; besteht darin, eine Gruppe von Menschen über einen längeren Zeitraum immer wieder zusammen zu bringen und sich so&amp;nbsp;&lt;b&gt;gemeinsam&lt;/b&gt; auf eine persönliche &lt;b&gt;Weiterentwicklung&lt;/b&gt; begeben möchten. Zehn Menschen begeben sich auf eine zehnmonatige Reise von neuen Eindrücken, der Reflexion, des Feedbacks und des Wissenserwerbs. Man trifft einander zu zwölf Terminen mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten. Wir sind die Navigatoren dieser Reise. Wir setzen den Kurs und schaffen den Raum für diese abwechslungsreiche Simulation einer - man könnte es fast Weltreise nennen. In den zwölf Terminen schaffen wir&amp;nbsp;&lt;b&gt;zwölf Impulse&lt;/b&gt;, die man in dieser Vielfältigkeit von einer Seminarreihe kaum erwartet. Das Themenspektrum wird dabei von &lt;b&gt;Führungssituationen&lt;/b&gt; über &lt;b&gt;Wissensmanagement&lt;/b&gt; bis zum &lt;b&gt;Theaterschauspiel&lt;/b&gt; und zur &lt;b&gt;Rangdynamik&lt;/b&gt; innerhalb von Wolfsrudeln reichen. Eine Weltreise durch die verschiedenen Aspekte von Alltagssituationen und die Reflexion und dem Erlernen von Instrumenten zur Bewältigung derselben. All das findet in einem geschützten Raum statt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;10 Menschen, 10 Monate, 12 Stationen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Grundgerüst steht. Wir können aufgrund unserer Erfahrungen vieles an unterschiedlichen Ein- und Ausblicken auf die unterschiedlichsten Themen und Situationen anbieten. Zahlreiche Kontakte in unterschiedlichste Netzwerke schaffen das Fundament für eine vielseitige Erfahrungswelt. Politik, Wirtschaft, Psychologie, Sozialmedizin, Coaching, unterschiedlichste Branchen - vom Opernbetrieb bis bis zur Veranstaltungstechnik, von eher künstlerisch orientierten Gebieten bis zu Produktionsbetrieben. Wir schaffen ein Universum an Eindrücken und Erlebnissen zu den unterschiedlichsten Welten und lernen von den unterschiedlichsten Erfahrungen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ein Beispiel: Wir machen Theater&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und als ob es eines Beweises bedurft hätte, haben wir heute bereits einen der geplanten zwölf Meilensteine fixieren können: Wir konnten eine Schauspielerin und Regisseurin gewinnen, mit uns eine dieser Einheiten zu gestalten. Der Arbeitstitel dazu lautet "Alles Theater - die dramaturgische Re-Inszenierung von Alltagssituationen" und soll schauspielerisch Menschen mit den Mitteln des Theaters einen Einblick in Rollenspiele und Rollenwechsel ermöglichen, wie es üblicherweise nur SchauspielerInnen offen steht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Seminarkonzept fußt auf unseren Erfahrungen der letzten 10 Jahre &lt;b&gt;über die Bedürfnisse von Menschen die Verantwortung in unsere Gesellschaft tragen&lt;/b&gt;. Wir sprechen Führungskräfte in Wirtschaftsorganisationen genauso an wie Menschen, die in einem Kulturbetrieb arbeiten. Menschen in Sozialberufen mit ihren besonderen Herausforderungen im Umgang mit anderen oder Personen, die auf sich allein gestellt, eine Idee umsetzen und im Alltag vielleicht wenig Gelegenheit haben, qualifiziertes Feedback zu erhalten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Vielfalt des Lebens, der Lebensentwürfe und der Lebenswirklichkeiten soll man auf diesem 10-monatigen Erlebnispfad begegnen können. Und zwischen den Sessions wird man sich in der wunderbaren Welt der eigenen Reflexion mit dem Erlebten auseinander setzen können. Denn das ist die wahre Reise, auf die wir uns damit begeben - eine Reise mit 12 Stationen zu uns selbst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Konzept wird in den nächsten Wochen noch verfeinert und im Detail ausgearbeitet. Orte und Zeiten stehen auch noch nicht fest, entsprechende Infos folgen zu gegebener Zeit an dieser Stelle. So stay tuned. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-3854323926771038449?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/3854323926771038449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/heute-war-ein-groartiger-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3854323926771038449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3854323926771038449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/heute-war-ein-groartiger-tag.html' title='Seminarkonzept: Eine Reise zu uns selbst'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-n2y3mLBKY7U/T1VeVP5Dd6I/AAAAAAAAAmw/q_UD8GZy9AY/s72-c/IMG_5200.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2984896853285796832</id><published>2012-03-05T20:41:00.002+01:00</published><updated>2012-03-09T14:44:40.640+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auszeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Typisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='AMS'/><title type='text'>AMS-Warnhinweis: Terminabstimmung kann ihr Selbstvertrauen beeinflussen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den LeserInnen meines Blogs ist sicherlich nicht entgangen, dass ich mich &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-es-geht-los.html"&gt;in einer Phase der beruflichen Veränderung und Umorientierung befinde&lt;/a&gt;. In Österreich bedeutet das, dass man als Arbeitnehmer um das &lt;a href="http://www.ams.at/" target="_blank"&gt;Arbeitsmarktservice (AMS)&lt;/a&gt;&amp;nbsp;nicht herumkommt. Das ist einerseits gut, weil es einer reifen Demokratie entspricht, sich um den Arbeitsmarkt speziell zu bemühen. &lt;b&gt;Andererseits schafft das auch Erlebnisse, wie sie wohl in der Form vor allem in Österreich erlebbar sind&lt;/b&gt;.&amp;nbsp;Das begann so:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Web 2.0 beim AMS&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Fu87n3zXM34/T1R5JoZxplI/AAAAAAAAAmg/h6p8woQXJzU/s1600/Bildschirmfoto+2012-03-05+um+09.27.54.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="164" src="http://2.bp.blogspot.com/-Fu87n3zXM34/T1R5JoZxplI/AAAAAAAAAmg/h6p8woQXJzU/s320/Bildschirmfoto+2012-03-05+um+09.27.54.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Als früher&amp;nbsp;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Immigrant" target="_blank"&gt;digitaler Immigrant&lt;/a&gt; war ich von Beginn an begeistert, dass ich mich nun mittels eines e-Kontos 2.0-mäßig mit dem AMS in Verbindung setzen kann. Mein letzter Kontakt mit dem AMS ist doch schon neun Jahre her und da hatte sich offensichtlich einiges getan. Wer wie ich bei &lt;a href="https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/" target="_blank"&gt;FinanzOnline&lt;/a&gt; registriert ist, erhält durch die eine eben dort erfolgte Authorisierung der digitalen Persönlichkeit sofort Zugriff auf die Onlinedienste des AMS. Soweit so gut.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Euphorisiert durch diesen nahtlosen, ämterübergreifenden, digitalen Identifikationsprozess habe ich sogleich eine Online-Terminvereinbarung beim AMS angestoßen. Ich wurde aufgefordert, ein Zeitfenster für eine Terminvereinbarung anzugeben. Dann begann es allerdings typisch österreichisch zu werden:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Terminfenster wurde geflissentlich ignoriert und akkurat wurde eine "Kontrollmeldetermin-Vorschreibung" für Montag 5. März 2012 um 8.00 Uhr ausgestellt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein daraufhin - wieder über den e-room - initiiertes Anliegenmail, dass ich an diesem Tag einen seit langem geplanten Arzttermin hätte, blieb unbeachtet. Einzig ein automatisiertes Mail mit dem Betreff "Empfangsbestätigung Ihrer Nachricht" ruhte trotzig in meinem AMS eKonto Nachrichteneingang. Ansonsten rückte nur der Montag-Termin näher ...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als pflichtbewusster und vor allem geübter Bürger Österreichs rufe ich natürlich am betreffenden Montag um 7.30 Uhr an, um den Irrtum wenigstens kurz vor dem vorgeschriebenen Termin aufzuklären. Die Person am Telefon war nicht nur nicht an meiner Erklärung der Umstände interessiert ("&lt;b&gt;Sie haben einen Termin, warum Sie nicht kommen ist egal!&lt;/b&gt;"), sondern hatte dann auch noch die Chuzpe mir mit Formulierungen wie "&lt;b&gt;Es zwingt Sie niemand zum AMS zu kommen ...&lt;/b&gt;" oder "&lt;b&gt;Es ist ja Ihre Leistung um die es da geht ...&lt;/b&gt;" zu kommen und mir zu zeigen, wo &amp;nbsp;der Bartel den Most herholt. Wäre ich nicht in einem extrem hohen Gelassenheitsstadium, hätte ich mal kurz rhetorisch durch die Telefonleitung gelangt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Amtsmentalität mit Folgen&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Tonfall und das Wording zeigte mir, welcher Geist im früheren Arbeitsamt an einer Schlüsselstelle noch herrscht. Da kann 17-mal Arbeitsmarkt&lt;b&gt;service&lt;/b&gt; drauf stehen, typisch österreichische Beamtenmentalität steckt da doch noch dort und da drinnen. Es ist diese &lt;b&gt;pseudobemühte, österreichische Serviceorientierung von Ämtern&lt;/b&gt;, die in fundamentaler Ambivalenz zur Obrigkeitshörigkeit steht und es daher nie wirklich ernst meint mit ihrer Kundenorientierung. Schon gar nicht ernst meint sie es mit dem Menschen, der da am anderen Ende der Leitung ist. In meinem Fall eine halbwegs robuste Persönlichkeit, die sich zu wehren weiß und auch hinreichend Potenzial besitzt, sich in dieser verändernden Welt zurecht zu finden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich weiß aber von vielen Menschen in meiner Umgebung, dass sie nicht die erforderliche Robustheit mitbringen, sich mit dieser Art des Umgangs zurecht zu finden. &amp;nbsp;Die sich wie Ertrinkende fühlen, denen man zuruft "Hättest Du doch schwimmen gelernt". Es sagt einem unterbewusst, Du bist jetzt dort angekommen, wo Du besser nicht hättest hin sollen. Du bist am absteigenden Ast. Du bist kurz vor dem Abrutschen. Aber Du bist da selbst verantwortlich dafür, wo Du jetzt stehst. In Österreich kommt noch das Wort "Schuld" dazu. "Selber Schuld!" wird da suggeriert. Das nagt dann am Selbstvertrauen und öffnet eine Spirale nach unten. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ein kleines Lehrstück&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0u8iWvtYSyw/T1UXvltHhuI/AAAAAAAAAmo/IDTRxa-CndQ/s1600/20081128-gesundheit-8.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-0u8iWvtYSyw/T1UXvltHhuI/AAAAAAAAAmo/IDTRxa-CndQ/s1600/20081128-gesundheit-8.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Ja, das alles wird da auf subtile österreichische Art mit transportiert bei scheinbar triviale Sätzen wie "Es zwingt Sie ja niemand ..." und "Es ist ja &lt;i&gt;Ihre&lt;/i&gt; Leistung ...". Es finden &lt;b&gt;Alltagskränkungen&lt;/b&gt; statt, ganz selbstverständlich und kaum jemand bemerkt es oder spricht es an. Und das ist nicht gut. Weil diese Alltagskränkungen &lt;b&gt;ein Zeichen dafür sind, wie man mit Menschen in dieser Gesellschaft umgeht&lt;/b&gt;, die gerade nicht so funktionieren, wie es dieses kapitalistische System für sie vorgesehen hat. Und so wurde eine einfache Terminabstimmung für mich zu einem kleinen Lehrstück menschlichen Miteinanders. Also ein kleiner Warnhinweis bei &amp;nbsp;Terminabstimmungen mit dem AMS.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2984896853285796832?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2984896853285796832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/ams-warnhinweis-terminabstimmung-kann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2984896853285796832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2984896853285796832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/03/ams-warnhinweis-terminabstimmung-kann.html' title='AMS-Warnhinweis: Terminabstimmung kann ihr Selbstvertrauen beeinflussen'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Fu87n3zXM34/T1R5JoZxplI/AAAAAAAAAmg/h6p8woQXJzU/s72-c/Bildschirmfoto+2012-03-05+um+09.27.54.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4576965420439425908</id><published>2012-03-02T21:30:00.000+01:00</published><updated>2012-03-02T21:50:57.064+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltschutz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Energiepolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verbot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heizpilz'/><title type='text'>Außenheizung: Verbietet endlich die Heizpilze!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/--fxfy56paLc/T1EtLGv2yqI/AAAAAAAAAmQ/xRR_tNnw1mo/s1600/Bildschirmfoto+2012-03-02+um+21.17.36.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="197" src="http://1.bp.blogspot.com/--fxfy56paLc/T1EtLGv2yqI/AAAAAAAAAmQ/xRR_tNnw1mo/s320/Bildschirmfoto+2012-03-02+um+21.17.36.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Update vom 2.03.2012:&amp;nbsp;Die Heizpilze haben wieder Saison&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es beginnt wieder die Schanigartenzeit in Wien. Das wäre ja erfreulich, wenn damit nicht gleichzeitig auch die Heizpilze wieder aus dem Boden schießen würden. Aktuell sieht man in der ORF Sendung Wien Heute den Fachgruppenobmann der Kaffeehäuser Berndt Querfeld vor einem eingeschalteten Heizpilz vor dem &lt;a href="http://www.qype.at/place/1660-Cafe-Landtmann-Wien" target="_blank"&gt;Cafe Landtmann&lt;/a&gt;, bekanntermaßen der Treffpunkt von Politikprominenz in Wien. Aber wer glaubt schon, dass von dort aus Vorbildwirkung in Sachen Umweltbewusstsein kommen muss. Das Landtmann ist also seit heute prominentes Mitglied der Schwarzliste &lt;a href="http://www.qype.at/lists/734655-Lokal-mit-Heizpilz" target="_blank"&gt;Lokale mit Heizpilz auf Qype&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Update vom 9.11.2011:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;es gibt nun einen Guide auf QYPE, der die&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.qype.at/lists/734655-Lokal-mit-Heizpilz" target="_blank"&gt;Lokale mit Heizpilz&lt;/a&gt;&amp;nbsp;übersichtlich darstellt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein öffentliches&amp;nbsp;&lt;a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AvYTG1N0dDmfdDhVRVRIcWt6cW11dGt2ZVEtNUNyaHc#gid=0" target="_blank"&gt;Google Docs Dokument&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;den Twitter Hashtag&amp;nbsp;&lt;a href="http://twitter.com/#!/search/%23heizpilz" target="_blank"&gt;#Heizpilz&lt;/a&gt;&amp;nbsp;unter dem man ebenfalls posten kann&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Originalartikel vom 8.11.2011:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2qU2lnghDzU/TrkriLrorPI/AAAAAAAAAi8/qLcFQzwEqAY/s1600/IMG_3377.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-2qU2lnghDzU/TrkriLrorPI/AAAAAAAAAi8/qLcFQzwEqAY/s320/IMG_3377.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Alljährlich zur Herbstzeit beginnt ein für mich besonderes Ärgernis: &lt;b&gt;die Heizpilze haben wieder Saison&lt;/b&gt;. Zuletzt bin ich selbst wieder in die Situation geraten, bei einem Lokal unter einer solchen Außenheizung zu sitzen. Zugegeben, ich hätte es boykottieren können, war jedoch kurzfristig nicht in der Lage aufgrund des Zeitdrucks eine Alternative zu suchen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jedenfalls nehme ich dieses persönliche Scheitern zum Anlass, &lt;b&gt;die Idee eines Verbots von Außenheizungen&lt;/b&gt; wieder aufzugreifen. Ich bin aber bei weitem nicht der erste.&amp;nbsp;Gerald Bäck hat z.B. im Herbst 2009 unter dem Titel &lt;a href="http://www.baeck.at/blog/2009/10/15/blog-action-day-09-schluss-mit-den-heizschwammerln/" target="_blank"&gt;Schluss mit den Heizschwammerln&lt;/a&gt; folgendes gefordert:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Boykott&lt;/b&gt; von Lokalen mit Heizschwammerln durch die KonsumentInnen&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Führen einer &lt;b&gt;schwarzen Liste&lt;/b&gt; von Lokalen in Österreich mit Außenheizungen&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Verbot&lt;/b&gt; von Außenheizungen durch die EU&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Keine Gastgartengenehmigungen&lt;/b&gt; für Lokale mit Außenheizungen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Es ist völlig unsinnige Energieverschwendung!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zwischen &lt;a href="http://www.heimwerker.de/heimwerker/heimwerker-beratung/terrasse-pergola-zaun/aussenheizung-terrassenheizung/heizpilz-und-heizstrahler.html" target="_blank"&gt;4 und 12 kW&lt;/a&gt; hat so ein Strahler. Und wir finden es überhaupt nicht unsinnig, mit fossiler Energie (bei gasbetriebenen Strahlern) bzw. Strom die freie Umgebung zu heizen. Bauordnungen, die zunehmend in Richtung Passivhaustechnologie gehen wirken da schon sehr ironisch. Wenn man Außenheizungen überhaupt argumentieren kann, dann wird es hanebüchen: so hat z.B. das Rauchverbot in Lokalen dazu geführt, dass die Anzahl der Heizstrahler so stark gestiegen ist. Die Wirte fürchten um ihren Umsatz - bis zu 30 % werden angeblich unter den Außenheizungen gemacht. Ich kann das gar nicht kommentieren, so dämlich wirkt diese Argumentskette auf mich.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Es gibt Hoffnung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZOCkFlrqvaE/Trk1p7ljT_I/AAAAAAAAAjE/IhUBKnsFivM/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-08+um+14.57.52.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="165" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZOCkFlrqvaE/Trk1p7ljT_I/AAAAAAAAAjE/IhUBKnsFivM/s320/Bildschirmfoto+2011-11-08+um+14.57.52.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die &lt;a href="http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?rID=2776" target="_blank"&gt;Pariser Stadtregierung&lt;/a&gt; hat vor kurzem &lt;b&gt;ein Heizpilzverbot ab 2013&lt;/b&gt; beschlossen. Eine zu lange Frist wie ich meine, aber immerhin! Wenn man den Begriff &lt;a href="http://www.google.com/insights/search/#q=heizpilz&amp;amp;cmpt=q" target="_blank"&gt;Heizpilz in Google Insights&lt;/a&gt; eingibt, zeigt sich jedoch, dass das Thema eher von wenig Interesse geprägt ist. Insgesamt gibt es sogar eine leicht sinkende Tendenz. Abgesehen von einer Debatte in Berlin, die seit 2008 geführt wird und &lt;a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/gericht-bestaetigt-heizpilz-verbot-article506764.html" target="_blank"&gt;die sogar die Gerichte beschäftigt hat&lt;/a&gt;, findet sich wenig dazu im deutschsprachigen Netz. Das finde ich beschämend.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Lasst uns aktiv werden!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vielleicht gelingt es mit diesem Blogartikel wieder eine Initiative zu starten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass diese völlig unsinnige Energieverschwendung doch einmal abgestellt werden kann. Also lasst uns doch die Forderungen von Gerald Bäck wieder aufgreifen und damit beginnen, eine &lt;b&gt;schwarze Liste&lt;/b&gt; zu führen und diese &lt;b&gt;Lokale&lt;/b&gt; zu &lt;b&gt;boykottieren&lt;/b&gt;. Wenn die Politik nicht tätig wird, müssen wir was tun. Ich jedenfalls gehe ab sofort nicht mehr ins &lt;a href="http://www.qype.at/place/182814-Soya-Wien" target="_blank"&gt;Soya auf der Mariahilferstraße&lt;/a&gt;, dort entstand nämlich die obige Aufnahme am 7. November 2011.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4576965420439425908?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4576965420439425908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/auenheizung-verbietet-endlich-die.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4576965420439425908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4576965420439425908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/auenheizung-verbietet-endlich-die.html' title='Außenheizung: Verbietet endlich die Heizpilze!'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/--fxfy56paLc/T1EtLGv2yqI/AAAAAAAAAmQ/xRR_tNnw1mo/s72-c/Bildschirmfoto+2012-03-02+um+21.17.36.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-7651454390491121937</id><published>2012-02-04T13:34:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T22:59:21.603+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundeinkommen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Der Kommunismus-Vorwurf: eine Entgegnung</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-LMaXq-h2Dbw/TyxhR2Nx4JI/AAAAAAAAAl8/GaPuOGx24sE/s1600/Bildschirmfoto+2012-02-03+um+23.35.20.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://1.bp.blogspot.com/-LMaXq-h2Dbw/TyxhR2Nx4JI/AAAAAAAAAl8/GaPuOGx24sE/s320/Bildschirmfoto+2012-02-03+um+23.35.20.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.arminsoyka.at/" target="_blank"&gt;Armin Soyka&lt;/a&gt; hatte &lt;a href="https://twitter.com/#!/arminsoyka/status/154188804629086208" target="_blank"&gt;in einem Tweet am 3. Januar 2012&lt;/a&gt; eine Frage gestellt, die ich heute zum Teil aufgreifen möchte: "&lt;i&gt;Wie reagiert ihr auf Kommunismus Vorwürfe nur weil ihr für Veränderung unserer Gesellschaft seid?&lt;/i&gt;"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich beschäftige mich in den letzten Monaten viel mit den Themen &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Gemeinwohl" target="_blank"&gt;Gemeinwohl&lt;/a&gt;-Ökonomie, &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie" target="_blank"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; &amp;nbsp;und dem Bedingungslosen &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Grundeinkommen" target="_blank"&gt;Grundeinkommen&lt;/a&gt;. Menschen, denen ich meine Gedanken dazu vorstelle, kommen fast immer sehr rasch mit "&lt;i&gt;Das klingt aber alles sehr nach Kommunismus&lt;/i&gt;" und folgern dann gleich selbst, "&lt;i&gt;dass wir den ja wohl schon hinter uns haben&lt;/i&gt;".&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe mich lange gefragt, warum durchaus intelligente Menschen, bei den Konzepten und Gedanken rund um diese innovativen Ansätze sofort auf den Kommunismus kommen. Mir fällt dazu nichts anderes ein als, dass wir hier in Österreich und der westlichen Industriewelt derart vom Kapitalismus und seinen Grundgedanken indoktriniert wurden, dass wir reflexhaft neue Konzepte, die dem Anschein nach in diese Richtung gehen, mit dem Hinweis auf Kommunismus ablehnen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Das geht so nicht!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erstens, ich bin ich kein Kommunist. Ich bin nicht für Gleichmacherei und nicht für Planwirtschaft, ich bin nicht für eine Diktatur durch eine politische Kaste und ich bin nicht für eine Einengung der Grund- und Menschenrechte. Ich bin durch und durch Demokrat.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kenne allerdings aufgrund 20-jähriger Auseinandersetzung mit der Ökonomie die wesentlichen systemischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und - leider bin ich da erst spät darauf gekommen - auch die Überbetonung von neoliberalen Konzepten in den letzten 30 Jahren. Es ging dabei um Gier, um das (mathematisch nachweislich unmögliche dauerhafte) Wachstumsparadigma (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums" target="_blank"&gt;vgl. Grenzen des Wachstums&lt;/a&gt;) und um die Ausbeutung von Rohstoffen auf Kosten von Millionen von Menschen weltweit, die so vom Wohlstand systematisch ausgeschlossen wurden. Das alles ist nicht folgenlos für uns alle geblieben. Wir haben gelernt, das alles auszublenden und wir haben es so verinnerlicht, dass wir an diesem System festhalten und reagieren auf neue Ansätze reflexhaft mit Ablehnung. Ich meine, da steckt vor allem die &lt;b&gt;Angst vor Veränderung&lt;/b&gt; dahinter. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zweitens: Ich weiß heute, dass es andere Wege gibt. Es gibt Alternativen zum kapitalistischen Wirtschaftssystem. Wir müssen aber nun endlich beginnen, den Paradigmenwandel nicht mit Killerargumenten á la Kommunismus noch weiter zu verzögern, sondern ernsthaft und sachlich diese Alternativen weiter zu entwickeln und sie insbesondere in die Umsetzung bringen. Denn was allen - sei es nun Familie oder der Gesellschaft - gesagt werden muss, die jenen, die für Veränderung unserer Gesellschaft sind, den Kommunismus vorwerfen:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ahdo-w8OhmY/Ty0r1wtrJbI/AAAAAAAAAmE/_AQcw99riZE/s1600/4777803854_b40f44e835_z.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="245" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ahdo-w8OhmY/Ty0r1wtrJbI/AAAAAAAAAmE/_AQcw99riZE/s320/4777803854_b40f44e835_z.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ölsand (Quelle: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/suncorenergy/4777803854/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"&gt;flickr&lt;/a&gt;)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;b&gt;Wir leben mehrheitlich auf diesem Planeten im kapitalistischen System, das uns dort hin gebracht hat, wo wir heute stehen. &lt;/b&gt;Man braucht sich nur umzusehen, wohin es geführt hat: Umweltkatastrophen, Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, eine immer weiter auseinander klaffende Gesellschaft von Armen und Reichen, Konflikte und Krisenherde und schließlich eine zunehmende Krise der Demokratie. Wutbürgerschaften und Occupy-Bewegungen sind deutliche Signale dafür.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir brauchen neue Systeme, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt allen Handelns auf diesem Planeten stellen: für ein gerechtes, faires, nachhaltiges Miteinander. Und ja, was ist denn dagegen zu sagen, dass wir miteinander solidarisch umgehen sollten und die Gewinnmaximierung oder Shareholder-Value nicht mehr im Vordergrund sein sollen. Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern ein menschengemachtes System. Und ja, auch die Zinswirtschaft ist ein großes Übel! Dass Geld sich selbst vermehren kann, ist eines der Grundprobleme im System. Doch das aufzuzeigen macht einem eben nicht zum Kommunisten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nur weil uns der Kapitalismus seit 300 Jahren erzählt, dass der Mensch ein rationales Wesen sei und letztlich der Markt über eine bis heute für alles herhaltende "invisble hand" alles regeln wird, müssen wir Menschen dies nicht hinnehmen. Nicht mehr! Also hören wir bitte auf damit, die Kommunismuskeule zu schwingen, das wir nämlich langsam sehr durchsichtig, liebe Kapitalisten! Denn ihr habt schon begriffen, dass es bei diesem fundamentalen Thema auch um eines geht: um eine &lt;b&gt;Neuverteilung der Entscheidungsmacht&lt;/b&gt;&amp;nbsp;- weg vom Geld zurück zum Menschen!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-7651454390491121937?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/7651454390491121937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/02/der-kommunismus-vorwurf-eine-entgegnung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7651454390491121937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7651454390491121937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2012/02/der-kommunismus-vorwurf-eine-entgegnung.html' title='Der Kommunismus-Vorwurf: eine Entgegnung'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-LMaXq-h2Dbw/TyxhR2Nx4JI/AAAAAAAAAl8/GaPuOGx24sE/s72-c/Bildschirmfoto+2012-02-03+um+23.35.20.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4607212240697675056</id><published>2011-12-07T01:23:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T18:55:07.740+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundeinkommen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Projekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wachstum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verschwendung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Geld und Leben: Spielerisches miteinander für die Welt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ingrid Draxl und Karin Wegscheider haben ein Spiel erfunden. &lt;a href="http://dieStandard.at/1271376030821/Wissen-was-gespielt-wird" target="_blank"&gt;DieStandard.at hat 2010 darüber berichtet&lt;/a&gt;. Nun hatte ich zum vierten Mal die Gelegenheit, dieses Spiel zu spielen. Am 6. Dezember trafen sich sechs Leute im &lt;a href="http://kh-mediendesign.at/cafebenno/" target="_blank"&gt;Café Benno&lt;/a&gt; und es ging dabei eben um "&lt;b&gt;Geld und Leben&lt;/b&gt;", so der Name des Spiels.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-s7JHUK8S3pg/Tt66NJTVZNI/AAAAAAAAAk0/JTF5SDL7KNs/s1600/IMG_3827.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-s7JHUK8S3pg/Tt66NJTVZNI/AAAAAAAAAk0/JTF5SDL7KNs/s320/IMG_3827.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Spiel "Geld &amp;amp; Leben"&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man muss das Spiel gespielt haben, so richtig lässt es sich nicht beschreiben. Einerseits ist es eine Mischung von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monopoly" target="_blank"&gt;Monopoly&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DKT_%E2%80%93_Das_kaufm%C3%A4nnische_Talent" target="_blank"&gt;DKT&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trivial_Pursuit" target="_blank"&gt;Trivial Pursuit&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Activity" target="_blank"&gt;Activity&lt;/a&gt; und dann auch - vor allem im Erleben - wieder nicht. Eigentlich ist es etwas ganz neues. Ein paar Regeln sind anders, wie zum Beispiel jene, dass &lt;b&gt;Schenken belohnt wird&lt;/b&gt; und nicht die maßlose Anhäufung von etwas. Im Ergebnis ist das sehr bedeutungsvoll, denn es macht etwas mit den Menschen am Spielfeld. Das Spiel ist außerdem &lt;b&gt;ein Katalysator für Diskussionen&lt;/b&gt; über gesellschaftsrelevante Themen. Und: &lt;b&gt;es bringt Menschen&lt;/b&gt;, die sich bis dato noch nicht kannten, &lt;b&gt;zusammen&lt;/b&gt;. Dies vor allem deshalb, weil es bis dato nur durch Mundpropaganda weiterverbreitet wurde. Das Spiel konnte bisher nur mit einer der Erfinderinnen Ingrid Draxl oder Karin Wegscheider gespielt werden. Und das erfordert jedes Mal auch einen - wenn auch geringen - Akt der Organisation. Man kann das Spiel nicht einfach kaufen und konsumieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ein paar Regeln neu&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das wirklich bemerkenswerte an dem Spiel Geld &amp;amp; Leben ist also die Tatsache, dass ein paar einfache neue Regeln, das Spielverhalten der Teilnehmer in eine konstruktive Richtung lenken. Übertragen auf die Gesellschaft zeigt das ein &lt;b&gt;Potenzial&lt;/b&gt; auf, das wir gerade angesichts der aktuellen Krisen gut gebrauchen können: &lt;b&gt;wenn wir nur ein paar einfache Regeln ändern, wie würde dies unsere Gesellschaft verändern?&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GECHQbgUo8Q/Tt68qGkXM6I/AAAAAAAAAk8/mAOLeTLEh5E/s1600/IMG_3828.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-GECHQbgUo8Q/Tt68qGkXM6I/AAAAAAAAAk8/mAOLeTLEh5E/s320/IMG_3828.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte auch beim vierten Mal nicht das Gefühl, dass ich ein Spiel spiele. Es ist mehr &lt;b&gt;ein Katalysator dafür, Menschen zusammen zu bringen&lt;/b&gt;, sich auszutauschen, zu lernen und Spaß zu haben. Das Spiel regt das Nachdenken an und fördert die Auseinandersetzung zu verschiedensten Themen unserer Zeit: von der &amp;nbsp;&lt;b&gt;Chancengleichheit&lt;/b&gt; in unserer Gesellschaft über die Frage wie viele &lt;b&gt;Finanzkrisen&lt;/b&gt; es zwischen 1975 und 1997 gegeben hat, bis hin zur Frage was eigentlich typisch "&lt;b&gt;männlich&lt;/b&gt;" und typisch "&lt;b&gt;weiblich&lt;/b&gt;" ist. Zwischendurch muss man auch einmal den Begriff &lt;b&gt;Arbeitsplatz&lt;/b&gt; pantomimisch darstellen und sich mit der Frage auseinander setzen, ob man selbst &lt;b&gt;unbezahlte Arbeit&lt;/b&gt; leistet. Das Spiel fördert letztlich lustvolles Lernen, also etwas, das viele von uns viel zu wenig gelernt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Spielerisch einander begegnen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Geld &amp;amp; Leben" soll nicht in die Massenproduktion gehen, so das Bestreben der beiden Erfinderinnen. Nachdem man das Spiel auch nur einmal gespielt hat, erscheint das irgendwie logisch und konsequent. Es soll seinen Weg in die Gesellschaft durch Menschen finden, die dieses Spiel selbst spielen und weiter tragen. Die Essenz von "Geld und Leben" soll sich auf diese Art &lt;b&gt;selbst spielerisch verbreiten&lt;/b&gt;. Dazu ist geplant, nun einige Editionen des Spiels zu produzieren. Die Materialkosten für ein Spiel betragen rd. 50 EUR und dafür werden auch noch Sponsoren gesucht. Dann kann das Spiel auf eine Reise gehen und sich so selbst in Welt bringen und Menschen so berühren, wie es mich berührt hat: Bislang viermal und mit immer mehr Erkenntnis über uns Menschen und dem Wissen, wie wir miteinander interagieren. Ich freue mich auf die weiteren Begegnungen mit dem Spiel über "Geld und Leben" &lt;b&gt;und vor allem auf die Menschen, die dieses Spiel mit mir spielen werden.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Neugierig geworden?&lt;/b&gt; Dann bitte kontaktiere mich oder hinterlasse einen Kommentar zu diesem Artikel.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4607212240697675056?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4607212240697675056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/12/geld-und-leben-spielerisches.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4607212240697675056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4607212240697675056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/12/geld-und-leben-spielerisches.html' title='Geld und Leben: Spielerisches miteinander für die Welt'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-s7JHUK8S3pg/Tt66NJTVZNI/AAAAAAAAAk0/JTF5SDL7KNs/s72-c/IMG_3827.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6839468794170199153</id><published>2011-12-07T01:00:00.000+01:00</published><updated>2011-12-07T18:55:01.263+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auszeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Zeitenwende: Ich arbeite nun auch nachts!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun befinde mich am Tag 19 meiner selbst gewählten Neuorientierung. 19 Tage seit dem 19.11.2011. Im arbeitslosen Verhältnis muss man Wochenende und Feiertage mitzählen, man ist ja durchgängig arbeitslos! Oder hat man etwa am Wochenende frei von der Arbeitslosigkeit? Natürlich nicht!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, ich leide aktuell unter meiner Nichtbeschäftigung. In mir ist zum einen die manifeste Grundüberzeugung, dass diese Auszeit wichtig ist. Schließlich habe ich ein - zwar nicht diagnostiziertes, aber trotzdem vorhandenes - Burn Out! Das kuriere ich gerade.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gleichzeitig kann ich mich gewisser prinzipieller Überlegungen über meine erwerbseinkommenstechnische Zukunft nicht erwehren. Ja, in mir arbeitet es: ich denke darüber nach, wie meine mittel- bis langfristige Zukunft aussehen kann. Dafür sorge ich selbst. Aber auch Teile meiner sozialen Umwelt: Sie konfrontieren mich zum Teil mit jenen Ängsten, die für mich jetzt eigentlich mal ausblenden wollte: "Weißt Du eigentlich schon, was Du danach machen willst?" - "Nein!"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So präzise ist das "Nein" allerdings auch wieder nicht. In anderen Teilen meines Hirns gären verschiedene Gedanken über meine Selbständigkeit dahin. Das ist aber Zukunft und Zukunft ist jetzt gerade nicht mein Thema. Mein Thema ist Gegenwart. Aber auch in dieser spielt es sich ziemlich ab:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-i2-tkApLI8k/Tt7GFo9SnzI/AAAAAAAAAlE/XjRscbDp91c/s1600/IMG_2300.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-i2-tkApLI8k/Tt7GFo9SnzI/AAAAAAAAAlE/XjRscbDp91c/s320/IMG_2300.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Ich träume in letzter Zeit wieder viel.&lt;/b&gt; Oder, wie es eine Freundin kürzlich formuliert hat: "Du träumst nicht mehr, Du bist nur entspannt genug, Dich an Deine Träume zu erinnern!" Ich träume von ehemaligen Arbeitskollegen und Arbeitssituationen. Und da fällt mir sofort die Frage einer anderen Bekannten ein, die anlässlich einer Diskussion über das Wesen der Arbeit folgendes formuliert hat:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;blockquote class="tr_bq" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;"Wenn man von der Arbeit träumt, ist das schon Arbeit?"&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich halte diese Frage für überaus intelligent und bedeutungsvoll. Vor allem deshalb, weil sie in meiner aktuellen Situation bedeutet, dass ich ja noch immer arbeite!!! Und diesmal nachts!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der geneigte Leser und die geneigte Leserin mögen nun mein Erstaunen verstehen: Im 19. Tag meiner Auszeit arbeite ich nun auch nachts. Komische Welt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6839468794170199153?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6839468794170199153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-ich-arbeite-nun-auch-nachts.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6839468794170199153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6839468794170199153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-ich-arbeite-nun-auch-nachts.html' title='Zeitenwende: Ich arbeite nun auch nachts!'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-i2-tkApLI8k/Tt7GFo9SnzI/AAAAAAAAAlE/XjRscbDp91c/s72-c/IMG_2300.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1759240424917493795</id><published>2011-12-01T20:31:00.001+01:00</published><updated>2011-12-01T20:57:25.228+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltschutz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Energiepolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SPÖ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verbot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grüne'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wien'/><title type='text'>Erfreulich: Grüne fordern Verbot von Freiluftheizungen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-BoEk54NzHzM/TtfZl7e4kFI/AAAAAAAAAks/dAXSfbfmjrk/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-01+um+20.46.01.png" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-BoEk54NzHzM/TtfZl7e4kFI/AAAAAAAAAks/dAXSfbfmjrk/s200/Bildschirmfoto+2011-12-01+um+20.46.01.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe vor kurzem ein Verbot von Außenheizungen &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/11/auenheizung-verbietet-endlich-die.html"&gt;auf meinem Blog gefordert&lt;/a&gt;. Nun gibt es dazu auch eine erfreuliche politische Entwicklung: Die Wiener Grünen haben auf ihrer Landesversammlung am 27. November 2011 beschlossen, ein Verbot für Freiluftheizungen zu fordern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus Sicht der Grünen kann das Verbot am ehesten im &lt;a href="http://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/rechtsvorschriften/html/f2600000.htm"&gt;Gebrauchsabgabegesetz&lt;/a&gt; umgesetzt werden, das ohnehin vor einer Novellierung steht. Das Gesetz regelt "die Erteilung von Erlaubnissen zum Gebrauch von öffentlichem Gemeindegrund und die Einhebung einer Abgabe hiefür".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun gilt es noch die SPÖ zu überzeugen, dass &lt;b&gt;ein Verbot von Freiluftheizungen in Wien&lt;/b&gt; rasch umgesetzt und damit ein deutliches Signal gegen sinnlose Energieverschwendung gesetzt&amp;nbsp;werden kann. Bleibt zu hoffen, dass hier der Hausverstand entscheidet, denn vernünftige Argumente gegen ein Verbot gibt es ja wohl kaum.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1759240424917493795?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1759240424917493795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/12/erfreulich-grune-fordern-verbot-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1759240424917493795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1759240424917493795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/12/erfreulich-grune-fordern-verbot-von.html' title='Erfreulich: Grüne fordern Verbot von Freiluftheizungen'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-BoEk54NzHzM/TtfZl7e4kFI/AAAAAAAAAks/dAXSfbfmjrk/s72-c/Bildschirmfoto+2011-12-01+um+20.46.01.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6977937739651228182</id><published>2011-11-26T13:22:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T20:44:17.933+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wachstum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konsent'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Organisation'/><title type='text'>Soziokratie! Ein Regelwerk, das nachhaltiges Verhalten sicherstellt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rQmaTx_g1Ko/TtEh7oG8TtI/AAAAAAAAAkc/1X653mmuvSg/s1600/twentytwentylogo.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-rQmaTx_g1Ko/TtEh7oG8TtI/AAAAAAAAAkc/1X653mmuvSg/s1600/twentytwentylogo.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Die twenty.twenty Veranstaltung am 30.11.2011 mit dem Thema "&lt;a href="http://www.twentytwenty.at/2011/11/twenty-twenty-greenovate-entrepreneurship-goes-green/" target="_blank"&gt;Greenovate! Entrepreneurship goes green&lt;/a&gt;" stellt anlässlich einer &lt;a href="http://www.twentytwenty.at/2011/11/aufruf-zur-greenovate-blogparade/" target="_blank"&gt;Blogparade&lt;/a&gt; die Frage "&lt;b&gt;Was fehlt bzw. welche Greenovations brauchen wir noch?&lt;/b&gt;". Ich meine, es fehlt etwas Essenzielles und ganz Grundsätzliches, nämlich ein völlig neues Regelwerk, das endlich auch die&amp;nbsp;&lt;b&gt;Nachhaltigkeit von Entscheidungen&lt;/b&gt; unterstützt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Das Grundproblem&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-43Llj-OLK0A/TtEpxfBWWZI/AAAAAAAAAkk/AhzfFK8_U00/s1600/IMG_3056.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="149" src="http://3.bp.blogspot.com/-43Llj-OLK0A/TtEpxfBWWZI/AAAAAAAAAkk/AhzfFK8_U00/s200/IMG_3056.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Aus systemtheoretischer Sicht ist die Frage, wie sich die Player in einer ökologisch orientierten Gesellschaft &amp;nbsp;verhalten, nicht unwichtig. Dem &lt;b&gt;Entscheidungssystem&lt;/b&gt; kommt in gesellschaftlichen Systemen große Bedeutung zu. Vor allem die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, macht etwas mit den Systembeteiligten - in aller Regel mit den Menschen in den Systemen. Es macht eben &lt;b&gt;einen großen Unterschied&lt;/b&gt;, ob Entscheidungen &lt;b&gt;demokratisch&lt;/b&gt; durch eine Mehrheit oder &lt;b&gt;autokratisch&lt;/b&gt; durch Einzelne getroffen werden. Die Motivation, an Entscheidungen mitzuwirken, ist in autokratischen Systemen deutlich reduziert. Was sollte es denn auch bringen, sich an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, wenn dann ohnehin nur einer die Entscheidung trifft? Aber auch demokratische Entscheidungsprozesse produzieren bei jeder einzelnen Wahl oder Abstimmung systematisch &lt;b&gt;Sieger und Verlierer&lt;/b&gt;. Denken wir nur daran, was bei demokratischen Wahlen passiert oder - wie zuletzt - beim Bildungsvolksbegehren. Diese demokratischen Entscheide erzeugen in den "entscheidenden" Momenten starke Irritationen, wenn nicht sogar massive Systembrüche. Wir erleben letztere gerade in vielen europäischen Demokratien, wie aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrisen reihenweise die Herrschenden abgelöst werden. Aus Systemsicht sind dies dramatische, abrupte und zum Teil radikale Veränderungen und Anpassungsbewegungen.&amp;nbsp;Und ein System, das dies sich auf lange Frist &lt;b&gt;nur durch schockartige Veränderungsschritte&lt;/b&gt; anpassen kann, &lt;b&gt;wirkt&lt;/b&gt; meiner Überzeugung nach &lt;b&gt;dem Prinzip&amp;nbsp;der Nachhaltigkeit entgegen&lt;/b&gt;!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Worum geht's bei Nachhaltigkeit?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachhaltigkeit meint die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise regeneriert werden kann. (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit" target="_blank"&gt;vgl. Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich diese &lt;b&gt;Definition&lt;/b&gt; nun auf ein Entscheidungssystem anwende, formuliere ich folgende Anforderung an ein nachhaltiges Regelwerk:&amp;nbsp;Ein Entscheidungssystem ist dann nachhaltig, wenn&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;die wesentlichen Regeln &lt;b&gt;erhalten&lt;/b&gt; bleiben und&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;es sich auf natürliche Weise &lt;b&gt;regenerieren&lt;/b&gt; kann.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist also ein Entscheidungssystem gefragt, das den eigenen Anpassungs- und Veränderungsbedarf dynamischer vollziehen kann und damit schockartige Veränderungsprozesse reduziert. Ein gesundes System - denken wir einfach einmal an den Menschen - funktioniert dann gut, wenn sich ein gewisser Rhythmus (Essen, Schlafen) einstellt, wenn wir ausreichend gesunde Nahrung zu uns nehmen, genügend Abwechslung haben usw. Man könnte auch sagen, wenn wir im "Flow" sind. Unerwartete Ereignisse und Schocks irritieren uns, bringen uns zwar auch mitunter weiter, erfordern aber einen wesentlich höheren Energieaufwand, diese Schocks zu überwinden. Manchmal lassen wir Dinge so lange anstehen, bis es nicht mehr anders geht. &amp;nbsp;Dinge gehen aber viel leichter von der Hand, wenn wir uns "im Fluss" befinden. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Was fehlt? Ein Regelwerk, das nachhaltiges Verhalten fördert!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Pomr0-HuVZs/TMaMVo_-NcI/AAAAAAAAATY/TV-6sfFf_Uk/s1600/IMG_4501.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="120" src="http://3.bp.blogspot.com/-Pomr0-HuVZs/TMaMVo_-NcI/AAAAAAAAATY/TV-6sfFf_Uk/s200/IMG_4501.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein derartiges Regelwerk bietet die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie" target="_blank"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; an. Soziokratische Entscheidungen setzen auf &lt;b&gt;Mitverantwortung bei gleichberechtigten Teilnehmern &lt;/b&gt;sowie auf die kollektive Intelligenz einer Gruppe. Dabei nutzt sie verschiedene Techniken, die vor allem eines zum Ziel haben: Entscheidungen im sog. &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2010/10/konsent-in-der-soziokratie-es-regiert.html" target="_blank"&gt;Konsent&lt;/a&gt; zu treffen und auf diese Weise dafür zu sorgen, &lt;b&gt;dass diese Entscheidungen von allen mitgetragen werden&lt;/b&gt;. Eine Entscheidung im &lt;b&gt;Konsent&lt;/b&gt; zu treffen bedeutet, dass niemand einen schwerwiegenden, argumentieren Einwand gegen eine Einscheidung hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist ein bedeutender Unterschied zu einer&amp;nbsp;&lt;b&gt;demokratischen Entscheidung&lt;/b&gt;, denn sie wendet alle Energie darauf auf, eine Mehrheit zu überzeugen, &lt;b&gt;für etwas zu sein&lt;/b&gt;. &lt;b&gt;Soziokratie&lt;/b&gt; verwendet hingegen den Klärungsaufwand dazu, &lt;b&gt;Bedenken&lt;/b&gt; gegen eine Entscheidung &lt;b&gt;auszuräumen&lt;/b&gt;. Es ist also wesentlich leichter und damit auch ökonomischer, nach Widerständen zu suchen und diese durch Diskussion und Argumentation offenzulegen und die Entscheidung ggf. danach so abzuwandeln, dass sie von allen mitgetragen werden kann. Zudem fördert diese Art der Diskussion einen raschen Austausch all jener Informationen, die für die zu treffende Entscheidung benötigt werden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Soziokratie stärkt das Individuum nachhaltig&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das soziokratische Regelwerk stellt sicher, dass die wesentlichen Regeln im System selbst erhalten bleiben, da jeder einzelne Systembeteiligte diese Regeln einfordern kann. Einmal eingeführt, lässt sich Soziokratie nicht mehr so einfach abschaffen. Man könnte sie jederzeit weiterentwickeln, abschaffen ginge nur, wenn auch dagegen niemand einen schwerwiegenden, argumentierbaren Einwand hätte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit ist das System flexibel genug, um sich ständig zu erneuern und zu regenerieren, weil es eben jedem einzelnen die Möglichkeit bietet, Gefahren und Bedrohungen zu artikulieren und als relevante Entscheidungsfrage einzubringen. Wir haben ein &lt;b&gt;Maximum an Eingriffsmöglichkeit durch das Individuum&lt;/b&gt; &lt;b&gt;bei&lt;/b&gt; einem &lt;b&gt;gleichzeitigem Optimum an Informationsgehalt&lt;/b&gt;, da das System genau jene Informationen stets einfordert, die für eine Entscheidung gerade benötigt werden. In der Demokratie ist das nicht so. Da kann ich einmal getroffene Entscheidungen nur schwer revidieren oder auch nur geringfügig anpassen, es braucht eben viel Energie und manchmal sogar Glück&amp;nbsp;um langfristig zukunftstaugliche Entscheidungen zu treffen:&amp;nbsp;Denken wir z.B. an die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Zwentendorf" target="_blank"&gt;Zwentendorf-Entscheidung&lt;/a&gt; über die Atomkraft in Österreich. Diese Entscheidung ist mit 50,47 % denkbar knapp ausgegangen und hätte es nur ein paar Stimmen weniger gegeben, wäre Österreich heute ebenfalls ein Atomstaat. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, &lt;b&gt;wie relevant es für die Nachhaltigkeit ist, unter welchen Rahmenbedingungen Entscheidungen zustande kommen&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Nachhaltige Entscheidungen&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass die &lt;b&gt;Soziokratie&lt;/b&gt; vom Wesen und von den Techniken her bestens &amp;nbsp;geeignet ist, &lt;b&gt;Nachhaltigkeit auch beim Entscheidungssystem&lt;/b&gt; sicherzustellen. Sie bildet die Grundlage dafür, Widersprüche wie Wachstum und Ökologie angemessen zu lösen. Grüne Technologien bieten zahlreiche Chancen, bergen aber auch Gefahren. Nehmen wir das Beispiel von Windkraftanlagen, die von der Bevölkerung nicht nur positiv gesehen werden. Soziokratisch gestaltete Raumplanungsprozesse könnten hier Abhilfe schaffen und alle relevanten Interessen ausreichend berücksichtigen. Umweltprüfungs- und Bürgerbeteiligungsverfahren könnten so völlig neue Chancen eröffnen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für die Absicherung nachhaltiger Vorhaben wird es aus systemischer Sicht also von entscheidender Bedeutung sein, dass es uns in der Gesellschaft auch gelingen muss, die gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse selbst ebenfalls nachhaltig zu gestalten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Weiterführende Informationen zur Soziokratie:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://soziokratie.org/was-ist-soziokratie/" target="_blank"&gt;Umfangreiche Linksammlung auf www.soziokratie.org&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6977937739651228182?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6977937739651228182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/greenovate-ein-regelwerk-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6977937739651228182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6977937739651228182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/greenovate-ein-regelwerk-das.html' title='Soziokratie! Ein Regelwerk, das nachhaltiges Verhalten sicherstellt'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rQmaTx_g1Ko/TtEh7oG8TtI/AAAAAAAAAkc/1X653mmuvSg/s72-c/twentytwentylogo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2083040473038279818</id><published>2011-11-25T10:26:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T20:43:18.238+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbständigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auszeit'/><title type='text'>Gründerworkshop macht weiter Lust</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-uFrw8MiIx2I/Ts9zFI5eU5I/AAAAAAAAAkU/XGLRniSRsTE/s1600/IMG_3672.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://2.bp.blogspot.com/-uFrw8MiIx2I/Ts9zFI5eU5I/AAAAAAAAAkU/XGLRniSRsTE/s320/IMG_3672.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 25.11.2011 war &lt;a href="http://www.gruenderservice.at/format_detail.wk?StID=585155&amp;amp;DstID=0&amp;amp;titel=Gr%C3%BCnder-Workshop,in,Wien" target="_blank"&gt;Gründerworkshop der Wiener Wirtschaftskammer&lt;/a&gt; und ich mitten drin. Es geht hier zwar um die absoluten Basics der Unternehmensgründung und damit auch um die Mühen der Rechtsvorschriften: Gewerbeordnung, Rechtsformen und Buchführungspflichten stehen da im Vordergrund. Für mich sind diese Themen alle nicht neu. Die Auseinandersetzung damit vor dem Hintergrund der eigenen Selbständigkeit macht aber doch etwas anderes mit mir. Und: Mit anderen Menschen, die sich für die Selbständigkeit interessieren, in diesem Workshop zu sitzen, fördert bei mir ebenso die Lust darauf.&lt;br /&gt;Alles ins allem gibt der Workshop einen guten Einsteig und Überblick über die ersten Schritte in Richtung Selbständigkeit. Irgendwo muss man ja beginnen und da ist dieser Workshop sehr gut.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was habe ich bisher für mich mitgenommen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Gewerbeberechtigung und Gesellschaftsform&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Gewerbe kommt bei mir das reglementierte Gewerbe (&lt;a href="http://www.bmwfj.gv.at/Unternehmen/Gewerbe/Documents/Liste%20reglementierte%20Unternehmenst%C3%A4tigkeiten.pdf" target="_blank"&gt;pdf&lt;/a&gt;) &lt;b&gt;Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation&lt;/b&gt; in Frage. Als Gesellschaftsform zeichnet sich - da ich ja mit einigen PartnerInnen zusammen arbeiten möchte - die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft_(%C3%96sterreich)" target="_blank"&gt;Offene Gesellschaft (OG)&lt;/a&gt; in Frage:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Die OG kann mittels einfachem Vertrag zwischen den Gesellschaftern vereinbart werden.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Der Vertrag regelt vor allem das Innenverhältnis der Gesellschafter.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Dem Firmenbuch müssen nur Eckdaten (Gesellschafter, Firmensitz, Firmenzweck) gemeldet werden.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Die Gewerbeberechtigung eines Gesellschafters wird von der OG gehalten, was ein wesentlicher Vorteil - vor allem gegenüber der GesbR - ist. Bei der GesbR müsste jeder Gesellschafter alle erforderlichen Gewerbeberechtigungen halten, bei der OG nicht. Scheidet ein Gesellschafter der OG, der eine Gewerbeberechtigung besitzt, aus gibt es eine 6-monatige Übergangsfrist für die Gesellschaft bis ein neuer gewerberechtlicher Geschäftsführer gefunden ist.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich und meine GesellschafterkollegInnen heißt das, dass ich den Befähigungsnachweis für die Gewerbeberechtigung der Unternehmensberatung erbringe. Das ist für das Gewerbe der Unternehmensberatung&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;ein Wirtschaftsstudium und&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;im wesentlichen&amp;nbsp;der Nachweis der Praxis, z.B. durch entsprechende Managementpositionen.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe im Gründerworkshop viel gelernt, es gibt einen guten ersten Überblick, wie die der gang in die Selbständigkeit abläuft. Seit meinem Wirtschaftsstudium Mitte der 90er Jahre hat sich glücklicherweise viel getan. Es ist einfacher geworden und die Informationen sind Dank des Internets gut. Und auch die Wirtschaftskammer bietet für Gründer einen guten Service zum Einstieg. Als nächstes schaue ich mir mal das AMS Gründungsprogramm an.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2083040473038279818?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2083040473038279818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/grunderworkshop-macht-weiter-lust.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2083040473038279818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2083040473038279818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/grunderworkshop-macht-weiter-lust.html' title='Gründerworkshop macht weiter Lust'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-uFrw8MiIx2I/Ts9zFI5eU5I/AAAAAAAAAkU/XGLRniSRsTE/s72-c/IMG_3672.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6949467202616163781</id><published>2011-11-24T16:36:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T20:47:05.552+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbständigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundeinkommen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auszeit'/><title type='text'>Zeitenwende: Sammeln und sondieren im Flow</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-OFofC0KASrk/Ts5oA0dKFcI/AAAAAAAAAkE/58lB5GNI1FU/s1600/IMG_3663.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-OFofC0KASrk/Ts5oA0dKFcI/AAAAAAAAAkE/58lB5GNI1FU/s320/IMG_3663.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist schon spannend. Eigentlich wollte ich mich ja in eine Auszeit begeben. Doch in dem Maß, in dem ich meinen alten Job loslasse, kommen neue Impulse von allen Seiten auf mich zu.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So mache ich gerade das, was ich so lange vermisst habe: In einem netten Lokal - in diesem Fall im &lt;a href="http://www.qype.at/place/1934930-smokeys-II-Wien" target="_blank"&gt;Smokey's II&lt;/a&gt; - sitzen auf meinem Laptop Sachen recherchieren und mich ein Stück weit treiben lassen. Und wenn man so im Flow ist, dann kommen die Dinge einfach so auf einen zu, ohne dass man besonders viel Energie aufwenden muss.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Erste Gründungsschritte&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute habe ich mich mit dem &lt;a href="http://www.gruenderservice.at/" target="_blank"&gt;Gründerservice der WKO&lt;/a&gt; auseinander gesetzt. Seit längerem weiß ich, dass das eine erste wichtige Anlaufstelle für eine Unternehmensgründung ist. Nun bietet diese &lt;a href="http://www.gruenderservice.at/format_detail.wk?StID=585155&amp;amp;DstID=0&amp;amp;titel=Gr%C3%BCnder-Workshop,in,Wien" target="_blank"&gt;einen Gründer-Workshop&lt;/a&gt; an. Üblicherweise ist er auf Wochen ausgebucht, aber wie es der Zufall so will, hat gerade jemand abgesagt und so kann ich morgen gleich am Workshop teilnehmen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt geht mir das alles fast schon wieder zu schnell. Aber noch ist ja nichts in fixe Bahnen gelenkt, sondern ich &lt;b&gt;sondiere und sammle&lt;/b&gt; mal Informationen aus allen möglichen Quellen. Es inspiriert ungemein, wenn Dinge in Fluss kommen. Und gerade jetzt habe ich das Gefühl, dass dieser Fluss nun bereit ist für mich.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Epilog:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein weiteres Beispiel für diesen Flow war ein Workshop, den ich mit zwei Mitstreiterinnen gestern gehalten habe. Danke übrigens an Hans Arsenovic (&lt;a href="https://twitter.com/#!/HansArsenovic" target="_blank"&gt;Twitter&lt;/a&gt;) und an die &lt;a href="http://www.gruenewirtschaft.at/wien" target="_blank"&gt;Grüne Wirtschaft Wien&lt;/a&gt;, die uns freundlicherweise einen Raum dafür zur Verfügung gestellt hat.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Kfcxj28IU7k/Ts5rmnwXpcI/AAAAAAAAAkM/uNLISAalqXA/s1600/IMG_3650.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="137" src="http://4.bp.blogspot.com/-Kfcxj28IU7k/Ts5rmnwXpcI/AAAAAAAAAkM/uNLISAalqXA/s320/IMG_3650.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir haben uns im Workshop über ein zentrales Momentum unserer Idee unterhalten: einer möglichen Einkommensverteilung unter Einbeziehung des Aspekts von &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Grundeinkommen" target="_blank"&gt;bedingungslosem Grundeinkommen&lt;/a&gt;. Ich werde hoffentlich bald in einem weiteren Blogartikel dazu, genaueres schildern können. Nur soviel vorweg. Wir haben uns in einem sehr interessanten und schönen Diskussionsprozess rasch auf eine Verteilung unseres zukünftigen Einkommens im Konsent einigen können: Es wird sich wie folgt zusammen setzen: &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;25 % &lt;b&gt;Individuelles&lt;/b&gt; Einkommen aus eigener Tätigkeit&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;50 % &lt;b&gt;Strategisches&lt;/b&gt; Einkommen aus gemeinsamen Projekten&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;25 % &lt;b&gt;Bedingungsloses&lt;/b&gt; Einkommen, das jede und jeder der Mitglieder unseres Vorhabens eben bedingungslos erhält.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Was mich selbst überrascht hat, wie rasch wir im Rahmen der soziokratisch geführten Diskussion auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Es ist ein erster wichtiger Schritt in unser gemeinsames Projekt, das die Aspekte &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie" target="_blank"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt;, bedingungsloses &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Grundeinkommen" target="_blank"&gt;Grundeinkommen&lt;/a&gt; und Gemeinwohlökonomie miteinander verbinden möchte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6949467202616163781?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6949467202616163781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-sammeln-und-sondieren-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6949467202616163781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6949467202616163781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-sammeln-und-sondieren-im.html' title='Zeitenwende: Sammeln und sondieren im Flow'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-OFofC0KASrk/Ts5oA0dKFcI/AAAAAAAAAkE/58lB5GNI1FU/s72-c/IMG_3663.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-7529389865092484323</id><published>2011-11-21T12:20:00.001+01:00</published><updated>2011-11-22T10:38:16.573+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Watchado'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wendepunkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auszeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Zeitenwende: es geht los</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-m-ZlZbjIcVQ/Tsp5MtwbtTI/AAAAAAAAAj8/OAu6QrniHK4/s1600/Foto+am+21.11.11+um+12.15.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-m-ZlZbjIcVQ/Tsp5MtwbtTI/AAAAAAAAAj8/OAu6QrniHK4/s320/Foto+am+21.11.11+um+12.15.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Angeregt von &lt;a href="http://www.procon.at/procon.at/index.jsp?lang=de&amp;amp;section=2&amp;amp;state=detail_employee&amp;amp;menuId=158&amp;amp;entryId=11&amp;amp;backurl=http%3A%2F%2Fwww.procon.at%2Fprocon.at%2Findex.jsp%3Flang%3Dde%26section%3D2%26state%3Dtable_team%26menuId%3D158" target="_blank"&gt;Karl Wagner&lt;/a&gt;, den ich heute auf der &lt;a href="http://www.prozesse.at/veranstaltungen/pzm-summit" target="_blank"&gt;9. Prozessmanagement Summit&lt;/a&gt; getroffen habe, schreite ich nun zur Tat: Seit Wochen trage ich mich mit dem Gedanken, meine persönliche Zeitenwende auch auf meinem Blog ein wenig zu reflektieren und zumindest zu dokumentieren. Schließlich wissen wir seit &lt;a href="http://www.whatchado.net/" target="_blank"&gt;Whatchado&lt;/a&gt; wie wenig geradlinig Karrieren verlaufen. Meine hat auch gerade eine Weichenstellung erfahren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter dem Tag "&lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Wendepunkt" target=""&gt;Wendepunkt&lt;/a&gt;" möchte ich versuchen, den nun startenden Prozess der Veränderung zu beschreiben. Ohne Garantie auf Kontinuität oder Zuverlässigkeit. Aber schauen wir mal ... - wie man in Wien so schön sagt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Freitag war der letzte Arbeitstag&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Vorwoche war mein letzter Arbeitstag bei &lt;a href="http://www.raiffeisen-leasing.at/" target="_blank"&gt;Raiffeisen-Leasing&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Beinahe neun Jahre sind es geworden, in denen ich die Raiffeisen-Leasing an führender Stelle mit gestaltet habe. Es war eine abwechslungsreiche Zeit, in der ich die Möglichkeit hatte viele unterschiedliche Strategie-, Organisations- und IT-Themen sowie Kommunikations- und Wissensmanagementthemen für das Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen." &lt;/blockquote&gt;stand in meinem Abschiedsmail an Geschäftspartner und Kollegen außerhalb des Unternehmens. Ein Unternehmen verlässt man ja nicht so einfach - ich zumindest nicht -, da liegt schon ein längerer Entwicklungsprozess dahinter. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass dieser Prozess vor etwas mehr als zwei Jahren begonnen hat. In mir war damals ein großes Gefühl innerer Zufriedenheit. Alles schien perfekt zu sein. Der Job machte Spaß, ich hatte eine ausgewogene Work-Life Balance. Und dann ging's los mit den Veränderungen, bei mir und in meinem Umfeld! Das werde ich in bald einmal näher beleuchten ...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Auszeit ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich startet nun eine Phase der Neuorientierung. Mir ist noch nicht klar, wohin mich diese führen wird. Ich habe ein paar Ideen, die mich seit längerem beschäftigen. Dafür wieder Zeit zu finden, auf das freue ich mich. Aber jetzt, am Tag 1 der Auszeit, wäre aber einmal durchatmen angesagt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;... ist gar nicht so einfach.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Irgendwie ist es mir - wohl aufgrund langjähriger Übung - gelungen, meinen Terminkalender so zu gestalten, dass meine erste Woche in der Auszeit vollständig durchgeplant ist. Es scheint fast so, als könnte ich nicht anders. Den Tag durchplanen. Heute und morgen bin ich also auf der oben erwähnten Prozessmanagement Konferenz. Heute Abend dann auf der &lt;a href="http://www.klimaschutzpreis.at/start.asp?ID=193&amp;amp;b=1" target="_blank"&gt;Verleihung des Klimaschutzpreises&lt;/a&gt; in der &lt;a href="https://www.cee.siemens.com/web/at/de/corporate/siemens-city/Pages/home.aspx" target="_blank"&gt;Siemens City&lt;/a&gt;. Das fängt ja gut an mit dem weniger tun ...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber wie hat Karl Wagner gemeint: "Es ist gar nicht so gut, wenn man zu schnell mit dem Arbeiten aufhört, sonst ist der Schock viel zu groß." Trotzdem - ich muss jetzt versuchen die nächsten Tage weniger zu planen und die Dinge eher mal kommen lassen. Immerhin habe ich mir eine Auszeit verschrieben. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Abschiedsmail vom Freitag hat allerdings so viele Reaktionen und Einladungen hervorgerufen, dass das gar nicht so leicht sein wird. Ich freue mich über diese positive Resonanz, aber wie gesagt, jetzt versuche ich mal ein wenig durchzuatmen, d.h. die Beantwortung der Mails kann ein wenig dauern. Mal sehen, wie mir das gelingt. Zeitenwende: es geht los! Aber ich werde das in meiner neuen Geschwindigkeit angehen - also jedenfalls ein Stück entschleunigt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-7529389865092484323?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/7529389865092484323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-es-geht-los.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7529389865092484323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7529389865092484323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/zeitenwende-es-geht-los.html' title='Zeitenwende: es geht los'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-m-ZlZbjIcVQ/Tsp5MtwbtTI/AAAAAAAAAj8/OAu6QrniHK4/s72-c/Foto+am+21.11.11+um+12.15.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total><georss:featurename>Wien, Österreich</georss:featurename><georss:point>48.2081743 16.3738189</georss:point><georss:box>48.0388658 16.0579619 48.3774828 16.6896759</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-3182793325036963130</id><published>2011-11-15T20:32:00.000+01:00</published><updated>2011-11-26T20:49:10.104+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Projekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wohnen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Authentizität'/><title type='text'>Sargfabrik Episode III: Teilhabe an einem Wohnprojekt in der Seestadt</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-kMFx9u7m18w/TsK3FELWoEI/AAAAAAAAAjU/n6j3Q09cZ9Q/s1600/Bewohner1.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="220" src="http://2.bp.blogspot.com/-kMFx9u7m18w/TsK3FELWoEI/AAAAAAAAAjU/n6j3Q09cZ9Q/s320/Bewohner1.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;BewohnerInnen der Sargfabrik&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die &lt;a href="http://www.sargfabrik.at/" target="_blank"&gt;Sargfabrik&lt;/a&gt; ist ein auch außerhalb Österreichs anerkanntes Wohn- und Kulturprojekt das 1996 (Episode I) errichtet wurde und in der unmittelbaren Umgebung im Jahr 2000 (Episode II: Miss-Sargfabrik) eine nochmalige Erweiterung erfuhr. Das Ziel des Vereins für integrative Lebensgestaltung ist die Zusammenführung von Leben, Selbstverwaltung und Kultur.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Großes Interesse&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit Bestehen gab es viele Anfragen nach Wohnraum in der Sargfabrik. Gleichzeitig bestand großes Interesse zu erfahren, wie ein derartiges Wohnprojekte entwickelt und aufgesetzt wird. Ich selbst war mit meinem Partner Peter und einigen Freunden im Jahr 2005 bei einer Besichtigungstour (&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/guenterstrobl/sets/72157628010815465/" target="_blank"&gt;Fotos auf Flickr&lt;/a&gt;).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einigen von uns entstand der Wunsch ein eigenes, gleichartiges Projekt zu entwickeln oder wenigstens in die Sargfabrik einziehen zu können. Aber es war rasch erkennbar, dass es dazu einer großen Anstrengung bedarf und uns ging wohl zu rasch die Energie aus. Nun leben wir alle in anderen, eher konventionellen Wohnformen und sind wohl auch so etwas wie "gesettled". Aber nun gibt es einen neuen Anlauf seitens der Sargfabrik, ein gleichartiges Projekt von Grund auf zu entwickeln:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jyDx3OjMVJU/TsK7NqIG5oI/AAAAAAAAAjc/Iv2476FP48k/s1600/besucher.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-jyDx3OjMVJU/TsK7NqIG5oI/AAAAAAAAAjc/Iv2476FP48k/s320/besucher.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auf Besuch in der Sargfabrik 2005&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Episode III: ein Wohnprojekt in der Seestadt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach vielen Jahren gibt es nun also ein "Window of Opportunity". Erstmals steht wieder erschwinglicher Baugrund in Wien zur Verfügung und nun soll im der neu entstehenden &lt;a href="http://www.aspern-seestadt.at/mitgestalten-investieren/bauinfo/" target="_blank"&gt;Seestadt Aspern&lt;/a&gt; wieder ein Projekt entstehen. &lt;b&gt;Ute Fragner&lt;/b&gt;, eine&amp;nbsp;der Proponentinnen der Sargfabrik, skizziert das Projekt so:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;In Anlehnung an die Prinzipien des seit 15 Jahren bestehenden Wohnprojektes ‚Sargfabrik‘ entsteht das Baugruppenprojekt Orange 3, urban, kostengünstig, mit flexiblen Grundrissen und Grünflächen auf verschiedenen Ebenen. Angesprochen sind Menschen, die unkonventionell leben und wohnen wollen, in einer Gemeinschaft mit Weitsicht und in lebendiger Nachbarschaft mit 4 (!) anderen Wohngruppen in Aspern Seestadt. Ergänzend zum Wohnen sind unterschiedlichste Gemeinschaftsräume und –flächen vorgesehen, auch eine gewerbliche Nutzung ist möglich.&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DeQUNZtKtao/TsK7c5Tl7oI/AAAAAAAAAjk/1gIEtSVZ7j4/s1600/IMG_0687.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-DeQUNZtKtao/TsK7c5Tl7oI/AAAAAAAAAjk/1gIEtSVZ7j4/s320/IMG_0687.JPG" width="302" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ute Fragner - Mitinitiatorin der Sargfabrik&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Das Projekt sucht noch&amp;nbsp;Mit-PlanerInnen/Mit-BewohnerInnen/Mit-NutzerInnen und dazu&amp;nbsp;gibt es demnächst einen&amp;nbsp;&lt;b&gt;Informationsworkshop&lt;/b&gt; mit folgenden Inhalten:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Besichtigung&lt;/b&gt; des Wohn- und Kulturprojekts Sargfabrik&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Informationen&lt;/b&gt; und Austausch zum Projekt&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Gegenseitigem &lt;b&gt;Kennenlernen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;und nicht zuletzt zu einem &lt;b&gt;entspannten Miteinander + Imbiss&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: justify;"&gt;Termin:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Samstag, 26.11.2011, 14:00 - 18:00 Uhr&lt;/b&gt;, Treffpunkt Café Restaurant Sargfabrik&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Nähere Informationen sind auf der Homepage&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.orange3.at/"&gt;www.orange3.at&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zu finden.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Anmeldungen unter:&amp;nbsp;&lt;a href="mailto:sargfabrik.wohnprojekte@gmail.com"&gt;sargfabrik.wohnprojekte@gmail.com&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier bietet sich eine sehr seltene Chance, an einem tollen Wohnprojekt mitzuarbeiten. Was man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, ist die Sargfabrik und ihre Philosophie kennen zu lernen und vielleicht ist das ja der Beginn &lt;b&gt;der eigenen Teilhabe an einer zukunftsgerichteten Lebensform&lt;/b&gt;. Denn eines habe ich bei meiner Besichtigung 2005 gelernt: es ist mitunter eine Frage der aktuellen Lebenssituation, ob ein Projekt wie die Sargfabrik, einem neue Wege im Leben eröffnen kann. Denn das Potenzial dieser integrativen Lebensform ist groß, sehr groß!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-3182793325036963130?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/3182793325036963130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/sargfabrik-episode-iii-teilhabe-einem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3182793325036963130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3182793325036963130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/sargfabrik-episode-iii-teilhabe-einem.html' title='Sargfabrik Episode III: Teilhabe an einem Wohnprojekt in der Seestadt'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-kMFx9u7m18w/TsK3FELWoEI/AAAAAAAAAjU/n6j3Q09cZ9Q/s72-c/Bewohner1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Aspern, 1220 Wien, Österreich</georss:featurename><georss:point>48.216667 16.5</georss:point><georss:box>48.1743465 16.421036 48.2589875 16.578964</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4871195738398615844</id><published>2011-11-14T13:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T13:32:50.686+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mobilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkehr'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='App'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IPhone'/><title type='text'>TOP-4 Mobilitäts-Apps für WienerInnen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-1KT97p2Hgm4/TsEH3cMk-qI/AAAAAAAAAjM/qUspRhNPCa8/s1600/IMG_3477.PNG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="95" src="http://2.bp.blogspot.com/-1KT97p2Hgm4/TsEH3cMk-qI/AAAAAAAAAjM/qUspRhNPCa8/s320/IMG_3477.PNG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Seit heute habe ich auch die seit 2.11.2011 verfügbare &lt;b&gt;CarSharing-App&lt;/b&gt; (&lt;a href="http://itunes.apple.com/ch/app/carsharing.at/id412182250?mt=8" target="_blank"&gt;iTunes&lt;/a&gt;) auf meinem IPhone. Jetzt habe ich alle Apps, die ich für meine Mobilitätsbedürfnisse benötige:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Scotty Mobil&lt;/b&gt;&amp;nbsp;(&lt;a href="http://itunes.apple.com/at/app/obb-scotty-mobil/id315497345?mt=8" target="_blank"&gt;iTunes&lt;/a&gt;) lässt mich meine Reisen im Öffentlichen Verkehrsnetz planen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Qando&lt;/b&gt; (&lt;a href="http://itunes.apple.com/at/app/qando/id315777736?mt=8" target="_blank"&gt;iTunes&lt;/a&gt;) ist die App der Wiener Linien für die Planung von Reisen mit den Wiener Öffis.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mit &lt;b&gt;CarSharing.at&lt;/b&gt; kann ich nun sehr einfach meine Fahrten mit dem Auto buchen. Ich fahre etwa 5 - 10 Mal pro Jahr mit dem Auto und nun geht das auch ganz einfach per Telefon.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mit &lt;b&gt;HandyParken&lt;/b&gt;&amp;nbsp;(&lt;a href="http://itunes.apple.com/at/app/a1-handy-parken/id377723280?mt=8" target="_blank"&gt;iTunes&lt;/a&gt;) kann ich schließlich mir selbst, das lästige Parkscheinausfüllen ersparen bzw. kann auch - wie schön öfters passiert - meinen Bekannten und Freunden, die mit dem Auto in Wien sind, mit einem Parkschein aushelfen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich brauch schon lange kein Auto mehr, ich hab jetzt 4 Apps, die das alles können. :-)))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4871195738398615844?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4871195738398615844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/top-4-mobilitats-apps-fur-wiener.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4871195738398615844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4871195738398615844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/11/top-4-mobilitats-apps-fur-wiener.html' title='TOP-4 Mobilitäts-Apps für WienerInnen'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-1KT97p2Hgm4/TsEH3cMk-qI/AAAAAAAAAjM/qUspRhNPCa8/s72-c/IMG_3477.PNG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-7124477285235307484</id><published>2011-10-30T15:17:00.001+01:00</published><updated>2011-10-31T20:44:20.163+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ÖVP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Erratum: (Die ÖVP schadet dem Parlamentarismus)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Update: 31. Oktober 2011&lt;br /&gt;Der Grüne NR-Abgeordnete Albert Steinhauser hat am 28. Oktober 2011 folgendes &lt;a href="http://twitter.com/#!/a_steinhauser/status/129913241479557120"&gt;getwittert&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 22px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="tweet-row" style="clear: left; display: block; line-height: 15px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;&lt;div class="tweet-user-block" style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;div class="tweet-user-block-name" style="line-height: 18px; margin-bottom: 0px; margin-left: 40px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; min-height: 36px; padding-bottom: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 22px;"&gt;&lt;a class="tweet-user-block-screen-name user-profile-link" data-user-id="153134633" href="http://twitter.com/#!/a_steinhauser" style="color: #0084b4; cursor: pointer; display: inline-block; font-size: 20px; font-weight: bold; line-height: 24px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: -2px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-decoration: none;" title="Albert Steinhauser"&gt;@a_steinhauser&lt;/a&gt;&lt;span class="tweet-user-block-full-name" style="color: #999999; display: block; font-size: 14px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 1px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Albert Steinhauser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 22px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: Georgia, Palatino, 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 28px; line-height: 36px;"&gt;Parlament: ÖVP-Hinterbänkler wusste nichts von seiner Rede: nach zögern bedankte er sich für Diskussion und gratulierte Regierung. Das wars.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #660000;"&gt;Der Tweet ist mir erst heute, 31. Oktober 2011, bekannt geworden und steht daher nicht im Zusammenhang mit meinem Blogbeitrag vom 30. Oktober 2011. Der Tweet steht jedenfalls im Zusammenhang mit dem Video. Ich schließe nun heute aus dem Twitter-Beitrag von Steinhauser, dass meine Einschätzung der Situation falsch war. Da ich nicht dabei war, kann ich mich nur auf das Bildmaterial bzw. auf die Einschätzung von Anwesenden verlassen. Ich möchte jedoch den Beitrag nicht einfach kommentarlos löschen, sondern belasse ihn im Original. Ich werde in Zukunft genauer recherchieren. Gleichzeitig entschuldige ich mich für diese Fehleinschätzung bei den genannten ÖVP Politikern und Abgeordneten zum Nationalrat Karlheinz Kopf und Hermann Schultes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #660000;"&gt;Günter Strobl&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Originalpost&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Da lese ich gerade das vor kurzem erschienene Buch "&lt;i&gt;Verändert! - Über die Lust, die Welt zu gestalten&lt;/i&gt;" &lt;a href="http://chorherr.twoday.net/stories/38791993"&gt;von Christoph Chorherr&lt;/a&gt;. Er beschäftigt sich darin mit drei großen Themen unserer Zeit: &lt;b&gt;Bildung, Energiepolitik und Demokratie&lt;/b&gt;. Ein tolles Buch, eine sehr gute Rezension zum Buch &lt;a href="http://thesandworm.wordpress.com/2011/10/30/the-sandworm-empfiehlt-christoph-chorherr-verandert/"&gt;hat übrigens Susanne Zoehrer verfasst&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Als ich eben gerade dieses Buch lese, stoße ich auch auf ein Youtube-Video, das den &lt;a href="http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_09775/index.shtml"&gt;ÖVP Abgeordneten Hermann Schultes&lt;/a&gt; zeigt, wie er als Abgeordneter sein freies Mandat versteht. Es ist mehr als offensichtlich, dass seine Rede nicht die Zustimmung des Klubobmanns der ÖVP &lt;a href="http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_02822/index.shtml"&gt;Karlheinz Kopf&lt;/a&gt; findet und Schultes deshalb davon Abstand nimmt. Aber man siehe selbst:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://0.gvt0.com/vi/yN7Kdk0v4HQ/0.jpg" height="315" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yN7Kdk0v4HQ&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/yN7Kdk0v4HQ&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Es ist für mich ein Beweis dafür, in welch erbärmlichem Zustand der österreichische Parlamentarismus ist. Mich erschreckt es, wie sich Chorherr's Hinweise auf die demokratischen Defizite in unserem Land plötzlich und unvermittelt anhand dieses ÖVP Abgeordneten materialisieren. Es gibt viel zu tun und es braucht tatsächlich, wie von Chorherr gefordert, &lt;b&gt;eine komplette Erneuerung der Politik&lt;/b&gt; und unseres demokratischen Systems. Denn, wenn derlei rückgratlose, willfährige Politiker unsere Zukunft gestalten, dann wird mir Angst und Bang.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-7124477285235307484?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/7124477285235307484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/der-zustand-der-die-demokratie-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7124477285235307484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7124477285235307484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/der-zustand-der-die-demokratie-in.html' title='Erratum: (Die ÖVP schadet dem Parlamentarismus)'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8416797355884466782</id><published>2011-10-08T23:52:00.005+02:00</published><updated>2011-11-26T20:48:06.896+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wachstum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Obsoleszenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verschwendung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Kapitalismus bringt Egoismen und nicht ethisches Wachstum</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-web70vAQB4E/TpDBdG6e-6I/AAAAAAAAAik/NmpazTUfi8w/s1600/Bildschirmfoto+2011-10-08+um+23.31.20.png" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-web70vAQB4E/TpDBdG6e-6I/AAAAAAAAAik/NmpazTUfi8w/s1600/Bildschirmfoto+2011-10-08+um+23.31.20.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;http://www.zitate-online.de/&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz"&gt;Obsoleszenz&lt;/a&gt; bezeichnet das &lt;b&gt;Veralten eines Produkts&lt;/b&gt;. Eine hervorragende und gleichzeitig erschütternde ARTE Doku zeigt, mit welch Methoden und Folgeschäden, die Industrie immer wieder versucht hat, &lt;b&gt;die Lebensdauer von Produkten künstlich zu verringern&lt;/b&gt;. Künstliche Obsoleszenz wurde nachgewiesener Maßen von Firmen wie &lt;a href="http://www.philips.at/"&gt;Philips&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.epson.com/"&gt;Epson&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.apple.com/"&gt;Apple&lt;/a&gt; angewendet. Das Video ist sehenswert - es zeigt die irrwitzigen Kreisläufe einer maßlos verschwenderischen Industriegesellschaft, die am Ende auch noch den ärmsten Ländern ihren Müll überlässt. Die für mich wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse habe ich weiter unten zusammen gefasst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/tI798T2tRrQ" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsr%C3%BCcknahme"&gt;Wachstumsrücknahme&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Begriff provoziert bewusst und soll das selbstverständliche Wachstumsparadigma stören und fordert einen Ausstieg aus dem Kreislauf der Maßlosigkeit.&amp;nbsp;"&lt;i&gt;Wenn das Glück vom Konsumniveau abhängig wäre, müssten wir in Glückseligkeit schwelgen, denn wir konsumieren&amp;nbsp;20 Mal mehr als zu Zeiten von Karl Marx. Umfragen zeigen aber, dass die Leute nicht 20 Mal glücklicher sind als zu Karl Marx' Zeiten&lt;/i&gt;", meint &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serge_Latouche"&gt;Serge&amp;nbsp;Latouche&lt;/a&gt;, ein&amp;nbsp;emeritierter Professor für Ökonomie an der Pariser Universität. Er meint weiter: "&lt;i&gt;Wenn wir den Konsum und die Produktion reduzieren können, bietet sich die Chance andere Wertigkeiten zu stärken, wie z.B. Freundschaft und Wissen."&lt;/i&gt; Dieser philosophische Paradigmenwechsel gefällt mir, denn letztlich "&lt;i&gt;stützen wir uns immer mehr auf Gegenstände, sie sollen uns Selbstwertgefühl und Identität geben&lt;/i&gt;" lautet eine weitere Schlussfolgerung in der Doku. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Ansatz, diesem Teufelskreis zu entkommen ist &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_cradle"&gt;Cradle to cradle&lt;/a&gt;&amp;nbsp;oder auch &lt;b&gt;Ökoeffektivitäten&lt;/b&gt; genannt. Es bedeutet, dass Fabriken so funktionieren, wie die Natur. Autor Dr. Michael Braungart: "&lt;i&gt;Wenn man von Umweltschutz spricht, meint man immer sparen, verzichten, vermeiden. Die Natur produziert tatsächlich im Überfluss, kennt allerdings keine Abfälle, sondern nur Nährstoffe."&lt;/i&gt; Daran müssen wir uns orientieren, darum wird es in den nächsten Jahren gehen: Abläufe und Prozesse so zu gestalten, dass Abfall ohne Schaden für die Natur, die Basis für neue Produkte wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalistisch"&gt;kapitalistische System&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;hat es geschafft,&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;die &lt;b&gt;Egoismen&lt;/b&gt; auf die Spitze zu treiben (sowohl auf Anbieter-, als auch auf Nachfragerseite),&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;jedes &lt;b&gt;ethische Handeln&lt;/b&gt; zugunsten der Profitgier völlig über Bord zu werfen und schließlich&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;jede Form von &lt;b&gt;Nachhaltigkeitsdenken&lt;/b&gt; aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden zu lassen.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Man könnte es mit "Hinter mir die Sintflut!" und mit "Jedem das seine, aber mir das Meiste!" zusammenfassen. Das kann nicht gut gehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8416797355884466782?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8416797355884466782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/quelle-obsoleszenz-bezeichnet-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8416797355884466782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8416797355884466782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/quelle-obsoleszenz-bezeichnet-das.html' title='Kapitalismus bringt Egoismen und nicht ethisches Wachstum'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-web70vAQB4E/TpDBdG6e-6I/AAAAAAAAAik/NmpazTUfi8w/s72-c/Bildschirmfoto+2011-10-08+um+23.31.20.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Wien, Österreich</georss:featurename><georss:point>48.2081743 16.3738189</georss:point><georss:box>48.0388658 16.0579619 48.3774828 16.6896759</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6983464916302930750</id><published>2011-10-02T09:34:00.001+02:00</published><updated>2011-10-02T09:38:59.627+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='WUK'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><title type='text'>Das WUK ist 30. Ein Vorbild für gelebte Selbstverwaltung</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.wuk.at/images/articles/web/WUK30_Logo_2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="144" src="http://www.wuk.at/images/articles/web/WUK30_Logo_2.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Anlehnung an ein Zitat Karl Valentins[1]&amp;nbsp;könnte man sagen: &amp;nbsp;"Selbstverwaltung ist schön, macht aber viel Arbeit". Das WUK beweist seit 30 Jahren, dass gelebte Selbstverwaltung möglich ist. In der ersten Oktoberwoche feiert das &lt;a href="http://www.wuk.at/WUK30"&gt;WUK seinen 30. Geburtstag&lt;/a&gt; und das ist schön.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-k1isTnmbnPM/TogSBpbSkZI/AAAAAAAAAig/HBgVhjQotRs/s1600/IMG_0425.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://1.bp.blogspot.com/-k1isTnmbnPM/TogSBpbSkZI/AAAAAAAAAig/HBgVhjQotRs/s200/IMG_0425.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich selbst hatte die Möglichkeit zwischen 2003 und 2005 das WUK ein Stück weit mit zu gestalten. Höhepunkt dieser Mitarbeit war ein von Ulrike Böhmdorfer und mir moderierter Workshop unter dem Titel "&lt;b&gt;WUK bewegt&lt;/b&gt;". Was mir dabei vor allem in Erinnerung geblieben ist, ist die große Bereitschaft aller, sich an einem Diskurs zu beteiligen. Was so schön klingt ist aber durchaus harte Arbeit. Es sind viele unterschiedliche Meinungen zu berücksichtigen und diese für eine gemeinsame Perspektive zu bündeln. Das ist nicht immer leicht, aber nach 30 Jahren kann man sagen, das WUK hat bewiesen, dass man Vielfalt und Heterogenität immer wieder produktiv nutzen kann. Das WUK ist ein lebendiges Beispiel dafür und man kann sich da vieles abschauen. Die Krisen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es vermehrt Modelle braucht, die Menschen dauerhaft an Entscheidungsprozessen beteiligen können. Das &lt;a href="http://www.wuk.at/WUK/Das_WUK/Organisation"&gt;WUK und seine Organisation&lt;/a&gt; zeigt, wie das gehen kann. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gratuliere dem WUK auf das herzlichste und freue mich auf die Geburtstagswoche. Die nächsten 30 Jahre stehen an. Für mein Lieblingsthema &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; ist das WUK ebenfalls ein Vorbild für gelebte Selbstverwaltung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;[1]&amp;nbsp;Karl Valentin: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6983464916302930750?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6983464916302930750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/das-wuk-ist-30-ein-vorbild-fur-gelebte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6983464916302930750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6983464916302930750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/das-wuk-ist-30-ein-vorbild-fur-gelebte.html' title='Das WUK ist 30. Ein Vorbild für gelebte Selbstverwaltung'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-k1isTnmbnPM/TogSBpbSkZI/AAAAAAAAAig/HBgVhjQotRs/s72-c/IMG_0425.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-5047874806395327608</id><published>2011-10-01T23:27:00.001+02:00</published><updated>2011-10-01T23:32:59.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moderation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konsent'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><title type='text'>Soziokratie in der Praxis: die Moderation</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_wKFT3yo7Co/ToeEjmOGkKI/AAAAAAAAAic/p-9EhLXmczk/s1600/IMG_3128.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="238" src="http://1.bp.blogspot.com/-_wKFT3yo7Co/ToeEjmOGkKI/AAAAAAAAAic/p-9EhLXmczk/s320/IMG_3128.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im Zusammenhang mit meinen Überlegungen für &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/07/stellen-wir-uns-vor-ein-paar-neue.html"&gt;ein paar neue Regeln für die Welt&lt;/a&gt; habe ich in den letzten Wochen zu verschiedenen Anlässen versucht, &lt;b&gt;soziokratische Prinzipien&lt;/b&gt; in der Praxis anzuwenden. In meinem Freundeskreis mache ich seit längerem Werbung für das Thema &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt;. Obwohl viele dem Thema gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen reagieren, ist es schwierig, die Grundlagen dazu zu erklären. Und so versuche ich, Soziokratie erfahrbar zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich zweier Treffen zu verschiedenen Themenstellungen wollte ich soziokratische Prinzipien &amp;nbsp; vermitteln - wobei ich mich noch als absoluten Anfänger in Sachen gelebter Soziokratie bezeichnen würde.&amp;nbsp;Nun also zum Praktiker-Kapitel eins, die soziokratische Moderation:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wesen der soziokratischen Moderation ist es möglichst alle für eine qualitativ hochwertige Entscheidung erforderlichen Informationen im Diskussionsprozess herauszuarbeiten. Dazu gibt es ein klares Ablaufschema (Quelle: &lt;a href="http://www.soziokratie.org/"&gt;www.soziokratie.org&lt;/a&gt;) :&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-cAZpqrxb3uQ/ToDsMW9MhAI/AAAAAAAAAiY/qf3RAV3SA1Y/s1600/Bildschirmfoto+2011-09-26+um+23.17.19.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="130" src="http://3.bp.blogspot.com/-cAZpqrxb3uQ/ToDsMW9MhAI/AAAAAAAAAiY/qf3RAV3SA1Y/s200/Bildschirmfoto+2011-09-26+um+23.17.19.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1. Einstiegsrunde:&amp;nbsp;Ankommen und Einstimmen auf das gemeinsame Ziel&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2. Administrativer Teil:&amp;nbsp;Zeitdauer, Protokoll, nächstes Treffen, Agenda gemeinsam festlegen&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;3. Inhaltlicher Teil:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Bildformende Runde:&amp;nbsp;Sammlung aller relevanten Informationen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden und Kriterien/Argumente zu finden&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Meinungsbildende Runde:&amp;nbsp;jeder sagt seine Meinung zu dem Thema, Reden im Kreis&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Konsentrunde:&amp;nbsp;Beschlussvorschlag wird zur Entscheidung gestellt, Konsent oder schwerwiegende Einwände&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Abschlussrunde:&amp;nbsp;Messen der Effektivität des Meetings, offene Agendapunkte sammeln&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Regeln sorgen von Beginn an für &lt;b&gt;einen anderen Umgang&lt;/b&gt; miteinander, das erscheint mir nach den ersten Erfahrungen gewiss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Diskussionsdisziplin steigt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der sehr strukturierte Ablauf der Diskussion führt unmittelbar zu viel gegenseitiger Rücksichtnahme. Man lässt das Gegenüber ausreden, fokussiert sich auf das Zuhören und redet erst dann, wenn die Moderation dies signalisiert.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ausgewogenheit und kurze Beiträge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Jede Person scheint auf wundersame Art - gleich der "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unsichtbare_Hand"&gt;invisible hand&lt;/a&gt;" - implizit dafür zu sorgen, dass die Diskussionsbeiträge quantitativ gerecht bleiben. Anders gesagt: es entsteht rasch ein Gruppendruck, das potenzielle Vielredner unter Kontrolle hält. Beiträge und Argumente bleiben auf das Wesentliche fokussiert und kurz.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gewohnte Mechanismen scheitern systematisch&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein weiteres - gewöhnungsbedürftiges Element - ist &lt;b&gt;die Wahl des Moderators bzw. der Moderatorin&lt;/b&gt; einer Diskussion. Es beginnt damit, &lt;b&gt;dass man sich selbst nicht dazu vorschlagen darf&lt;/b&gt;. Diese Regel widerspricht dem gewohnten Mechanismus, den viele von uns erlernt haben. Wir haben doch mitunter &amp;nbsp;erfahren, dass jene, die sich in den Vordergrund spielen, die größten Chancen haben. Frei nach "the winner takes it all, the loser has to fall" sind wir an eine Welt von Gewinner und Verlierer gewöhnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Wettbewerbsgesellschaft haben jene Person den Vorteil, die sich in den Vordergrund bringen. Ich halte in diesem Zusammenhang die Soziokratie für einen möglichen Ausweg dafür, ständig und systematisch Verlierer zu produzieren. Soziokratisches Handeln kann verhindern, dass Machtmenschen und Selbstdarsteller die Führung übernehmen und versucht die Besten für die Lösung eines Problems in einer Gruppe zu identifizieren. Diese Menschen gelangen in die Moderationsrolle. Scheitern sie - aus welchen Gründe auch immer - können sie jederzeit von jedem Mitglied der Gruppe entmachtet werden. Dies macht vorsichtig und - das ist das wichtigere - umsichtig! ModeratorIn ist allerdings auch keine Machtposition, sondern Mittel zum Zweck. Es geht einfach darum, möglichst alle Informationen, die für eine qualitativ gute Entscheidung erforderlich sind, offenzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist Grund genug dafür, sich mit dem Konzept weiter auseinander zu setzen. Was ich auf diesem Blog weiterhin tun werde und lade Dich, liebe Leserin, lieber Leser herzlich dazu ein, mitzutun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziokratische Moderation ist ein Instrument, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Ich werde versuchen, weiter Erfahrungen dazu zu sammeln und diese mit meinen geschätzen LeserInnen zu teilen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-5047874806395327608?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/5047874806395327608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/soziokratie-in-der-praxis-die.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5047874806395327608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5047874806395327608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/10/soziokratie-in-der-praxis-die.html' title='Soziokratie in der Praxis: die Moderation'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-_wKFT3yo7Co/ToeEjmOGkKI/AAAAAAAAAic/p-9EhLXmczk/s72-c/IMG_3128.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8134830345476111647</id><published>2011-09-23T17:58:00.001+02:00</published><updated>2011-09-23T17:59:34.199+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Watchado'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><title type='text'>Watchado: Ein cooles Zukunftsprojekt - Vote for it beim content award!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich muss gleich vorneweg gestehen: ich bin parteiisch! &lt;a href="http://www.whatchado.net/" target="_blank"&gt;Watchado&lt;/a&gt;, ein Projekt das großes Potenzial hat, &amp;nbsp;liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die Idee, dass Jugendliche sich auf einer Plattform informieren können, welche beruflichen Potenziale es gibt, ist wunderschön. Kids, die mit 14 beginnen, sich für ihre Zukunft entscheiden zu müssen, haben bislang nur wenig Möglichkeiten, dies aus erster Hand und authentisch zu erfahren. Watchado wird dies ermöglichen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun hat sich watchado für den &lt;a href="http://www.contentaward.at/" target="_blank"&gt;content award&lt;/a&gt; beworben und ich möchte allen meinen LeserInnen &lt;b&gt;dieses feine Video über die Leute&lt;/b&gt;, die hinter dem Projekt stehen, wärmstens empfehlen. Ach ja! Und voten nicht vergessen! &lt;a href="http://www.contentaward.at/voten//387" target="_blank"&gt;Hier geht's direkt zum Link&lt;/a&gt; (Registrierung erforderlich).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Qw_jgtzOZRc" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8134830345476111647?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8134830345476111647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/watchado-ein-cooles-zukunftsprojekt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8134830345476111647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8134830345476111647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/watchado-ein-cooles-zukunftsprojekt.html' title='Watchado: Ein cooles Zukunftsprojekt - Vote for it beim content award!'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Qw_jgtzOZRc/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2175852080507525288</id><published>2011-09-21T16:52:00.001+02:00</published><updated>2011-09-23T18:01:00.081+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mobilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkehr'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wien'/><title type='text'>Urbane Mobilität: Hausbesitzer bitte umdenken!</title><content type='html'>&lt;em&gt;Dieser Blogbeitrag ist ein crossposting von &lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/09/urbane-mobilitat-hausbesitzer-bitte-umdenken/" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;oekoenergie-blog.at&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;anlässlich der &lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/09/einladung-zur-blogparade-urbane-mobilitat/" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;Blogparade "Urbane Mobilität"&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Anlässlich der &lt;a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/09/einladung-zur-blogparade-urbane-mobilitat/" target="_blank"&gt;Blogparade zum Thema Urbane Mobilität&lt;/a&gt; bin ich als Raiffeisen-Leasing Mitarbeiter von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen, Gedanken zum Thema mache ich mir aber trotzdem ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Wien gibt es eine große Zahl an Häusern, die aus der Gründerzeit stammen. Ich lebe seit mehr als 20 Jahren in Wien und habe in dieser Zeit in vielen Bezirken gewohnt, immer in einem Altbau. Auch jetzt wohne ich in einer Gegend, die sich von der Gebäudestruktur her um 1900 entwickelt hat. Die Hausverwaltung hat beim Einzug in die Wohnung damit geworben, dass es auch einen Fahrradabstellraum gibt. Von Beginn an &lt;br /&gt;war dieser - gelinde gesagt - etwas unterdimensioniert. In den letzten Jahren hat sich aber der Trend zum Fahrradfahren in Wien derart verstärkt, dass in meinem unmittelbaren Umfeld fast jeder Haushalt mindestens zwei Fahrräder besitzt. Entsprechend angespannt ist die Situation nun in den Fahrradabstellbereichen (siehe Foto).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2299-468x626.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; cssfloat: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" hca="true" height="320px" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2299-468x626.jpg" width="239px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es wundert mich immer wieder, wie viel öffentlicher Platz - ganz selbstverständlich - dem Auto zugestanden wird. Bei Fahrrädern muss man um jeden zusätzlichen Quadratmeter kämpfen. So sind auch wir in unserem wunderschönen Gründerzeithaus mit unserer Hausverwaltung derzeit in intensiver Diskussion über mehr Abstellplätze für Fahrräder. Es hat sich mittlerweile eine Interessensgemeinschaft der MieterInnen gebildet und versucht die Hausverwaltung von diesem erhöhten Platzbedarf zu überzeugen. Ein zähes Unterfangen. Ich merke in der Auseinandersetzung, dass hier erst noch ein Umdenken stattfinden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es muss selbstverständlich werden, dass auch jede Altbauwohnung in Zukunft einen Fahrradabstellplatz bekommt. Das wäre doch auch eine Idee für eine förderungswürdige Initiative für die Wiener Stadtpolitik. Denn: Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen, muss die Politik auch interessieren. Genauso wie man jahrzehntelang öffentliche Flächen und Garagenplätze für Autos geschaffen hat, ist es nun an der Zeit dies für den steigenden Radverkehr zu tun. In Zukunft wird aber die Attraktivität einer Altbauwohnung in Wien auch von den Möglichkeiten der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder abhängen. Also: Hausbesitzer bitte umdenken!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2175852080507525288?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2175852080507525288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/urbane-mobilitat-hausbesitzer-bitte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2175852080507525288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2175852080507525288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/urbane-mobilitat-hausbesitzer-bitte.html' title='Urbane Mobilität: Hausbesitzer bitte umdenken!'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1369470227266035225</id><published>2011-09-11T22:08:00.000+02:00</published><updated>2011-11-26T20:48:22.101+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundeinkommen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><title type='text'>Bedingungsloses Grundeinkommen: es geht voran</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-CZd4iuGkVq8/Tm0UGrlf-5I/AAAAAAAAAiU/7xWrLjaHOso/s1600/Bildschirmfoto+2011-09-11+um+22.03.03.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-CZd4iuGkVq8/Tm0UGrlf-5I/AAAAAAAAAiU/7xWrLjaHOso/s200/Bildschirmfoto+2011-09-11+um+22.03.03.png" width="171" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf meinem Blog habe ich bereits &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/07/stellen-wir-uns-vor-ein-paar-neue.html"&gt;im Juli 2011 das Bedingungslose Grundeinkommen thematisiert&lt;/a&gt;. Das Thema wird insbesondere in der Schweiz und in Deutschland in den letzten Jahren ernsthaft diskutiert. Nicht zuletzt aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise erhält das Konzept breite Aufmerksamkeit. Am 19. September startet die 4. Aktionswoche zum Bedingungslosen Grundeinkommen in Europa:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.woche-des-grundeinkommens.eu/" target="_blank"&gt;www.woche-des-grundeinkommens.eu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch in Österreich wird es zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema geben. Alle Infos dazu unter &lt;a href="http://www.grundeinkommen.at/" target="_blank"&gt;www.grundeinkommen.at&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen guten Überblick über das Konzept und erste Erfahrungen damit in kleineren Kommunen zeigt die 3sat Dokumentation:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/iC5py0_AM3Y" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1369470227266035225?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1369470227266035225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/bedingungsloses-grundeinkommen-es-geht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1369470227266035225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1369470227266035225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/09/bedingungsloses-grundeinkommen-es-geht.html' title='Bedingungsloses Grundeinkommen: es geht voran'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-CZd4iuGkVq8/Tm0UGrlf-5I/AAAAAAAAAiU/7xWrLjaHOso/s72-c/Bildschirmfoto+2011-09-11+um+22.03.03.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-3125782635138018035</id><published>2011-08-11T07:59:00.002+02:00</published><updated>2011-08-11T23:29:51.857+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Kreuzfahrtschiffe: Was Kapitalismus im kleinen anrichtet</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AQi7tWShAMw/TkNtd_1ojzI/AAAAAAAAAhU/qScE69K5jWA/s1600/IMG_5109.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-AQi7tWShAMw/TkNtd_1ojzI/AAAAAAAAAhU/qScE69K5jWA/s320/IMG_5109.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im ORF Weltjournal vom 10. August 2011 gab es einen sehenswerten und sehr nachdenklich stimmenden Beitrag über die Verhältnisse "hinter den Kulissen" von Kreuzfahrtschiffen. Während den Passagieren eine perfekte Urlaubswelt präsentiert wird, schuftet die Besatzung oft monatelang unter unmenschlichsten Bedingungen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Doku gibt es derzeit noch &lt;a href="http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal" target="_blank"&gt;7 Tage in der ORF-Mediathek&lt;/a&gt;, Infos darüber auf &lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20110810/539446901/319742/" target="_blank"&gt;tv.orf.at&lt;/a&gt;. Die Aufnahmen wurden zum Teil mit versteckter Kamera gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Kapitalismus im Mikrokosmos&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das bestürzende für mich an dieser Doku war, wozu streng kapitalistische Regeln führen:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Ausbeutung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Reederei beschäftigt die Mitarbeiter unter höchst prekären Bedingungen. Investitionen am Beginn, die der Mitarbeiter selbst bezahlen muss - immerhin zwischen 1.000 und 3.000 EUR - führen dazu, dass die Mitarbeiter für diesen Betrag zumindest die ersten Monate an die Reederei gebunden werden, um diesen Lohn wieder zu verdienen. 3 EUR pro Stunde kommt dann raus, wenn man sich die realen Löhne ausrechnet. Die Mitarbeiter sind nicht sozialversichert, keine Unfall- oder Krankenversicherung. Ausbeutung auf internationalem Niveau ...&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Ausbildung von sozialen Hierarchien&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es bilden sich offensichtlich rasch soziale Hierarchien heraus. So schufften die "Untersten" in der Hierarchie heimlich für ein paar Dollar für Kollegen, die es sich eher leisten können. Die Untersten können sich so ein Zubrot verdienen. So werden z.B. Putzdienste oder Massagen für Kollegen angeboten. Eigentlich ist derartiges verboten, trotzdem geschieht es. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schwarzmarkt&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben diesen Dienstleistungen wird auch ein Schwarzhandel mit Getränken organisiert, um sich etwas dazu zu verdienen. Streng verboten eigentlich seitens der Reederei, aber trotzdem geschieht es.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Menschenwürde&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schließlich ist eines der erschütterndsten Bilder jenes, wo die Angestellten die Essensreste der Passagiere aufessen. Ebenfalls streng verboten, zeigt sich hier die Fratze des Kapitalismus am Eindringlichsten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verkaufen, verkaufen, verkaufen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die formellen Hierarchien am Schiff führen dazu, dass "von oben" großer Druck auf die Angestellten erzeugt wird. Das Servicepersonal ist ständig gefordert, den Passagieren z.B. Getränke zu verkaufen und so den Umsatz der Reederei anzukurbeln.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Kontrolle, Abmahnungen und Entlassungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Offiziere und Securities wachen streng über die Untersten in der Hierarchie. Da gibt es harsche Hinweise auf das was erlaubt und was verboten ist. Abmahnungen für Fehlverhalten und wenn man nicht spurt, gibt es die Entlassung. Arbeitsverträge sind natürlich zum Vorteil der Reederei gestaltet, verlässt man vorzeitig das Schiff, kann das schon mal eine Monatsprämie kosten.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich war bereits zweimal auf einer Kreuzfahrt und man ist angesichts dieses Beitrages beschämt. Man hat es genossen und offensichtlich bin auch ich auf die perfekt organisierte Welt reingefallen. Der Beitrag lässt mich zurück mit dem Gedanken an ein riesiges Sklavenschiff. Auf Kosten von Menschen aus der ganzen Welt amüsieren sich Menschen reichen Ländern. Die Welt im großen bildet sich hier im kleinen ab.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich hat sich nirgends deutlicher die Fratze des Kapitalismus gezeigt, als hier.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-3125782635138018035?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/3125782635138018035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/08/kreuzfahrtschiffe-was-kapitalismus-im.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3125782635138018035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/3125782635138018035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/08/kreuzfahrtschiffe-was-kapitalismus-im.html' title='Kreuzfahrtschiffe: Was Kapitalismus im kleinen anrichtet'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-AQi7tWShAMw/TkNtd_1ojzI/AAAAAAAAAhU/qScE69K5jWA/s72-c/IMG_5109.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4318455956450480743</id><published>2011-08-07T18:36:00.001+02:00</published><updated>2011-11-26T20:48:37.627+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuerhinterziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Typisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trinkgeld'/><title type='text'>Bewirtungsbetriebe (II): Umsatzsteuer statt Trinkgeld!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ende Juli habe ich unter dem Titel &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/07/geduldete-steuerhinterziehung-in.html"&gt;Bewirtungsbetriebe: Geduldete Steuerhinterziehung in Österreich?&lt;/a&gt; ein Thema aufgeworfen, das in Österreich klassisch zu den Kavaliersdelikten gezählt werden dürfte: &lt;b&gt;In vielen Gastronomiebetrieben ist es Usus, keine Rechnung auszuhändigen,&lt;/b&gt; sondern einen sog. Konsumationsbeleg. Die in anderen Ländern übliche Gepflogenheit, beim Kassieren eine Rechnung auszustellen, ist hierzulande eher eine nicht notwendige, bürokratische Lästigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-aSbZ7ng6pMs/Tj68l75yxJI/AAAAAAAAAgQ/-Beb3lzlk_8/s1600/IMG_2381.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-aSbZ7ng6pMs/Tj68l75yxJI/AAAAAAAAAgQ/-Beb3lzlk_8/s320/IMG_2381.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;So auch heute Nachmittag in einem griechischen Lokal im 3. Bezirk. Nach dem "Bitte zahlen" erhalten wir einen "Beleg", den ich inkl. Trinkgeld begleiche. Nach kurzem Zuwarten, ob der Kellner eine Rechnung - idealerweise inklusive Trinkgeld - bringt, fordere ich die Rechnung nach. Ich erhalte sie problemlos, aber ohne ausgewiesenem Trinkgeld. &lt;a href="http://www.rechtsanwalt-griechenland.de/bekaempfung-der-steuerhinterziehung-in-griechenland.html" target="_blank"&gt;Die griechischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung&lt;/a&gt; haben sich leider noch nicht bis Österreich durchgesprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder wurde der Beweis erbracht, dass die kleine Steuerhinterziehung zum österreichischen Alltag gehört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Trinkgeldboykott: Umsatzsteuer muss reichen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich überlege mir jetzt, &lt;b&gt;ob ich nicht einfach bei jenen Bewirtungsbetrieben das Trinkgeld aussetze&lt;/b&gt;, bei denen ich standardmäßig keine Rechnung erhalte. Die Umsatzsteuer ist doch in den meisten Fällen ein ausreichend hoher Trinkgeldbetrag - in diesem Fall wären dies EUR 5,47.&amp;nbsp; Nachdem der Verdacht nahe liegt, dass die nicht durch Rechnung belegten Konsumationen auch nicht an den Fiskus abgeführt werden, handelt es sich darum um ein nettes Trinkgeld bzw. Körberlgeld für die Wirte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4318455956450480743?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4318455956450480743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/08/bewirtungsbetriebe-ii-umsatzsteuer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4318455956450480743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4318455956450480743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/08/bewirtungsbetriebe-ii-umsatzsteuer.html' title='Bewirtungsbetriebe (II): Umsatzsteuer statt Trinkgeld!'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-aSbZ7ng6pMs/Tj68l75yxJI/AAAAAAAAAgQ/-Beb3lzlk_8/s72-c/IMG_2381.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2290454839334204444</id><published>2011-07-30T11:41:00.008+02:00</published><updated>2011-11-26T20:46:52.347+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuerhinterziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Typisch'/><title type='text'>Bewirtungsbetriebe: Geduldete Steuerhinterziehung in Österreich?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-oKMbDgyrx6c/TjPJ0OoOmzI/AAAAAAAAAfI/hNR4ugqWGHQ/s1600/IMG_2272.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-oKMbDgyrx6c/TjPJ0OoOmzI/AAAAAAAAAfI/hNR4ugqWGHQ/s320/IMG_2272.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon seit längerem frage ich mich, warum man in österreichischen Bewirtungsbetrieben "&lt;b&gt;Konsumationsbelege&lt;/b&gt;" erhält und keine Rechnungen. Wie man am Beispiel links sieht, fehlt z.B. die Angabe des Unternehmens. Bei anderen derartigen Belegen fehlen auch die Umsatzsteuer. Was steckt dahinter? Meine Vermutung ist, dass damit systematisch Steuerhinterziehung insb. im Gastronomiebereich betrieben wird. Derartige Belege können leicht wieder ausgebucht werden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Anderes Beispiel: 2-Kassen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einer Bar am Flughafen Wien ist mir zuletzt aufgefallen, dass offensichtlich ein 2-Kassen-System im Einsatz ist. Auf die von mir verneinte Frage, ob ich eine Rechnung benötige, wanderte das kassierte Geld sogleich in eine separate Kassa. Die Zeche von insb. internationalen Gästen, die es gewohnt sind, eine Rechnung zu erhalten, ging hingegen in die normale Kellner-Geldbörse. &amp;nbsp;Schon eigenartig, oder?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Andere Länder - andere Sitten&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Beim darauffolgenden Kurzurlaub in Barcelona merkte ich dann, dass man dort in jeder kleinen Tapas-Bude standardmäßig beim Bezahlen eine Rechnung vorgelegt bekommt. In Österreich ist es nach wie vor üblich, dass man erst auf Verlangen &lt;a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&amp;amp;StID=294761&amp;amp;DstID=0" target="_blank"&gt;eine vollständige Rechnung mit allen erforderlichen gesetzlichen Bestandteilen&lt;/a&gt; erhält.&amp;nbsp;Sogar das viel gescholtene Griechenland hat nun zur Bekämpfung der&amp;nbsp;Steuerhinterziehung "&lt;a href="http://www.rechtsanwalt-griechenland.de/bekaempfung-der-steuerhinterziehung-in-griechenland.html" target="_blank"&gt;alle Unternehmen verpflichtet, Rechnungen von zertifizierten Registrierkassen herauszugeben&lt;/a&gt;". Österreich liegt mit seinem schlampigen Umgang bei der Rechnungslegung wohl hinter den meisten anderen Ländern und es wäre höchst an der Zeit auch bei uns verpflichtend Rechnungen auszustellen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Kellner in der Denkerpose&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber mehr noch: Hierzulande gibt es ja auch noch die Unsitte, dass Kellner ihre Kopfrechenkünste dem Gast gegenüber derart präsentieren, indem sie in zum Teil kreativ-denkerischer Pose Beträge addieren, deren Endergebnis man dann oft stillschweigend akzeptiert, wenn der Betrag im Rahmen des Erwartbaren bleibt. Kenne ich auch nur von hier.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Österreich besteht - neben dieser Skurrilität - meines Wissens nach &lt;b&gt;also keine Pflicht zur Rechnungslegung an Private&lt;/b&gt; und das öffnet wohl der &lt;b&gt;Steuerhinterziehung&lt;/b&gt; Tür und Tor. Mich würde interessieren, wie viel Umsatzsteuer dem österreichischen Staat dadurch jährlich entgeht. Wieder einmal ist es ein gewisses schlampiges Verhältnis, das der Staat da zu seinen Bürgern - und umgekehrt - hat.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Verpflichtende Rechnungslegung für alle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es wird also Zeit, hierzulande eine durchaus international übliche Usance einzuführen und damit auch das Steueraufkommen zu erhöhen: &lt;b&gt;Bei jeder Konsumation verpflichtend eine ordentliche Rechnung auszustellen&lt;/b&gt; und diese - wenn man es noch etwas charmanter machen will - dem Gast auf einem Tablett zu präsentieren. Ich wette aber, dass bei einer derartigen politischen Forderung - typisch österreichisch - sofort die entsprechende Sektion in der Wirtschaftskammer aufschreien wird. Auf die Begründung dafür bin ich schon jetzt gespannt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2290454839334204444?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2290454839334204444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/geduldete-steuerhinterziehung-in.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2290454839334204444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2290454839334204444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/geduldete-steuerhinterziehung-in.html' title='Bewirtungsbetriebe: Geduldete Steuerhinterziehung in Österreich?'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-oKMbDgyrx6c/TjPJ0OoOmzI/AAAAAAAAAfI/hNR4ugqWGHQ/s72-c/IMG_2272.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4798154317523664275</id><published>2011-07-13T00:15:00.002+02:00</published><updated>2011-07-13T22:03:48.019+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ORF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atheismus'/><title type='text'>Aktion Nudelsieb: ORF provoziert mit untauglicher Umfrage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://blog.alm.at/wp-content/uploads/2011/07/hl_fuehrerschein_110712.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="206" src="http://blog.alm.at/wp-content/uploads/2011/07/hl_fuehrerschein_110712.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Nun ist der ORF kein Meinungsforschungsinstitut, hat im Internet aber auch gelernt, dass Umfragen irgendwie zum Onlinegeschäft gehören. ORF ON hat nun - wie zahlreiche andere Medien auch - anlässlich der &lt;a href="http://blog.alm.at/2011/07/12/hl-fuhrerschein-episode-6-das-finale/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Nudelsieb-Aktion von Niko Alm&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; einen Bericht auf wien.orf.at unter dem Titel "&lt;a href="http://wien.orf.at/stories/526269/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Behörde genehmigt Nudelsieb auf Ausweisfoto&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;" veröffentlicht. Der Artikel ist eigentlich gut recherchiert und entspricht wohl der sonstigen &lt;a href="http://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=niko+alm&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#sclient=psy&amp;amp;hl=de&amp;amp;safe=off&amp;amp;client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;tbm=nws&amp;amp;source=hp&amp;amp;q=niko+alm+f%C3%BChrerschein&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=&amp;amp;aql=&amp;amp;oq=&amp;amp;pbx=1&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;amp;fp=73603bdb3f382f9c&amp;amp;biw=1333&amp;amp;bih=704" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;aktuellen Berichterstattung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Die mitten im Artikel eingebaute Umfrage lässt allerdings tief in das Herz der Redaktion blicken:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ein Nudelsieb als konfessionelle Kopfbedeckung ist&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;x eine Beleidigung für anerkannte Konfessionen.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;x eine außergewöhnliche Aktion eines Exzentrikers.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;x ein nicht ernstzunehmender Spaß auf Kosten der Behörden.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-40LHvdPoyFQ/ThyzlxUwybI/AAAAAAAAAbY/iONKCQeJ_so/s1600/Bildschirmfoto+2011-07-12+um+22.49.38.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="197" src="http://1.bp.blogspot.com/-40LHvdPoyFQ/ThyzlxUwybI/AAAAAAAAAbY/iONKCQeJ_so/s320/Bildschirmfoto+2011-07-12+um+22.49.38.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;b&gt;Wissenschaft und Religion im ORF&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kann es sein, dass hier die&amp;nbsp;&lt;a href="http://derstandard.at/1282979677566/Bestuerzt-ORF-Kombi-Religion-und-Wissenschaft" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftsredaktion - pardon die Religionsredaktion - im ORF&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;die Fragen formuliert hat?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man nämlich die Fragestellung liest, dann kann man sich des Gedankens nicht erwehren, dass diese tendenziös wirken und nur ein Ergebnis zulassen. &lt;b&gt;Die Nudelsieb-Aktion ist ein Skandal!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Als Atheist und Kritiker der religiösen Privilegien in diesem Land kann man bei dieser Umfrage keine der Antworten akzeptieren. Ich halte es weder für "&lt;i&gt;eine Beleidigung für anerkannte Konfessionen&lt;/i&gt;" noch für "&lt;i&gt;eine außergewöhnliche Aktion eines Exzentrikers&lt;/i&gt;" und auch nicht für "&lt;i&gt;ein nicht ernstzunehmenden Spaß auf Kosten der Behörden&lt;/i&gt;".&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;Denn:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;es sollen &lt;b&gt;keine Religionen beleidigt&lt;/b&gt;, sondern ein Paradoxon der österreichischen Gesetzgebung aufgezeigt werden.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Antwortmöglichkeit "eine außergewöhnliche Aktion eines "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exzentriker"&gt;Exzentrikers&lt;/a&gt;"&amp;nbsp;&lt;b&gt;suggeriert&lt;/b&gt;, dass es sich um so etwas wie eine pathogen gestörte Person handelt, die ohnehin nicht weiter Ernst zu nehmen ist. So erfolgt implizit in dieser Antwortmöglichkeit &lt;b&gt;eine Abwertung der Person&lt;/b&gt;.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;es ist auch bestimmt kein "ernstzunehmender Spaß auf Kosten der Behörden", denn es ist als Staatsbürger legitim, die rechtlichen Möglichkeiten auszuloten, um auf Lücken und Missstände in der Gesetzgebung hinzuweisen. Wäre das kein gültiger Rechtsgrundsatz, könnten wir uns mit jedem nicht ausgestellten Feststellungsbescheid &lt;b&gt;vom Rechtsstaat verabschieden&lt;/b&gt;.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;Fazit: Eine einfache Ja/Nein-Fragestellung hätte es auch getan.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;Die Nudelsieb-Aktion stellt ein legitimes Mittel dar, auf die paradoxe Gesetzgebung in Österreich hinzuweisen. Es ist ein Faktum, dass Religionen in diesem Land bevorzugt werden - in so vielen Bereichen - bis hin eben zu einem Führerscheinfoto. Die Aktion Nudelsieb wollte also bewusst provozieren, jedoch stets unter Ausnutzung der rechtlichen Möglichkeiten.&amp;nbsp;Bei der Berichterstattung über die Provokation selbst &lt;b&gt;darf jedoch ein öffentlich-rechtliches Medium nicht in die Falle tappen, selbst das Thema ins Lächerliche zu ziehen.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vom ORF erwarte ich mir objektive Berichterstattung. Diese Umfrage ist tendenziös und entspricht nicht dem Objektivitätsgebot, sondern ist ein Indiz für die Zusammenlegung der Redaktionen Wissenschaft und Religionen. Ein eindeutiges &lt;b&gt;#fail&lt;/b&gt; für die Berichterstattung im ORF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen bleibt, dass es nun den ersten Führerschein für einen Pastafari gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;&lt;b&gt;Update 13. Juli 2011 22:00 Uhr:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der ORF hat im Laufe des heutigen Tages den Umfrageteil entfernt. Das ist erfreulich, da der ORF offensichtlich erkannt hat, dass derartiges nicht den Kriterien für Qualitätsjournalismus entspricht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4798154317523664275?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4798154317523664275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/aktion-nudelsieb-orf-provoziert-mit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4798154317523664275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4798154317523664275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/aktion-nudelsieb-orf-provoziert-mit.html' title='Aktion Nudelsieb: ORF provoziert mit untauglicher Umfrage'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-40LHvdPoyFQ/ThyzlxUwybI/AAAAAAAAAbY/iONKCQeJ_so/s72-c/Bildschirmfoto+2011-07-12+um+22.49.38.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1585718472345251422</id><published>2011-07-01T17:28:00.003+02:00</published><updated>2011-11-24T17:15:30.259+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundeinkommen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><title type='text'>Stellen wir uns vor: ein paar neue Regeln für die Welt</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-e_MEwOUZ5r4/TKZjWY6OsYI/AAAAAAAAAOc/wlaZ-hOIIrI/s1600/IMG_0048.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-e_MEwOUZ5r4/TKZjWY6OsYI/AAAAAAAAAOc/wlaZ-hOIIrI/s200/IMG_0048.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In letzter Zeit denke ich immer öfter über so manche Entwicklungen nach. &lt;b&gt;So viele Krisen um uns herum&lt;/b&gt;, so viele Verlierer aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise. So viele Menschen, die zunehmend härteren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind und letztlich für die Geld- und Machtgier weniger zahlen müssen. Und &amp;nbsp;dann auch noch die Meldung, dass Österreich zu den TOP 5 Ländern weltweit gehört, welche &lt;a href="http://kurier.at/wirtschaft/3909764.php"&gt;die meisten Superreichen&lt;/a&gt; anziehen. &lt;b&gt;Da läuft doch wirklich einiges falsch.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Angeregt von &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2010/11/gemeinwohl-okonomie-ein-brauchbarer.html"&gt;Christian Felber und seiner Gemeinwohlökonomie&lt;/a&gt; sowie dem Gedanken der &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; beginne ich nun einige Gedanken weiter zu entwickeln. Ich möchte diese hier ein wenig skizzieren:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lwxSxjR6NUY/Tg8Jz02hR8I/AAAAAAAAAZg/9_ZtbNH0ocM/s1600/IMG_1727.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-lwxSxjR6NUY/Tg8Jz02hR8I/AAAAAAAAAZg/9_ZtbNH0ocM/s320/IMG_1727.JPG" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://initiative-grundeinkommen.ch/" target="_blank"&gt;Was würdest Du arbeiten, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre&lt;/a&gt;? Wenn Du also ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen könntest und Dir damit keine Sorgen machen müsstest, wie Du Deinen Lebensalltag bewältigst. Klingt unglaublich, wird jedoch durch &lt;a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/" target="_blank"&gt;www.initiative-grundeinkommen.ch&lt;/a&gt; gut erklärt, wie so etwas funktionieren kann. Das Konzept des Grundeinkommens stellt unser heutiges Transferleistungssystem völlig in Frage und bietet als Lösung eine Kombination von Verbrauchssteuern und eben ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen. Auch Leistungswillige haben - entgegen den demagogischen Kritikern des Konzepts - ihren Platz. &lt;b&gt;Unendlicher Reichtum wird allerdings verhindert&lt;/b&gt;: Keine Bill Gates mehr, die mehr Geld haben, als das Haushaltsbudget ganzer Staaten: "&lt;i&gt;Bill Gates has a net worth of somewhere in the neighborhood of 50 billion dollars. That means that there are approximately 140 different nations that have a yearly GDP which is smaller than the amount of money Bill Gates has." (&lt;a href="http://www.businessinsider.com/29-facts-about-extreme-income-inequality-in-america-that-will-blow-your-mind-2011-6#bill-gates-has-a-net-worth-of-somewhere-in-the-neighborhood-of-50-billion-dollars-that-means-that-there-are-approximately-140-different-nations-that-have-a-yearly-gdp-which-is-smaller-than-the-amount-of-money-bill-gates-has-26" target="_blank"&gt;Quelle: Business Insider&lt;/a&gt;). &lt;/i&gt;&lt;b&gt;Superreichtum&lt;/b&gt; - das muss jedem klar sein, der ernsthaft darüber nachdenkt - &lt;b&gt;kann kein wünschenswertes Ziel in einer Gemeinschaft sein.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Superreichtum schürt den Neid und hat viele andere negative Effekte. Geht es nicht vielmehr darum, ein lebenswertes Leben auf dieser Welt für jeden zu ermöglichen, das die menschlichen Fähigkeiten und Neigungen bestmöglich zum Einsatz bringt. Im heutigen System verschwenden wir unendlich viel Potenzial menschlicher Kreativität, Vielfalt und Kompetenz, weil die Ärmsten gar keine Chance haben, der Armut zu entkommen. 1 Milliarde Menschen, das entspricht 21 % der Weltbevölkerung, gelten nach der Weltbank als extrem arm (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Geographie_der_Armut" target="_blank"&gt;Quelle: Wikipedia&lt;/a&gt;). Bedingungsloses Grundeinkommen ist ein Konzept mit dessen Hilfe man aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Demokratie erzeugt systematisch Verlierer!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was wäre aber eine Welt ohne Verlierer?&amp;nbsp;Das demokratische System führt im schlechtesten Fall zu 49 % Verlierern, wenn 51 % für eine Sache stimmen. Das Wesen der Demokratie ist, dass eine Mehrheit über die Minderheit bestimmt. Das erscheint uns in westlichen Demokratien als selbstverständlich und akzeptabel. Und irgendwann gehört jeder einmal bei einer Entscheidung zu einer Minderheit. Damit beruhigen wir uns. Gemessen an der Gesamtbevölkerung einer Demokratie bleibt es aber nicht bei den 49 % Verlierern, da sich die Menschen zunehmend am demokratischen Diskurs nicht mehr beteiligen. Sie gehören zu einer wachsenden Gruppe von frustrierten Bürgern, die sich langsam aber sicher von der Demokratie verabschieden - allerdings ohne einem Bewusstsein über mögliche Alternativen. Wenn man dann noch die Situation in dem USA, dem "land of freedom" nimmt, wo man schon längst nicht mehr von "repräsentativer Demokratie" sprechen kann, weil "&lt;i&gt;58 percent of the members of Congress are millionaires while only about 1 percent of the general population is made up of millionaires.&lt;/i&gt;" (&lt;a href="http://www.businessinsider.com/29-facts-about-extreme-income-inequality-in-america-that-will-blow-your-mind-2011-6#58-percent-of-the-members-of-congress-are-millionaires-while-only-about-1-percent-of-the-general-population-is-made-up-of-millionaires-29" target="_blank"&gt;Quelle: Business Insider&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus sinkt die &lt;b&gt;Wahlbeteiligung&lt;/b&gt; in so gut wie allen entwickelten Demokratien (vgl. &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Voter_turnout#Trends_of_decreasing_turnout" target="_blank"&gt;voter-turnout auf Wikipedia&lt;/a&gt;). Und trotz der offensichtlichen Mängel der Demokratie - in Österreich merken wir die Schwächen z.B. hinsichtlich Reformierbarkeit durch den Föderalismus noch einmal verstärkt - klingt da mit, dass uns da eben noch nichts besseres eingefallen ist. &amp;nbsp;Doch, es ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Soziokratie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; ist ein solches Konzept mit großem Zukunftspotenzial. Es sorgt systematisch dafür, dass Entscheidungsprozesse so gestaltet werden, dass keine Verlierer mehr auf der Strecke bleiben. Was wäre also das für eine Welt in der diese drei Prinzipien miteinander vereint würden:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Ein &lt;b&gt;Grundeinkommen&lt;/b&gt;, das jedem Menschen ökonomische Grundfreiheit sichert.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Soziokratie&lt;/b&gt;, die dafür sorgt, dass niemand übervorteilt wird und Entscheidungen gemeinsam mitgetragen werden.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Gemeinwohlökonomie&lt;/b&gt;, dass das Wohl des Gemeinwesens als oberste Maxime hat und nicht das sozialdarwinistisch-egoistische Prinzip des Survival of the Fittest, das soviele Verlierer auf dieser Welt zurück lässt.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Gedanken zu diesem Themenkomplex sind bei weitem noch nicht ausgereift und daher kann ich auch hier noch keine schlüssigen Zusammenhänge argumentieren. Viele weitere Themen müssen mitgedacht werden: das &lt;b&gt;Menschenbild&lt;/b&gt;, das dahinter steckt oder auch die &lt;b&gt;Bildungsfrage&lt;/b&gt;, der sicherlich eine entscheidende Bedeutung bei diesen "neuen Regeln für die Welt" zukommt. Es sind erste Gedanken über ein paar neue Regeln, die das Zusammenleben auf diesem Planeten besser managen können sollten als uns dies bisher gelang. Denn der bisherige Weg hat uns &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Gemeinwohl-%C3%96konomie"&gt;in multiple Krisen&lt;/a&gt; geführt: Finanz- und Wirtschaftskrise, Ernährungskrise, Umweltkrise und Klimawandel, übermäßiger Ressourcenverbrauch, die Krise der Atomenergie, usw.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bleibe dran am Thema und werde auch in meinem Umfeld diese Idee weiterführen. Mal sehen, ob wir daraus etwas entwickeln können. Also, stay tuned.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1585718472345251422?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1585718472345251422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/stellen-wir-uns-vor-ein-paar-neue.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1585718472345251422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1585718472345251422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/07/stellen-wir-uns-vor-ein-paar-neue.html' title='Stellen wir uns vor: ein paar neue Regeln für die Welt'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-e_MEwOUZ5r4/TKZjWY6OsYI/AAAAAAAAAOc/wlaZ-hOIIrI/s72-c/IMG_0048.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-5234339939187951590</id><published>2011-06-29T20:45:00.009+02:00</published><updated>2011-06-29T20:56:35.587+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Projekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Watchado'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><title type='text'>Watchado ist seit 27. Juni online</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-DtXYWTB9kEM/TgtvFAVFvlI/AAAAAAAAAYA/xrvuTHarJ8o/s1600/Bildschirmfoto+2011-06-29+um+20.22.28.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="184" src="http://3.bp.blogspot.com/-DtXYWTB9kEM/TgtvFAVFvlI/AAAAAAAAAYA/xrvuTHarJ8o/s320/Bildschirmfoto+2011-06-29+um+20.22.28.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun ist es soweit. Seit Anfang dieser Woche ist das wohl &lt;b&gt;innovativste Projekt seit langem&lt;/b&gt; im Bereich Social Media online.&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.watchadoo.net/" target="_blank"&gt;watchado&lt;/a&gt;&amp;nbsp;gibt es zwar vorerst nur in einer Working Public Alpha-Version, aber man bekommt bereits einen guten Eindruck davon, was die Idee hinter dem Projekt ist. Nachdem die von&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.mahlodji.com/" target="_blank"&gt;Ali Mahlodji&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.watchadoo.net/das_whatchado_team" target="_blank"&gt;seinem Team&lt;/a&gt;&amp;nbsp;erstellte Plattform vor kurzem den &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/06/watchado-social-impact-award-winner.html" target="_blank"&gt;Social Impact Award&lt;/a&gt; für sich entscheiden konnte, hat das dem Projekt durch das Preisgeld von EUR 4.000,- nochmal den letzten nötigen Schub für den Online-Gang gegeben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt wird's wohl rasant weitergehen. Die finale Version soll rechtzeitig zum Schulbeginn im September starten. Besonders stolz können die Macher von Watchado aber bereit jetzt darauf sein, dass sie einige Prominenz für das Projekt gewinnen konnten, unter ihnen &lt;a href="http://www.watchadoo.net/videos/armin_wolf" target="_blank"&gt;Armin Wolf&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.watchadoo.net/videos/robert_misik" target="_blank"&gt;Robert Misik&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.watchadoo.net/videos/ramesh_nair" target="_blank"&gt;Ramesh Nair&lt;/a&gt;. Ach ja &lt;a href="http://www.watchadoo.net/videos/guenter_strobl" target="_blank"&gt;und ich bin auch von Anfang an dabei&lt;/a&gt; ... ;-)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Professionelle PR-Arbeit von Beginn an&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wie professionell das Projekt aufgezogen ist, zeigt auch die zugehörige PR-Arbeit. Die ZIB 24 brachte einen Beitrag anlässlich des Go Live, dort wird vom Erfinder Ali Mahlodji auch erklärt, was seine Motivation für ein derartiges Projekt ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/oxAG-yOHZtk" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-5234339939187951590?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/5234339939187951590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/06/watchado-ist-seit-27-juni-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5234339939187951590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5234339939187951590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/06/watchado-ist-seit-27-juni-online.html' title='Watchado ist seit 27. Juni online'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-DtXYWTB9kEM/TgtvFAVFvlI/AAAAAAAAAYA/xrvuTHarJ8o/s72-c/Bildschirmfoto+2011-06-29+um+20.22.28.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8312700931855654897</id><published>2011-06-03T23:12:00.003+02:00</published><updated>2011-06-04T11:47:15.024+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Projekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Watchado'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Watchado: Social Impact Award Winner 2011</title><content type='html'>&lt;a href="http://whatchado.net/"&gt;Watchado&lt;/a&gt; hat erfreulicherweise den &lt;a href="http://socialimpactaward.at/and-the-winners-are/"&gt;Social Impact Award&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und damit 4.000,- EUR Preisgeld gewonnen und kann nun das Projekt weiter vorantreiben. Vielleicht hat ja &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2011/05/watchado-bitte-mitstimmen-es-geht-um.html"&gt;mein Aufruf&lt;/a&gt; auch ein wenig dazu beigetragen. Die Kernidee von Watchado ist es, jungen Menschen eine Hilfestellung bei der Berufsorientierung zu geben. Ich hatte bereits zu Beginn des Jahres Gelegenheit über meine Erfahrungen zu erzählen und auch den einen oder anderen Tipp weiterzugeben. In wenigen Wochen wird die Watchado-Webseite online gehen - hier mal eine Kostprobe, was einen da erwarten wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/jSTLv0gFj3Q" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8312700931855654897?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8312700931855654897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/06/watchado-social-impact-award-winner.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8312700931855654897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8312700931855654897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/06/watchado-social-impact-award-winner.html' title='Watchado: Social Impact Award Winner 2011'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/jSTLv0gFj3Q/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6326442769516960822</id><published>2011-05-17T20:52:00.004+02:00</published><updated>2011-06-04T00:56:56.196+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Projekt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Watchado: Bitte mitstimmen - es geht um die Zukunft unserer Jugend</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein tolles Projekt eines lieben Freundes ist heute Anlass für einen kurzen Blogbeitrag.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HO7QtZjUsIs/TdLCjzoDAvI/AAAAAAAAAW8/yZ453p_3fa8/s1600/Bildschirmfoto+2011-05-17+um+20.46.11.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="126" src="http://1.bp.blogspot.com/-HO7QtZjUsIs/TdLCjzoDAvI/AAAAAAAAAW8/yZ453p_3fa8/s200/Bildschirmfoto+2011-05-17+um+20.46.11.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wohl jedeR von uns stand in der Jugend vor der Frage: &lt;b&gt;Was möchte ich werden?&lt;/b&gt; Und mitunter war die angebotene Unterstützung für diese entscheidende Frage eher kontraproduktiv - vor allem wenn die Eltern ihre eigenen Sehnsüchte in ihre Ratschläge gelegt haben. Manchmal war vielleicht noch ein mehr oder weniger professioneller Berufsberater im Spiel und hat anhand irgendwelcher Tests orakelartig die beruflichen Weichen gestellt. &lt;b&gt;Warum lassen wir zu diesem entscheidenden Thema nicht Menschen mit Erfahrung selber sprechen? &lt;/b&gt;Jene Menschen, die heute im Berufsleben stehen und es am besten wissen müssten. Jugendliche von heute können von Erfahrungen der Erwachsenen profitieren. Vom Lehrer bis zur Managerin, vom Mechaniker bis zum Bundespräsidenten schildern Menschen aufgrund ihrer bisherigen Lebenserfahrung, was sie tun würden, wenn sie heute nochmal 14 wären. &lt;b&gt;Eine geniale Idee&lt;/b&gt;, die genau in unsere Zeit passt und tatsächlich bedeutende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hätte. &lt;a href="http://socialimpactaward.at/"&gt;Social Impact eben ...&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-NXxWuF0Uxx4/TdLBT3mAseI/AAAAAAAAAW4/ytsCReekGho/s1600/watchado_logo.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-NXxWuF0Uxx4/TdLBT3mAseI/AAAAAAAAAW4/ytsCReekGho/s1600/watchado_logo.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.whatchado.net/"&gt;Watchado&lt;/a&gt; heißt das Projekt, das in zwei Monaten online gehen soll und derzeit zählt jeder Euro! Vieles ist schon da, aber der Onlinegang kostet Geld. Deshalb ist es so wichtig, dass dieses Projekt beim &lt;a href="http://socialimpactaward.at/"&gt;Social Impact Award 2011&lt;/a&gt; möglichst viele Stimmen bekommt. Das Preisgeld von EUR 4.000,- kann das Projekt voll nach vorne bringen. Damit unsere Jugendlichen eine bessere Chance haben, jetzt einfach für Watchado stimmen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://socialimpactaward.at/category/community-voting/"&gt;Hier geht's zum Voting!&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und hier ist der Erfinder von Watchado - &lt;a href="http://www.mahlodji.com/"&gt;Ali Mahlodji&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/rLn6l1Vc4Ak" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://socialimpactaward.at/category/community-voting/"&gt;Und jetzt bitte für Watchado voten!&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6326442769516960822?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6326442769516960822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/watchado-bitte-mitstimmen-es-geht-um.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6326442769516960822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6326442769516960822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/watchado-bitte-mitstimmen-es-geht-um.html' title='Watchado: Bitte mitstimmen - es geht um die Zukunft unserer Jugend'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-HO7QtZjUsIs/TdLCjzoDAvI/AAAAAAAAAW8/yZ453p_3fa8/s72-c/Bildschirmfoto+2011-05-17+um+20.46.11.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-7011202365975606594</id><published>2011-05-16T23:27:00.004+02:00</published><updated>2011-06-04T01:02:02.722+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Energiepolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomar'/><title type='text'>Onkalo: Ein Monument menschlicher Anmaßung</title><content type='html'>Es ist das Märchen "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Des_Kaisers_neue_Kleider"&gt;Des Kaisers neue Kleider&lt;/a&gt;" das mir in den Sinn kommt, wenn ich den Film "&lt;a href="http://www.intoeternitythemovie.com/"&gt;Für die Ewigkeit&lt;/a&gt;" sehe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Dokumentarfilm zeigt in sehr ästhetischen Bildern das erste Atommüllendlager der Welt, das in Finnland gebaut wird: &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Olkiluoto_Nuclear_Power_Plant#Onkalo_waste_repository"&gt;Onkalo&lt;/a&gt;. Rund um die Errichtung kommen unterschiedliche Beteiligte zu Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/mTuirOItCVg" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Eindruck der bei mir bleibt ist jener der &lt;b&gt;unkritischen Akzeptanz des Faktischen&lt;/b&gt;. Nun haben wir Atommüll produziert und müssen ihn loswerden. Österreich hat rechnerisch und wohl auch faktisch &amp;nbsp;&lt;a href="http://www.biallo.at/artikel/Energie/greenpeace-schon-15-prozent-atomstrom-in-oesterreich.php"&gt;zumindest 15 % Anteil an diesem Atommüll&lt;/a&gt;, wie Greenpeace nachweist. Ich bezeichne ihn als &lt;b&gt;Äonenmüll&lt;/b&gt;,&amp;nbsp;weil er so unvorstellbar lange Zeit Probleme verursachen wird. Auch wir tragen nun eine Mitverantwortung dafür, diesen Äonenmüll für mindestens 100.000 Jahre sicher zu verwahren. Und nun, da wir hier stehen wo wir stehen, bleibt uns nichts anderes übrig, das Problem irgendwie anzugehen. Die Ursache bleibt außen vor. Keine kritische Reflexion, wie es dazu kommen konnte. Vergangenheitsbewältigung durch Verlagerung des Problems in eine weit entfernte Zukunft, lautet die Devise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finnen machen die hunderttausendjährige Einlagerung des strahlenden Gefahrenguts noch mit einer gewissen Authentizität und so überhaupt nicht mit &lt;a href="http://de.wiktionary.org/wiki/nonchalance"&gt;Nonchalance&lt;/a&gt;. Im Film gewinnt man den Eindruck, es tut allen Experten wahnsinnig Leid, diese schwere Aufgabe übernehmen zu müssen. Die Finnen übernehmen als erste Nation dieses Planeten aber zumindest ernsthaft Verantwortung dafür, dieses Thema lösen zu wollen. Aber wie kann man ein Thema lösen, dessen Auswirkungen unabschätzbar sind? Sowohl im Betrieb als auch in der nachfolgenden Lagerung sind die Probleme und Risken - theoretisch wie praktisch - unendlich groß. Und sie reichen weiter in eine Zukunft, als es der Mensch bislang auf diesem Planeten geschafft hat, aufrecht zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Monumentale Anmaßungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich bin fassungslos über diese menschliche Anmaßung. Die Überzeugung, eine Technik zu beherrschen, die notwendig ist, strahlenden Atommüll für hunderttausende Jahre (!!) weg zu sperren. Die Fragen, die sich dabei stellen sind ironischer Weise hochphilosophisch. Wir müssen uns aufgrund dieser grotesken Energieform erstmals die Frage echter Nachhaltigkeit stellen. Und das bei einem Thema, das überhaupt nicht nachhaltig ist: Verschweigen wir den zukünftigen Generationen die Gefährlichkeit des Endlagers? Oder bauen wir riesige Monumente, die auch in 100.000 Jahren noch Zeugnis darüber ablegen, was wir 999,4 Jahrhunderte (!) davor angerichtet haben? Ironischerweise entkoppeln wir durch den Ausdruck "zukünftige Generationen" auch noch den Umstand, dass diese ausnahmslos die Nachfahren unsere Kinder sein werden. Unsere Kinder und Kindeskinder werden dafür einen hohen Preis bezahlen. Wer trägt diese Politik? Und warum wird sie nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Three_Mile_Island"&gt;Three-Miles-Island&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl"&gt;Tschernobyl&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima"&gt;Fukushima&lt;/a&gt; noch immer so hoch gehalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Monumentale Lösung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wir heutigen Menschen sollen also Monumente bauen, die tausenden von Generationen einen Hinweis darauf geben, was da kilometerweit unter der Erde einbetoniert lagert? Wir schützen damit zukünftige Generationen vor unseren heutigen Taten. Letztlich davor, dass sie nicht über unseren strahlenden Müll stolpern, den wir einst benötigten, um Strom "billig" zu produzieren. Kommt das wirklich kaum jemandem komisch vor, dass wir heute auf Kosten zukünftiger Generationen Strom produzieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so gelangt auch der Film zu einem Entschluss, dessen Dilemma nicht größer sein könnte: "Wir müssen jede kommende Generation daran erinnern, Onkalo zu vergessen." So lautet die Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schwer kann das nicht sein. Wir haben es problemlos geschafft, täglich zu vergessen, wie gefährlich sinnlos Atomenergie ist. Und maßen uns an, dies von unseren Kindern ebenso zu fordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Epilog&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Finnlands Anteil an der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_L%C3%A4ndern"&gt;weltweiten Atomenergieproduktion&lt;/a&gt; beträgt &lt;b&gt;0,8 %&lt;/b&gt; - der Rest des Planeten hat dafür allerdings noch nicht einmal ansatzweise eine Lösung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-7011202365975606594?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/7011202365975606594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/onkalo-ein-monument-menschlicher.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7011202365975606594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/7011202365975606594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/onkalo-ein-monument-menschlicher.html' title='Onkalo: Ein Monument menschlicher Anmaßung'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/mTuirOItCVg/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8887118334297130319</id><published>2011-05-07T12:29:00.004+02:00</published><updated>2011-05-07T12:40:09.255+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kult'/><title type='text'>Die "Pension der Irren" mit großem Kultpotenzial</title><content type='html'>Nein, heute geht es nicht um Politik - wie der Titel dieses Blog-Beitrages vermuten lassen könnte. Es geht um eine Bühnenshow mit Kultpotenzial. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kQuSrwVpw4Y/TcUftEqay3I/AAAAAAAAAWc/65W6Tl9aL2Y/s1600/pensione_der_irren.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="117" src="http://3.bp.blogspot.com/-kQuSrwVpw4Y/TcUftEqay3I/AAAAAAAAAWc/65W6Tl9aL2Y/s200/pensione_der_irren.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Gestern war ich in der Sargfabrik, wo "A Rock Opa" mit dem Titel "&lt;b&gt;Pension der Irren&lt;/b&gt;" aufgeführt wurde. Das Stück hatte bereits am 3. Dezember 2010 seine Weltpremiere im Studio Moliére in Wien, ich kam leider erst jetzt dazu es mir anzusehen. Ich oute mich auch gleich, ich kenne seit vielen Jahren einen der 3 Wahnsinnigen (Selbstdefinition) - Gerhard Kwasnitzka - der gemeinsam&amp;nbsp;mit Gottfried Dissauer und Axel Spörl das Stück entwickelt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Pension der Irren" spielt in einem Irrenhaus, in dem der Protagonist Rainer Zufall, ein Rocker dem das Leben übel mitgespielt hat, der traurige Held ist. Er lässt sein Leben noch einmal Revue passieren und erlebt dabei im Wahn auch so manche überraschenden Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend war ein tolles und sehr kurzweiliges Erlebnis, sehr stimmige Geschichte mit tollen Songs, die richtig ins Ohr gehen.&amp;nbsp;Einer dieser zukünftigen Gassenhauer in der Show ist der Song "&lt;b&gt;Früher&lt;/b&gt;" hat hat meiner Einschätzung nach das Zeug dazu, Kult zu werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="297" width="470"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/N61sPikKvCA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/N61sPikKvCA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="297" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch ein paar Songs mehr, die da ausgekoppelt werden sollten. Auf Youtube gibt es &lt;a href="http://www.youtube.com/user/thespoerls"&gt;einen eigenen Channel&lt;/a&gt; und auch &lt;a href="http://www.facebook.com/pages/Pension-der-Irren-A-Rock-Opa/159735324064626?sk=info"&gt;auf Facebook&lt;/a&gt; ist die Gruppe bereits präsent. Demnächst wird es in Purkersdorf bei Wien einen weiteren Auftritt der Gruppe geben und zwar am 22. Juni 2011 im Steinbruch Purkersdorf. Hingehen lohnt sich alle mal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.theater-purkersdorf.at/Theater_Purkersdorf/Pension_der_Irren.html"&gt;Theater Purkersdorf Pension der Irren am 22.06.2011 - Karten bei Oeticket&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8887118334297130319?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8887118334297130319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/die-pension-der-irren-mit-groem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8887118334297130319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8887118334297130319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/05/die-pension-der-irren-mit-groem.html' title='Die &quot;Pension der Irren&quot; mit großem Kultpotenzial'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-kQuSrwVpw4Y/TcUftEqay3I/AAAAAAAAAWc/65W6Tl9aL2Y/s72-c/pensione_der_irren.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2234240626044591432</id><published>2011-04-16T10:20:00.002+02:00</published><updated>2011-06-04T00:57:51.761+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vernunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Energiepolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grüne'/><title type='text'>Eine Kilowattstunde und die Vernunft</title><content type='html'>&lt;a href="http://chorherr.twoday.net/stories/16564744/"&gt;Christoph Chorherr&lt;/a&gt; hat anlässlich der Klubklausur der Wiener Grünen eine 6-minütige Rede gehalten. Darin führt er aus, was eine Kilowattstunde zu leisten vermag und erläutert daraus Konsequenzen für eine nachhaltige Energiepolitik. Das Video ist für all jene, die ihr Weltbild bereit sind zu verändern, ein guter Ansatzpunkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/LtD91gzYlww" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Aspekt der Kilowattstunde könnte für sich diskutiert werden - ich möchte aber auf etwas anderes überleiten: Auf meiner Facebook Timeline hat sich parallel in ein einem anderen Zusammenhang - woher denn die ganze Energie für Elektromobilität kommen soll - eine kleine Debatte entwickelt. Ich habe Christoph Chorherr's Video eingebracht und schwupps war ich einer Diskussion über (Neo-) Liberalismus - der, wenn man ihn nur ließe, schon alles regeln würde ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Liberale Krisen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich bin immer wieder erstaunt, wie tief dieser Glaube an neoliberale Grundsätze sitzt. Wir stolpern seit geraumer Zeit von einer Krise zur nächsten (wie ich auch &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2010/12/kopf-hoch-das-wasser-steht-uns-bis-zum.html"&gt;in meinem letzten Blogbeitrag&lt;/a&gt; bereits ausgeführt hatte). Wie viele Beweise braucht es noch, um zu erkennen, dass wir auf diese Art immer schneller und immer größer scheitern? Es ist ja sogar so, dass es zur neoliberalen Ideologie zählt, dass der Kapitalismus durch seine Krisen reift! Man lasse sich das auf der Zunge zergehen!&amp;nbsp;Die jeweils &amp;nbsp;aktuellen Krisen (jetzt gerade&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=fukushima&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=fukushima&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;tbo=u&amp;amp;tbs=nws:1&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wn&amp;amp;fp=9a7526a880253b10"&gt;Fukushima&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13189173/Caesium-im-Atomlager-Asse-steigert-extrem-den-Druck-zum-Handeln.html"&gt;Cäsium im Atomlager Asse&lt;/a&gt;)&amp;nbsp;sind ja nur stets nur die Spitze des Eisberges. Um es klar und deutlich zu sagen: Das neoliberale Wirtschaftssystem hat uns in vielen Bereichen an den Rand des Abgrunds gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Vernunft&amp;nbsp;statt Glaube&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen denkende Menschen auf dieser Welt! Am besten bringen wir alle auf diesem Planeten in die Lage, nachhaltig zu denken. Dazu braucht es Bildung. Die Wissensgesellschaft ist auf dem Weg, die Vernunft hat also eine Chance die Oberhand zu gewinnen. Es überrascht mich aber immer noch, dass manche meinen, die "invisible hand" von Adam Smith sollte noch immer Hand an unseren Planeten legen. Das stimmt mich vor allem deshalb etwas ratlos, weil die Menschen, die so argumentieren, aufgrund ihres Bildungsstandes ideologiefreier sein sollten. &amp;nbsp;Glaube und Glaubenssätze - egal in welcher Ausprägung - haben stets Ideologie gefördert und notwendigen vernünftigen Wandel hinausgezögert. Wissen und Vernunft sind die Träger der Veränderung, auf die wir setzen müssen. Damit wir eine Chance haben, diesen Planeten vor seinen Gläubigen zu retten. Das Denken kann damit anfangen, sich bewusst zu machen, was eine Kilowattstunde leistet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2234240626044591432?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2234240626044591432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/04/eine-kilowattstunde-und-die-vernunft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2234240626044591432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2234240626044591432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2011/04/eine-kilowattstunde-und-die-vernunft.html' title='Eine Kilowattstunde und die Vernunft'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/LtD91gzYlww/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1410324235264302020</id><published>2010-12-30T15:35:00.002+01:00</published><updated>2011-11-26T20:49:25.634+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><title type='text'>Kopf hoch! Das Wasser steht uns bis zum Hals.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TRyIAd1lPSI/AAAAAAAAAUU/sdBz5GL-QsE/s1600/drechsler.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TRyIAd1lPSI/AAAAAAAAAUU/sdBz5GL-QsE/s320/drechsler.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;- Prolog -&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzten beiden Tage dieses Jahres verbringe ich im Kaffeehaus, habe ich beschlossen. Meinem Rückzugsort.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Ins Kaffeehaus gehen Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen"&amp;nbsp;(Alfred Polgar)&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da will ich jetzt über das vergangene Jahr sinieren und surfe so durch meinen Facebook Account, war zuvor live bei &lt;a href="http://annajeller.at/"&gt;Anna Jeller in der Buchhandlung&lt;/a&gt;. Der Tag begann sehr nett mit einem Frühstück mit meinem Petz und einer guten Freundin, der Ingrid. Letztere hat ein tolles Spiel (mit)erfunden - &lt;a href="http://www.facebook.com/home.php?sk=group_183759471649899"&gt;Geld &amp;amp; Leben&lt;/a&gt; - und damit auch ein Stück bewegt. Aber der Reihe nach - ich hab ja heute Zeit, ein wichtiges Gut! &lt;b&gt;Man fängt nämlich wieder zu denken an:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;2010 - ein weiteres Jahr am Narrenschiff&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;364 Tage sind bald vorbei in diesem Jahr und in einem kurzen Rückblick zeigt sich: Viele in meinem Umfeld waren zu Beginn noch paralysiert von dem Wahnsinn und den Folgen der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007"&gt;Finanz- und Wirtschaftskrise&lt;/a&gt;. Nun trennt sich die Spreu vom Weizen. Die einen versinken in Hoffnungslosigkeit á la "Is eh alles Wurscht", die anderen richten den Kopf wieder auf und schauen jetzt nach vorne: Es reicht! &lt;b&gt;Lasst uns beginnen, an einer anderen Welt zu bauen. &amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zuviel ist passiert in diesem Jahr und davor, das uns zeigt, so kann es nicht weitergehen: Ob &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/buchungskniffe-wie-konzerne-bei-den-zahlen-tricksen;2683510"&gt;verluderte Moral bei Konzernen&lt;/a&gt;, unbrauchbare spalterische &lt;a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Die-neue-Wut-der-Jugend/3508772.html"&gt;Macchiavelli-Prinzipien in den Managementetagen&lt;/a&gt;, der unsägliche Atomwahnsinn (Beispiel: &lt;a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-11/castor-transport-vorbereitungen"&gt;Castor&lt;/a&gt;), die Klimakatastrophe, die &lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/oelpest370.html"&gt;Ressourcenkatastrophe&lt;/a&gt;, die von &lt;a href="http://www.de.x-markets.db.com/pdf/DE/flyer/flyerLU0338689523.pdf"&gt;Banken noch zur Profitsteigerung ausgenutzte Ernährungskrise&lt;/a&gt;, die &lt;a href="http://orf.at/stories/2023487/2023447/"&gt;Übermacht der Finanzlobby&lt;/a&gt; in den politischen Institutionen. Wo hat uns die Politik und vor allem der Kapitalismus hingebracht? Auf das Narrenschiff!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Lz_qPvKCsg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8Lz_qPvKCsg?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TRySgNEoGgI/AAAAAAAAAUY/Fy38NNkvUwo/s1600/Bildschirmfoto+2010-12-30+um+15.09.37.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="112" src="http://3.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TRySgNEoGgI/AAAAAAAAAUY/Fy38NNkvUwo/s320/Bildschirmfoto+2010-12-30+um+15.09.37.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;"Der Kapitalismus hat nicht gewonnen, der ist bloß übrig geblieben."&lt;/b&gt; &lt;a href="https://twitter.com/#!/michelreimon/status/1557372459819008"&gt;meinte&amp;nbsp;Gregor Gisi vor kurzem im Radio&lt;/a&gt;. Irgendwie steckt ja da auch ein Funken Hoffnung drin. Und tatsächlich: Die ersten Neoliberalen stürzen! Die Fälle&amp;nbsp;&lt;a href="http://wissen.manager-magazin.de/wissen/image/show.html?did=73935455&amp;amp;aref=image044/2010/09/21/COMM201001000860093.PDF"&gt;Grasser&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/604012/Mirko-Kovats_Feindbild-der-guten-Menschen-als-Pleitier?direct=610476&amp;amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;amp;selChannel=107"&gt;Kovacs&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://news.orf.at/stories/2030532/2030538/"&gt;Madoff&lt;/a&gt; sind erste Vorzeichen einer Zeitenwende, dass die Gierigen, die Ausbeuter, die Egoisten nicht durchkommen mit ihrem unmoralischen Agieren. Allerdings hatte schon &lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1218226/Folge-7:-Karl-Marx-und-der-Klassenkampf"&gt;Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts gedacht&lt;/a&gt;, die Kapitalismuskrise ist bald so weit, dass es nicht mehr weiter geht. Weit gefehlt, wie wir heute wissen. Die drei genannten, sind bestenfalls Opfer ihrer eigenen Gier, aber kein sicheres Zeichen für das Ende des Systems.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Unmut und Widerstand wachsen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Die-neue-Wut-der-Jugend/3508772.html"&gt;Die neue Wut der Jugend&lt;/a&gt;, die Wut des "Wutbürgers" - &lt;a href="http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/621253/Wo-ist-der-Wutbuerger-in-Oesterreich-Er-huellt-sich-in-Schweigen"&gt;wenn auch nicht in Österreich&lt;/a&gt;&amp;nbsp;- entwickelt sich. Aber Obacht! Wut macht blind. &lt;b&gt;Wissen hingegen macht mächtig.&lt;/b&gt; Also brauchen wir &lt;a href="http://213.251.145.96/"&gt;Wikileaks&lt;/a&gt; &amp;amp; Co, die alten und vor allem auch neue Denker: &amp;nbsp;Holt &lt;a href="http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/621253/Wo-ist-der-Wutbuerger-in-Oesterreich-Er-huellt-sich-in-Schweigen"&gt;Marx&lt;/a&gt; hervor, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes"&gt;Keynes&lt;/a&gt; ist schon auf der Bühne, die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeld"&gt;Freigeldtheorie&lt;/a&gt; und hört den Neuen zu: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber"&gt;Christian Felber&lt;/a&gt; ist so einer, den man hören muss mit seiner &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2010/11/gemeinwohl-okonomie-ein-brauchbarer.html"&gt;Gemeinwohlökonomie&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also: Kopf hoch! Gerade jetzt, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht! Lesen, bilden, reden! Bewegt Euch, ihr auf dem Narrenschiff und steigt aus! &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E44EA73329D6C4ED096F937FDFAEC8B95~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Harald Welzer gibt in der FAZ ein paar hilfreiche Hinweise, wie das gehen kann!&lt;/a&gt;&amp;nbsp;Ach ja! Und meine liebe Freundin &lt;a href="http://www.facebook.com/home.php?sk=group_183759471649899"&gt;Ingrid zeigt mit ihrem Spiel&lt;/a&gt;, wie das so gehen kann, mit einer anderen Welt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1410324235264302020?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1410324235264302020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/12/kopf-hoch-das-wasser-steht-uns-bis-zum.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1410324235264302020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1410324235264302020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/12/kopf-hoch-das-wasser-steht-uns-bis-zum.html' title='Kopf hoch! Das Wasser steht uns bis zum Hals.'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TRyIAd1lPSI/AAAAAAAAAUU/sdBz5GL-QsE/s72-c/drechsler.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4968680690957819651</id><published>2010-12-29T18:11:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T20:49:36.251+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog'/><title type='text'>Introducing: Peter Drössler's Randbemerkungen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.peterdroessler.at/wp-content/themes/droessler/images/logo.png" imageanchor="1" style="clear: right; cssfloat: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="40" n4="true" src="http://www.peterdroessler.at/wp-content/themes/droessler/images/logo.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ich nutze die Gelegenheit, den neuen Blog von Peter Drössler vorzustellen. Er startet&amp;nbsp;mit nichts geringerem als dem Anspruch,&amp;nbsp; Österreich zu verändern. Gut so! Weil mit Faymann und den Prölls wird das eh nix. Es braucht - wie ich auch &lt;a href="http://www.peterdroessler.at/2010/12/ist-osterreich-zu-retten/#comment-2"&gt;in meinem Kommentar&lt;/a&gt; zu Peters erstem Beitrag "&lt;a href="http://www.peterdroessler.at/2010/12/ist-osterreich-zu-retten/"&gt;Ist Österreich noch zu retten?&lt;/a&gt;" gemeint habe - &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx"&gt;Marx&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.christian-felber.at/"&gt;Felber&lt;/a&gt;. Los geht's!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4968680690957819651?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4968680690957819651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/12/introducing-peter-drosslers.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4968680690957819651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4968680690957819651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/12/introducing-peter-drosslers.html' title='Introducing: Peter Drössler&apos;s Randbemerkungen'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-883423429187288157</id><published>2010-11-06T13:45:00.001+01:00</published><updated>2010-11-06T13:47:31.666+01:00</updated><title type='text'>Ein kurzes Vorstellungsvideo von mir</title><content type='html'>Zu einem Blog der etwas auf sich hält, gehört natürlich auch hie und da ein kleines Video. Das kann ja auf einem Apple nicht so schwer sein, dachte ich. Im Prinzip war's das dann auch nicht. Mit der eingebauten Webcam auf dem Macbook ein paar Sequenzen gesprochen und mit iMovie zusammengestellt. Insgesamt hat's rund 3 Stunden gedauert, da ich mich mit den diversen Programmfunktionen erst vertraut machen musste. Meine bisherige Videoschnitterfahrung auf Video deLuxe hat mir da leider wenig geholfen, Apple Programme funktionieren irgendwie anders, einfacher. Da muss man sich quasi wissenstechnisch wieder ein Stück zurück entwickeln. Hat aber Spaß gemacht und vielleicht gibt's ja jetzt mal öfter einen kleinen Videoblog zu einem Thema. Hier also mein Erstlingswerk für diesen Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pVJKixhPfuc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pVJKixhPfuc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-883423429187288157?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/883423429187288157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/11/ein-kurzes-vorstellungsvideo-von-mir.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/883423429187288157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/883423429187288157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/11/ein-kurzes-vorstellungsvideo-von-mir.html' title='Ein kurzes Vorstellungsvideo von mir'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-6683361825782089723</id><published>2010-11-01T12:08:00.002+01:00</published><updated>2011-11-26T20:49:50.491+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinwohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><title type='text'>Gemeinwohl-Ökonomie: ein brauchbarer Ansatz für eine bessere Welt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Noch vor einigen Jahren habe ich in privaten Diskussionsrunden gemeint, es gäbe bislang kein Modell, dass eine brauchbare Alternative zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus"&gt;Kapitalismus&lt;/a&gt; darstellt. Ich selbst, der ich auf der &lt;a href="http://www.wu-wien.ac.at/"&gt;Wirtschaftsuniversität&lt;/a&gt; umfangreich neoliberal geprägt wurde, habe immer mit mir gehadert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus"&gt;Neoliberale Wirtschaftsmodell&lt;/a&gt; auf Dauer funktionieren kann. Mein Gefühl hatte es mir einfach gesagt, dass irgendjemand am Ende des Tages die Rechnung bezahlen muss. Untermauern konnte ich es nicht. Zu sehr war ich auch geprägt - und geblendet - von den neoliberalen Versprechen: Der Markt wird alles regeln. Wenn der Einzelne will, kann er alles erreichen. Soziale Marktwirtschaft wird die Schwächen abfedern. Nichts von dem ist eingetroffen. Politiker wie Margaret Thatcher, Ronald Reagan, Helmut Khol haben Wirtschaft und Gesellschaft in den letzten 3 Jahrzehnten geprägt und uns allen auch gesagt, es gibt keine Alternative!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Nie wieder soll jemand sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gebe. Die "Gemeinwohl-Ökonomie" ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart."&lt;/i&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;(Quelle: Buchtext)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TM6YNrqwv9I/AAAAAAAAAT4/1FZs3Ypl0to/s1600/gemeinwohl%C3%B6konomie.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TM6YNrqwv9I/AAAAAAAAAT4/1FZs3Ypl0to/s200/gemeinwohl%C3%B6konomie.png" width="131" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So habe ich nun am letzten Oktoberwochenende das Buch "&lt;a href="http://www.christian-felber.at/buecher/gemeinwohl.php"&gt;Gemeinwohl-Ökonomie - Das Wirtschaftsmodell der Zukunft&lt;/a&gt;" von Christian Felber gelesen. Die 150 Seiten haben es in sich. Es birgt in sich ein Konzept, deren Realisierung nichts anderes bedeuten würde, &lt;b&gt;unsere Gesellschaft dauerhaft neu zu ordnen&lt;/b&gt;. Es bedeutet &lt;b&gt;Kooperation&lt;/b&gt; statt Konkurrenz, &lt;b&gt;Solidarität&lt;/b&gt; statt Egoismus, mehr &lt;b&gt;direkte Demokratie&lt;/b&gt; und damit die "Zuschauerhaltung" der repräsentativen Demokratie zu verlassen. In dem kompakten Buch steckt viel Diskussionsstoff und vor allem eines: erstmals ein &lt;b&gt;wirklich brauchbarer Ansatz, die Welt insgesamt lebenswerter, menschenwürdiger und demokratischer zu machen. &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Christian Felber besticht in seiner Argumentation sowohl im Buch als auch live durch enorme Klarheit. Auf der Attac-Sommerakademie 2010 in Hamburg versucht er in 27 Minuten, die wichtigsten Elemente der Gemeinwohl-Ökonomie zu erklären. Wenn man sich schon das Buch (noch) nicht geben will, die 27 Minuten sollte man schon mal für eine neue Idee investieren:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="225" src="http://player.vimeo.com/video/15277284" width="400"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/15277284"&gt;Die Gemeinwohl-Ökonomie&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/globalchange2012"&gt;Global Change 2012&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com/"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Neuordnung der Welt geht nicht von einem Tag auf den anderen. Ich spüre aber durch viele aktuelle Entwicklungen, dass die Zeit reif ist für fundamentale Veränderungen. Wir können nicht so weitermachen wie bisher. Die Energiekrise, der Clash of Cultures, die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Ernährungskrise, die Klimakrise, die Rohstoffkrise, die Flüchtlingskrise - es darf so nicht weitergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betroffen ist auch immer mehr die Demokratie selbst. Initiativen wie &lt;a href="http://www.leben-in-stuttgart.de/"&gt;Stuttgart 21&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://unibrennt.at/"&gt;#unibrennt&lt;/a&gt; zeigen, dass das Volk nicht nur das Vertrauen in ihre Repräsentanten verliert, &lt;a href="http://www.zeit.de/2010/44/Volkszorn"&gt;sondern sogar in Volkszorn umschlägt&lt;/a&gt;. Gemeinwohl-Ökonomie ist ein wichtiger Baustein, die aktuellen Krisen in die produktive Richtung einer besseren Welt zu lenken. Wir stehen ganz am Anfang, aber mit dem Buch ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-6683361825782089723?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/6683361825782089723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/11/gemeinwohl-okonomie-ein-brauchbarer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6683361825782089723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/6683361825782089723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/11/gemeinwohl-okonomie-ein-brauchbarer.html' title='Gemeinwohl-Ökonomie: ein brauchbarer Ansatz für eine bessere Welt'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TM6YNrqwv9I/AAAAAAAAAT4/1FZs3Ypl0to/s72-c/gemeinwohl%C3%B6konomie.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-1144617919757522170</id><published>2010-10-26T10:20:00.001+02:00</published><updated>2010-10-26T15:55:20.664+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konsent'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><title type='text'>Konsent in der Soziokratie: es regiert das Argument</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMaMVo_-NcI/AAAAAAAAATY/HZ-4q__7Hu4/s1600/IMG_4501.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="120" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMaMVo_-NcI/AAAAAAAAATY/HZ-4q__7Hu4/s200/IMG_4501.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im zweiten Teil meiner Blog Serie zur &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/search/label/Soziokratie"&gt;Soziokratie&lt;/a&gt; (Teil 1: &lt;a href="http://www.guenterstrobl.at/2010/10/soziokratie-soziales-design-fur-unsere.html"&gt;Soziales Design für unsere Zukunft&lt;/a&gt;) möchte ich mich näher mit einem Kernstück dieses Organisationsmodells auseinandersetzen, der Entscheidung im&amp;nbsp;&lt;b&gt;Konsent&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Konsent ist eine Methode bei der eine Entscheidung dann getroffen ist, wenn kein schwerwiegender, argumentierter Einwand gegen einen Vorschlag mehr besteht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das klingt zu Beginn etwas sperrig, ist aber - so zumindest meine Erfahrung - ein genialer Kunstgriff. Betrachten wir die beiden Begriffe "schwerwiegend" und "argumentierbar" doch näher:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schwerwiegend, ist ... - ein schweres Wort&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die direkte Aufforderung, dass nur ein als schwerwiegend&amp;nbsp;klassifizierter Einwand erlaubt ist, reduziert die Anzahl derselben bedeutend. Kennen wir nicht alle die Nörgler und Besserwisser, vielleicht auch Blockierer, die - mehr oder weniger bewusst - Entscheidungsprozesse unnötig in die Länge ziehen. Mitunter steht ein Drang nach Selbstdarstellung dahinter, vielleicht auch andere - noch trivialere - Motive. Aber auch die weniger neurotischen Menschen unter uns kennen in Besprechungen die Situation, wo man seine Meinung durchbringen möchte, mitunter auch mit Hilfe einer "Koste-es-was-es-wolle-Taktik ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hört man nun das erste Mal in einer Entscheidungsrunde, die im Konsentverfahren durchgeführt wird, die Frage: "Hast Du einen schwerwiegenden Einwand gegen den vorliegenden Vorschlag?", dann zuckt man schon einmal zusammen. "Eigentlich hätte ich schon dazu noch was zu sagen, aber sooo schwerwiegend ist das jetzt nicht. Eigentlich kann ich ja schon damit leben ..." - und irgendwie nimmt einem allein dieser Gedankenverlauf schon den Wind aus den Segeln.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Argumente zählen.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn aber ein schwerwiegender Einwand geäußert wurde, muss er begründet werden.&amp;nbsp;Einfach nur dagegen sein, reicht nicht aus.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hat also jemand den Mut aufgebracht - der Gruppendruck ob der Formulierung "schwerwiegend" ist durchaus nicht unbedeutend - und ist somit der Meinung, dass der Vorschlag so für ihn nicht akzeptabel ist, kann der schwerwiegende Einwänder seine Argumente vorbringen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der ersten Runde der Bearbeitung des Einwandes geht es nun darum &lt;b&gt;Informationen auszutauschen&lt;/b&gt;. "Warum besteht Dein schwerwiegender Einwand?  "Was willst Du zum Vorschlag noch wissen? Was brauchst Du, um Deinen schwerwiegenden Einwand aufgeben zu können?" Es folgt eine Abklärung der Positionen eventuell auch eine Umformulierung des Vorschlages. Dann die erneute Frage an alle an der Entscheidung Beteiligten. Kannst Du dem nun vorliegenden Vorschlag zustimmen oder hat sonst noch jemand sonst einen schwerwiegenden Einwand?"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ganze geht so lange, bis niemand mehr einen schwerwiegenden Einwand vorbringt. Im Sinne einer dynamischen Meinungsbildung geschieht dies offen und transparent. Es regiert also das Argument und eine auf diese Weise zustande gekommene Entscheidung wurde schließlich im &lt;b&gt;Konsent&lt;/b&gt; getroffen. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Moderation zu, dazu mehr in einem meiner nächsten Blogbeiträge.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Fazit zum Konsent&lt;/b&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich ist die Konsententscheidung ein sehr brauchbarer Weg um zu Entscheidungen zu gelangen, die alle Beteiligten mittragen sollen. Er ist in dem Sinn eine Weiterentwicklung des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konsensprinzip"&gt;Konsensprinzips&lt;/a&gt;, wobei der Konsens allerdings in der Praxis&amp;nbsp;allzu oft&amp;nbsp;nach faulem Kompromiss riecht. Der Konsent hingegen &amp;nbsp;berücksichtigt explizit Meinungen, die dem Ziel widersprechen und versucht sie rasch offenzulegen. Ich denke, man muss es auch mal selbst erlebt haben, wie eine derartige Diskussion abläuft, sie wird - meiner Einschätzung nach - weit sachlicher und vor allem strukturierter geführt, als ich dies von anderen Diskussions- und Entscheidungsprozessen kenne. Dort entscheidet nämlich meist die Mehrheit (was üblicherweise die Minderheit frustriert) oder aufgrund seiner Machtposition einer alleine (was schon einmal alle übrigen frustrieren kann).&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-1144617919757522170?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/1144617919757522170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/konsent-in-der-soziokratie-es-regiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1144617919757522170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/1144617919757522170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/konsent-in-der-soziokratie-es-regiert.html' title='Konsent in der Soziokratie: es regiert das Argument'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMaMVo_-NcI/AAAAAAAAATY/HZ-4q__7Hu4/s72-c/IMG_4501.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-2916955082351494689</id><published>2010-10-24T11:20:00.012+02:00</published><updated>2010-10-24T12:00:09.806+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DSG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soziokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Organisation'/><title type='text'>Soziokratie: soziales Design für unsere Zukunft</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQAPptW2vI/AAAAAAAAASQ/AFoPE8au2l4/s1600/IMG_0714.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="131" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQAPptW2vI/AAAAAAAAASQ/AFoPE8au2l4/s200/IMG_0714.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich war im September auf einem Seminar um mich einmal hautnah mit dem Thema Soziokratie auseinander zu setzen. Soziokratie ist eine &lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #073763;"&gt;Organisationsform&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; - die Definition auf &lt;a href="http://www.soziokratie.org/"&gt;soziokratie.org&lt;/a&gt; lautet:&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Das Wort "Soziokratie" setzt sich zusammen aus den beiden Bestandteilen&amp;nbsp;Socius (lat.) = Gefährte, Bundesgenosse, Kamerad und&amp;nbsp;kratein (griech.) = Herrschaft, Kraft, Macht.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Mit "Socius" ist eine Gruppe von Menschen gemeint, die ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Vision haben. Und diese Gruppe herrscht gemeinsam, trifft die Grundsatz- und Rahmenentscheidungen im Konsent auf der Basis von Argumenten. Das Argument regiert, nicht mehr die Position.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Solche gemeinsam getroffenen Entscheidungen haben Kraft und führen zu machbaren Lösungen, die von allen getragen werden.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Seminar war auf einen Tag ausgelegt und als sog. "&lt;a href="http://www.soziokratie.org/termine.htm"&gt;Tasteday&lt;/a&gt;" gut geeignet, sich einen Überblick über die wesentlichen Elemente der Soziokratie zu machen. Als Grundelement braucht es zunächst ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Vision sowie Werte die weiter in die Zukunft reichen. Das ist eigentlich auch für alle anderen Herrschaftsformen - Diktaturen wie Demokratien - notwendig - man sollte stets wissen wohin die Reise geht. Die Grundfrage lautet aber hier: Auf welche Art und Weise kommen Entscheidungen - auch jene über ein gemeinsames Ziel - zustande? Soziokratie ist ein definierter, anderer Weg, um zu qualitativ guten Entscheidungen zu kommen. Manipulation ausgeschlossen, wie man weiter unten im Video &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EhuvjukCr6o"&gt;Beyond Democracy&lt;/a&gt; sehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Gelebte Soziokratie in einer Wohngemeinschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unser Trainer &lt;a href="http://www.soziokratie.org/profil-christianruether.htm"&gt;Christian Rüther&lt;/a&gt; hat uns dann im zweiten Teil des Seminars mit einem Fallbeispiel konfrontiert und uns eine Wohngemeinschaft beziehen lassen, die auf ein Jahr ausgelegt ist. Jeder der schon einmal mit mehreren Leuten zusammengewohnt hat, weiß welch Reibungspotenzial ein derartiges Vorhaben in sich birgt. So konnten wir anhand verschiedener vorgegebener Zielkonflikte die soziokratische Kultur gut kennenlernen. Und wir waren uns alle am Schluss sicher, eine für alle gute Lösung gefunden zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Einige Prinzipien der Soziokratie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt einige Regeln in der Soziokratie, die ein Mindestmaß an Leadership einerseits und die Beteiligung des Individuums an Entscheidungsprozessen andererseits garantieren sollen.&amp;nbsp;Im Kern steht aus meiner Sicht das sog. Konsentprinzip. Diese stellt nicht auf die Zustimmung aller ab, sondern fragt, ob kein schwerwiegender und argumentierter Einwand gegen einen Beschluss besteht. Anders gesagt: &lt;span class="Apple-style-span" style="color: #444444;"&gt;&lt;b&gt;In der Soziokratie regiert das Argument &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;und nicht - wie etwa in der Demokratie - die Stimme allein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine große Bedeutung hat die &lt;span class="Apple-style-span" style="color: #444444;"&gt;&lt;b&gt;Moderation&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; im Prozess der Entscheidungsfindung. Der Moderator wird ebenfalls im Konsent - meist für eine vorgegebene Dauer - bestimmt. Er achtet in seiner Rolle auf die Einhaltung der Zeit sowie der soziokratischen Prinzipien. Die verschiedenen Elemente soziokratischer Organisation möchte ich in der nächsten Zeit beleuchten und vielleicht dort oder da auch schon mal ausprobieren. Auf diesem Blog möchte ich jedenfalls meine Erfahrungen dazu weitergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt aber einmal ein erster 2-Minuten-50-Sekunden-Blick der zeigt, welches Potenzial in der Soziokratie - im amerikanischen wird der Begriff "Dynamic Self-Governance" verwendet - steckt:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EhuvjukCr6o?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/EhuvjukCr6o?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Erste Conclusio für mich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Soziokratie ist eine ganz spannende Organisationsform, die - ernsthaft gelebt - viele Konflikte in Gemeinschaften in eine produktive Richtung lenken kann. Sie erscheint mir als Grundmodell für so gut wie alle Entscheidungsprozesse prinzipiell tauglich. Von der Organisation eines Staates oder einer Staatengemeinschaft bis zur Organisation eines Teams oder einer Familie. Es gibt sogar Beispiele von individuellem Selbstmanagement, das sich auch den soziokratischer Prinzipien bedient. Viel Potenzial steckt in dem Thema zur Lösung der großen Probleme dieser Welt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Links zum Thema:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wikipedia: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Soziokratisches Zentrum: &lt;a href="http://www.soziokratie.org/"&gt;www.soziokratie.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Brand Eins Artikel: &lt;a href="http://www.brandeins.de/uploads/tx_brandeinsmagazine/144_b1_01_09_soziokratie.pdf"&gt;Die ideale Welt (pdf)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-2916955082351494689?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/2916955082351494689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/soziokratie-soziales-design-fur-unsere.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2916955082351494689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/2916955082351494689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/soziokratie-soziales-design-fur-unsere.html' title='Soziokratie: soziales Design für unsere Zukunft'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQAPptW2vI/AAAAAAAAASQ/AFoPE8au2l4/s72-c/IMG_0714.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-5301589386027164974</id><published>2010-10-23T17:50:00.002+02:00</published><updated>2010-10-23T17:56:00.824+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkehr'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivilcourage'/><title type='text'>Schutzweg: Hilft nur Verkehrsrowdy-Outing?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4b/Hinweiszeichen_2a.svg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: justify;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4b/Hinweiszeichen_2a.svg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon früher hat mich der Umstand geärgert, dass im Wiener Raum die weit verbreitete Unsitte herrscht, Schutzwege als Kampfzonen zwischen Fußgänger und Autofahrern zu betrachten. Am 18. Oktober schließlich hätten ein Arbeitskollege und ich &lt;a href="http://twitter.com/#!/guenterstrobl/status/27724070509"&gt;diesen Kampf beinahe verloren&lt;/a&gt;. Seitdem beschäftigt mich das Thema, immerhin war ich knapp davor, dass mein Leben eine drastische Wendung genommen hätte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Good Will reicht nicht aus&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie meine Recherchen im Internet ergeben haben, ist das aber nicht nur für mich ein ärgerliches Thema. Zahlreiche Seiten im Netz beschäftigen sich mit dem Thema. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit setzt sich unter dem Titel "&lt;a href="http://www.kfv.at/verkehr-mobilitaet/strassenraum/schutzweg/"&gt;Psychodrama ungeregelter Schutzweg&lt;/a&gt;" auseinander, derStandard.at wies im Juni 2010 auf &lt;a href="http://derstandard.at/1271378479734/Verkehr-Vierzig-Prozent-der-Lenker-ignorieren-Schutzweg"&gt;40 % Ignoranten unter den Autofahrern&lt;/a&gt; hin, die Stadt Wien hat vor Monaten die x-te Verkehrssicherheitsaktion zum Schutz von Schulkindern mit dem Titel "&lt;a href="http://www.wien.gv.at/verkehr/verkehrssicherheit/aktionen/zebra/index.html"&gt;Zebra&lt;/a&gt;" gestartet. Es gibt schöne bunte Broschüren, wie z.B. aus Tirol "&lt;a href="http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/verkehr/verkehrsplanung/downloads/mobile02-06-internetVersion.pdf"&gt;Schutzwege sicher gestalten&lt;/a&gt;". Aus meiner Sicht ist das alles nicht ausreichend, pocht es doch auf den Good Will der Autofahrer. Wenn der bei einem nicht da ist, kann es für den anderen rasch vorbei sein.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Deshalb bin ich zusammen mit &lt;a href="http://www.alm.at/"&gt;Niko Alm&lt;/a&gt; zur Erkenntnis gelangt, dass - frei nach dem Vorbild der &lt;a href="http://vienna.mybikelane.com/"&gt;MyBikeLane Seite&lt;/a&gt;, auf der Fahrradstreifenignoranten geoutet werden - wohl auch für das noch wesentlich ernstere Thema Schutzweg nur so etwas wie ziviler Online-Widerstand hilft. In Wien bekommt man nämlich leider auch das Gefühl, dass die Nichtbeachtung des Schutzweges - der Name ist ja eigentlich ein Hohn - so etwas wie ein Kavaliersdelikt ist.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Verkehrsrowdy-Outing&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich denke es wird Zeit, dass Verkehrsrowdys geoutet werden. Mit Kfz-Kennzeichen und vielleicht auch Foto, falls man das Handy rasch genug zur Hand hat. Dazu gibt es jetzt einmal zwei Ideen, diese Rowdys an das Licht der Öffentlichkeit zu zerren:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://verkehrsrowdy.soup.io/"&gt;http://verkehrsrowdy.soup.io/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;auf &lt;a href="http://twitter.com/#!/search?q=%23verkehrsrowdy"&gt;Twitter mit dem Hashtag #verkehrsrowdy&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wobei wir uns dabei natürlich nicht nur auf Schutzwegrowdys konzentrieren wollen, wie &lt;a href="http://verkehrsrowdy.soup.io/post/83552146/W-55309N-schafft-es-locker-berholman-ver"&gt;das Beispiel hier&lt;/a&gt; zeigt. Das Veröffentlichen von Verkehrsvergehen könnte die Chance bieten, Menschen, die andere gefährden davon vielleicht in Zukunft abzuhalten. Jedenfalls wäre ein einziger verhinderter Personenschaden, die Sache schon Wert, oder?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-5301589386027164974?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/5301589386027164974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/schutzweg-hilft-nur-verkehrsrowdy.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5301589386027164974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/5301589386027164974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/schutzweg-hilft-nur-verkehrsrowdy.html' title='Schutzweg: Hilft nur Verkehrsrowdy-Outing?'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8498803504988892545</id><published>2010-10-23T14:19:00.002+02:00</published><updated>2010-10-23T14:30:22.837+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Baustelle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog'/><title type='text'>guenterstrobl.at ist nun online</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMLR5iOFG1I/AAAAAAAAASA/Y_vb-cyfrpg/s1600/IMG_0004.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMLR5iOFG1I/AAAAAAAAASA/Y_vb-cyfrpg/s200/IMG_0004.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Nach einem an sich problemlosen Beschaffungsprozess meiner Domain guenterstrobl.at bei &lt;a href="http://www.1domain.at/"&gt;www.1domain.at&lt;/a&gt;&amp;nbsp;folgte ein technisches Hin- und Her zum Thema CNAME, DNS Server und diversen Einträgen in der Veröffentlichungsseite von blogspot.com. Jedenfalls wäre ich ohne Michael Böse (&lt;a href="http://twitter.com/#!/michaelboese/"&gt;Twitter&lt;/a&gt;) nicht wirklich weiter gekommen. Ihm gebührt meine nun virtuell zu erbringende tiefe Verbeugung mit diesem Blogeintrag. Danke Dir an dieser Stelle, Michi!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8498803504988892545?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8498803504988892545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/guenterstroblat-ist-nun-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8498803504988892545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8498803504988892545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/guenterstroblat-ist-nun-online.html' title='guenterstrobl.at ist nun online'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMLR5iOFG1I/AAAAAAAAASA/Y_vb-cyfrpg/s72-c/IMG_0004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-908154625803465240</id><published>2010-10-02T21:30:00.030+02:00</published><updated>2011-06-04T01:07:48.299+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grüne'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Authentizität'/><title type='text'>Authentizität als wichtiger Wert für die Wahlentscheidung</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKiRBLhliJI/AAAAAAAAAQo/L1WrifXdRrM/s1600/IMG_0555.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKiRBLhliJI/AAAAAAAAAQo/L1WrifXdRrM/s200/IMG_0555.jpg" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der Wiener Wahlkampf der letzten Zeit hat auch mich wieder ein Stück weit politisiert. Wiewohl ich mich ganzjährig für Politik interessiere, bieten Wahlkampfzeiten doch amplitudiale Erregungen. Vor allem der menschenverachtende Wahlkampf der FPÖ - dessen zerebrale Ausscheidungen leider bei vielen Menschen bereits Gewöhnungseffekte und unkritisches Gelächter mit sich bringen - führt nun bei mir dazu, diese Wienwahl zu kommentieren.   Für alle, die ernsthaft überlegen, die FPÖ zu wählen sei der Kommentar von Andreas Brunner ans Herz gelegt, der die perfiden Rattenfängermethoden des Strache-Comics unter dem Titel "&lt;a href="http://www.marco-schreuder.at/2010/10/gastkommentar-zum-fp-comic-und.html"&gt;Straches Sagenklitterung&lt;/a&gt;" fundiert entlarvt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt; Zu den Grünen&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKeVw73NfZI/AAAAAAAAAQc/v-wglKK_hNk/s1600/Bildschirmfoto+2010-10-02+um+22.28.09.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKeVw73NfZI/AAAAAAAAAQc/v-wglKK_hNk/s1600/Bildschirmfoto+2010-10-02+um+22.28.09.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Bis 2005 war ich selbst Funktionär der Wiener Grünen und seither zähle ich &lt;a href="http://strobl.twoday.net/topics/Politik/"&gt;mitunter zu den heftigeren Kritikern&lt;/a&gt; dieser Partei. Es gab eine Reihe unglücklicher Entwicklungen, die nicht gerade von Professionalität in der Partei zeugten: Der &lt;a href="http://www.gruenevorwahlen.at/reaktionen/"&gt;Umgang mit den Grünen VorwählerInnen&lt;/a&gt;, die unrühmliche und wenig respektvolle Ablöse von &lt;a href="http://newsv1.orf.at/090201-34540/index.html"&gt;Johannes Voggenhuber&lt;/a&gt; bis hin zu den Streitereien im &lt;a href="http://derstandard.at/1277336712088/Gruene-Parteispaltung-in-Mariahilf"&gt;6.&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://wien.orf.at/stories/448619/"&gt;8. Bezirk&lt;/a&gt;.  Zwei Videos der letzten Tage haben mich wieder zum Nachdenken gebracht und mich vor allem davon überzeugt, dass die Grünen als einzige Partei folgende Eigenschaften zeigen: &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;ein hohes Maß an &lt;b&gt;Kritikfähigkeit&lt;/b&gt; in der Auseinandersetzung mit sich selbst&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Weltoffenheit&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;fundierte &lt;b&gt;Sachkenntnis&lt;/b&gt; &lt;b&gt;bei&lt;/b&gt; den für uns so wichtigen &lt;b&gt;Zukunftsthemen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;bürgernahes &lt;b&gt;Engagement&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ideenvielfalt&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;eine defacto &lt;b&gt;Unkorrumpierbarkeit&lt;/b&gt; grüner Exponenten&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Diese Ansprüche stelle ich an eine Partei, die meine Interessen vertreten soll. Die Grünen sind in ihrem organisatorischen Verhalten, dass zugegebener Maßen nicht immer professionell wirkt, aber stets die &amp;nbsp;&lt;b&gt;authentischste Bewegung &lt;/b&gt;geblieben. Für mich wird das immer wichtiger, dass eine politische Partei ihr Innen und ihr Außen möglichst schlüssig darstellt. Das ist nicht immer schön, einfach und bequem für die Wähler, aber zumindest &lt;b&gt;ehrlich und damit authentisch&lt;/b&gt;. Denn Blender und unwissende Agitatoren kann die Zukunft nicht gebrauchen.  Schaut Euch die beiden Videos doch an und bildet Euch selbst eine Meinung:  &lt;object height="289" width="470"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e5k8h-6gobI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/e5k8h-6gobI" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-908154625803465240?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/908154625803465240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/authentizitat-als-wichtiger-wert-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/908154625803465240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/908154625803465240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/authentizitat-als-wichtiger-wert-fur.html' title='Authentizität als wichtiger Wert für die Wahlentscheidung'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKiRBLhliJI/AAAAAAAAAQo/L1WrifXdRrM/s72-c/IMG_0555.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-4523532914586836485</id><published>2010-10-02T13:08:00.005+02:00</published><updated>2010-10-02T19:18:26.095+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='E-Mobility'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><title type='text'>Im Interview zu Soziale Medien und Elektromobilität</title><content type='html'>Es hat mich schon sehr gefreut, als mich &lt;a href="http://www.mahlodji.com/"&gt;Ali Mahlodji&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.super-fi.eu/"&gt;super-fi&lt;/a&gt; gefragt hat, ob er mit mir ein Interview über die Themen Soziale Medien und Elektromobilität bei der &lt;a href="http://www.raiffeisen-leasing.at/"&gt;Raiffeisen-Leasing&lt;/a&gt; machen kann. Ich hatte zwar vor Jahren - als ich noch im &lt;a href="http://kundendienst.orf.at/unternehmen/"&gt;ORF&lt;/a&gt; arbeitete - ein Medientraining absolviert, das habe ich allerdings bislang erst einmal bei einem ORF Report Interview anlässlich der Grünen Vorwahlen 2009 verwenden können. Hier ist nun mein aktuellster Medienauftritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object data="http://www.kyte.tv/f/" height="436" style="display: block; margin: 0;" type="application/x-shockwave-flash" width="416"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.kyte.tv/f/" /&gt;&lt;param name="flashVars" value="p=s&amp;c=442946&amp;l=213731&amp;s=1033726&amp;tbid=17" /&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="never" /&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-4523532914586836485?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/4523532914586836485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/ich-im-interview.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4523532914586836485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/4523532914586836485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/ich-im-interview.html' title='Im Interview zu Soziale Medien und Elektromobilität'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9002254818663047102.post-8419154510621992091</id><published>2010-10-01T23:50:00.002+02:00</published><updated>2010-10-02T23:13:58.763+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Baustelle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog'/><title type='text'>Under Construction: ein neuer Blog beginnt - möglichst authentisch</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKZXpQDJu9I/AAAAAAAAAOQ/wrPzq1ORDcU/s1600/underConstruction.gif" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="178" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKZXpQDJu9I/AAAAAAAAAOQ/wrPzq1ORDcU/s200/underConstruction.gif" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Schon seit einigen Monaten trage ich mich mit dem Gedanken einen neuen Blog zu eröffnen. In den letzen Jahren habe ich begonnen, mich mit steigender Intensität mit Sozialen Medien auseinander zu setzen. Dabei war auch so manches Experiment dabei, das wohl auch so etwas wie die Entwicklung des persönlichen Reifegrads im Internet widerspiegelt.&amp;nbsp;Wie viele habe ich begonnen mich - durch Nicknames anonymisiert - im Netz zu bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit rund 3 Jahren arbeite ich sehr bewusst an meiner Netzidentität und dieser Blog ist wohl ein weiterer Mosaikstein dieser Identität. Dabei bin ich letztlich zur Überzeugung gelangt, dass wohl nur ein Weg dauerhaft durchs Web für mich führen kann: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Authentizit%C3%A4t"&gt;Authentizität&lt;/a&gt;. Und so bleibt das Ziel, authentisch zu sein, wohl auch immer so etwas wie eine Lebensbaustelle. Alle LeserInnen dieses Blogs können mich aber an diesem Anspruch immer wieder erinnern und letztlich auch messen. Ich freue mich auf das, was nun kommt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9002254818663047102-8419154510621992091?l=www.guenterstrobl.at' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.guenterstrobl.at/feeds/8419154510621992091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/under-construction.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8419154510621992091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9002254818663047102/posts/default/8419154510621992091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.guenterstrobl.at/2010/10/under-construction.html' title='Under Construction: ein neuer Blog beginnt - möglichst authentisch'/><author><name>guenterstrobl</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16442203196615692239</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TMQM-g8haqI/AAAAAAAAASc/AUmt-PPyr1o/S220/guenterstrobl.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_YR6RmfPb5Qc/TKZXpQDJu9I/AAAAAAAAAOQ/wrPzq1ORDcU/s72-c/underConstruction.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
